Besuchen Sie den Küstenort Alghero auf Sardinien

Wenn Sie einen Sonnen-Sommer-Urlaub in Italien auf der malerischen Insel und Region Sardinien verbringen wollen, dann sollten Sie unbedingt die Ortschaft Alghero in dem nordwestlichen Teil der Insel besuchen.

Alghero existiert seit den prähistorischen Zeiten, aufgrund seiner strategisch guten Lage an der Küste.

Die Nuraghe Zivilsation hat ab ca. 1500 vor Chr. in Alghero und Umgebung gelebt und hat zahlreiche Monumente hinterlassen, die ihre Präsenz beweisen und die Touristen besichtigen können.

Es gibt viele hervorragende Sehenswürdigkeiten in Alghero also fangen Sie Ihren Tag mit einem erfrischenden Spaziergang entlang der katalanischen Stadtmauern an, die hier im 16. Jahrhundert gebaut wurden. Danach könnten Sie in das historische Zentrum von Alghero laufen und die wunderschöne Kathedrale bewundern.

Die katalanischen Mauern von Alghero

Zwei markante Türme namens Torre del Portal und Torre dell’ Espero’ Reial haben interessante Geschichten zu erzählen, die Sie bei einer Führung durch Alghero erfahren werden. Andere bemerkenswerte Gebäude sind der Palazzo d’Albis, Palazzo Carcassona und die Kirche von St. Franziskus.

Naturliebhaber sind an der Küste von Alghero in ihrem Element, wo sich über 300 Höhlen, sowohl über als auch unter Wasser, befinden. Alghero ist daher ein perfekter Ort zum schnorcheln oder tauchen mit seiner großen Unterwasser- und Korallenwelt, die hier in den geschützten Höhlen blüht.

Machen Sie unbedingt einen Ausflug mit der Fähre zu der Grotte von Neptun in der Nähe von Alghero. Diese beliebte Höhle wurde von Fischern im 18. Jahrhundert entdeckt und ist voll mit Stalaktiten. Taucher können die berühmte Nereo Höhle an der Küste von Alghero besuchen, die die größte und eine der beeindruckendsten Unterwasserhöhlen Europas ist!

Tropfsteinhöhle bei Alghero

Wenn Sie lieber das Beste von Alghero auf dem trockenen Land erkunden wollen, dann können Sie ein paar Stunden über die etwa einhundert, nahe gelegenen Nuraghe Stätten wandern. Gemeinsam mit den anderen zahlreichen Nuraghe Stätten die überall in Sardinien verstreut liegen, wurden diese ungewöhnlichen Steingebäude als UNESCO Weltkulturerbe Stätten, für ihren historischen und kulturellen Wert, ausgezeichnet.

Kommen Sie und verbringen Sie einen aufregenden Urlaub in Alghero. Buchen Sie ein hübsches Ferienhaus mit Pool in Sardinien und entdecken Sie die anderen märchenhaften Städte und Ortschaften wie z.B. Cagliari, Sassariund Olbia!

Urlaub in Singapur: Reisetipps für die Stadt der Gegensätze

Singapur ist ein Traumziel in Südostasien. Der kleine Stadtstaat mit seinen etwa 5,5 Millionen Einwohnern ist ein prickelnder Mix aus Tradition und Futurismus. Nach den Einwanderungswellen des 19ten Jahrhunderts bildete sich ein faszinierender Schmelztiegel für Einflüsse aus dem Osten und Westen, weshalb ihr in eurem Urlaub in Singapur aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. Hier gibt es tolle Tipps für eine Reise in das tropische Ziel.

1. Kolonialviertel

Singapur hat eine abwechslungsreiche Geschichte, in der die Kolonialmacht Großbritannien eine bedeutende Rolle spielte. Um in die Landeshistorie abzutauchen, bietet sich daher ein Besuch des Kolonialviertels an, das ihr über die älteste Brücke, die Cavenagh Bridge erreichen könnt. Der Spaziergang über den Singapore River wird durch einen Blick auf das Asian Civilisations Museum belohnt, das einst das Standes- und Einwohnermeldeamt beherbergt hat. Heute könnt ihr dort einzigartige Kunstschätze der Peranakan bestaunen – der malaiisch-chinesischen Mischkultur, die so typisch ist für Singapur. Unweit des Museums, steht man dem Gründer Singapur’s gegenüber – Sir Stamford Raffles – und kann das 1827 errichtete Parlamentsgebäude besuchen, das heute ein Kunstzentrum ist. Klassische Musik des Singapore Symphony Orchestra ertönt in den prunkvollen Räumlichkeiten der Victoria Memorial Hall.

2. Der Botanische Garten

Botanischer Garten

Fast jede große Metropole rühmt sich mit einem Botanischen Garten, aber die Anlage in Singapur ist wirklich was Besonderes. Jährlich strömen über 4,2 Millionen Menschen dorthin, da es keinen bedeutenderen Botanischen Garten innerhalb Asiens gibt. Er erstreckt sich auf einer Fläche von rund 52 Hektar, die von kunterbunten Blumenbeeten, immergrünen Urwäldern und prächtigen Büschen geprägt ist. Der Ursprung des Gartens geht in das Jahr 1822 zurück. An seinem heutigen Erscheinungsbild wird seit 1859 gearbeitet. Durch den primären Regenwald dort, der sich faktisch mitten im Stadtgebiet befindet, hat sich der Botanische Garten den Titel des Weltkulturerbes redlich verdient, denn diese Kombination ist auf der Welt einzigartig. Die Grünanlage wird gerne von den Einheimischen genutzt, um sich am Morgen dem Tai Chi zu widmen oder sich am Abend von einem stressigen Arbeitstag zu erholen. Zugleich dient er der Stadt als Anbauzone für lokale Pflanzen, mit denen das übrige Stadtgebiet begrünt wird.

3. Marina Bay Sands

Bei Marina Bay Sands handelt es sich um ein Luxushotel der Superlative, das 2010 eröffnet worden ist. Die vielen Stockwerke nehmen zusammen eine Fläche von mehreren Fußballfeldern ein, auf der sich unter anderem Kasinos, Hotelzimmer, Bars, Nachtclubs und Restaurants befinden. Auch Museen, ein Messezentrum, Geschäfte und zwei Theater gehören dazu. Ein besonderes Highlight des bis zu 191 Meter hohen Komplexes, ist der SkyPark. Er verbindet auf anmutige Weise alle drei Türme miteinander. Zu ihm gehört außerdem ein 146m langer Infinity Pool, der aber selbstverständlich den Hotelgästen vorbehalten ist. Das Museum in dem Gebäudekomplex begeistert durch seine originelle Lotusblütenform und besitzt eine flexible Dachkonstruktion. Das Dach erlaubt einen spektakulären Effekt: Wenn es regnet, speist das Regenwasser einen künstlichen Wasserfall. Bei Sonnenschein wird auf den Wasserfall eine kunterbunte Lasershow projiziert.

Marina Bay Sands

4. Hinduistischer Tempel Sri Mariamman

Trotz der vielen europäischen Einflüsse in Singapur wird man sehr schnell daran erinnert, dass es sich um einen asiatischen Staat handelt. Die alten Stadtviertel Chinatown, Little India und Kampong Glam, locken mit typisch asiatischen Eindrücken. Sehr deutlich wird dies jedoch an dem Hindutempel Sri Mariamman, der durch seine prachtvolle, farbenfrohe Architektur fasziniert. Der wichtigste hinduistischeTempel liegt allerdings nicht, wie anzunehmen, in Little India, sondern mitten in Chinatown und ist im Jahr 1827 errichtet worden. Obgleich nur rund 5,1 % der Einwohner Hindus sind, sind in den heiligen Räumlichkeiten oft typische Rituale zu beobachten, wie der Feuerlauf während des Thimithi Festivals. Ihr dürft es nur ohne Schuhe betreten. Besonders schön ist der Eingangsbereich, dessen mächtiges Tor mit Gestalten der hinduistischen Mythologie verziert ist.

Sri Mariamman

5. Chinatown

Das chinesische Viertel befindet sich südlich vom Singpore River und zeichnet sich durch typisch chinesischen, mitreißenden Trubel aus. Ihr nehmt in den Straßenzügen exotische Gerüchte wahr und kommt an etlichen Geschäften vorbei. Gebäude aus der Kolonialzeit stehen neben Bauten aus den letzten Jahren, wodurch sich ein kunterbunter Architekturmix ergibt. Besonders beliebt ist der Nachtmarkt von Chinatown, der – anders als der Name vermuten lässt – ebenfalls tagsüber offen hat. Auf ihm sind unter anderem Jaderinge, Shirts und Glaskugeln zu finden. Foodies dürfen sich abends die Smith Street nicht entgehen lassen:  Sie wird für den Verkehr gesperrt und avaciert zum Schlemmerparadies.

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China Town

Londons Insider-Attraktionen

Von Ritualstätten waschechter Druiden über Ausflüge in die Geschichte des Teehandels bis hin zu den liebsten Freizeitplätzen britischer Stars – diese Attraktionen in London zählen immer noch zu den Insider-Tipps.

Den Buckingham Palace habt ihr schon unzählige Mal besucht, im Tower kennt ihr euch aus wie in eurem eigenen Wohnzimmer und Big Ben nennt ihr vor lauter Vertrautheit bloß noch Benny Buddy? Wer von den immer gleichen Sehenswürdigkeiten in London eindeutig die Nase voll hat, der sollte sich beim nächsten Trip in die englische Hauptstadt unbedingt mal diese spannenden Insider-Attraktionen ansehen!

1. Camden Market

Insider-Attraktionen in London: Camden Market

Camden Market ist einer der berühmtesten Insider-Spots Londons. Hier findet ihr nicht nur das Zentrum der alternativen Szene der Stadt, sondern auch unzählige Künstler, die ihr Talent und Ihre Werke ausstellen und anbieten, fantastisches Streetfood sowie Schnäppchen aller Art, von Klamotten und Schmuck über Einrichtungsgegenstände bis hin zu den coolsten Souvenirs der britischen Metropole. Am besten erreicht ihr Camden Market mit der Tube – hierfür nehmt ihr die Northern Line bis Camden Town und geht dann die restlichen paar hundert Meter einfach zu Fuß. Und zum Abschluss gibt es noch einen kleinen kulinarischen Geheimtipp, den ihr euch hier auf keinen Fall entgehen lassen dürft: Direkt am Eingang zum Camden Market findet ihr das kleine, aber umso feinere Restaurant The Cheese Bar, wo ihr von perfekt gewürzten Mozzarella Sticks über den besten Grilled Cheese, den ihr je hattet, bis hin zu ganz besonderen Köstlichkeiten, alles findet, was das Cheesaholic-Herz begehrt!

2. Primrose Hill

Beautiful clear skies on my last day in London.

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London ist bekannt für seine wundervollen Parks und Grünflächen, aber nicht nur der Hyde Park, Green Park, St. James’s Park und wie sie nicht alle heißen im Zentrum bieten eine willkommene Abwechslung vom typischen Grau-in-Grau der Großstadt: Am nördlich gelegenen Primrose Hill, der Teil des Regent Parks ist, könnt ihr nicht nur die stille Idylle saftig grüner Hügeln und von schattenspendenden Bäumen gesäumter Alleen genießen, sondern auch über den einzigartigen Ausblick über die ganze englische Hauptstadt staunen – da wundert es wohl auch kaum, dass sich der Primrose Hill ebenso als idealer Aussichtspunkt für das wundervolle Silvester-Feuerwerk Londons großer Beliebtheit erfreut. Wer den „Schlüsselblumen Hügel“ im Herbst besucht, der kann hier überdies Zeuge eines ganz besonderen Spektakels werden: Alljährlich finden sich Londons Druiden nämlich zur Herbst-Tag-Nacht-Gleiche, oder englisch „Autumn Equinox“, am Primrose Hill ein und zelebrieren dieses Event – mit traditionellen Ritualen, aber auch Ansprachen zu aktuellen globalen Themen wie der politischen Lage oder dem modernen Umgang mit unserem Planeten.

3. Shakespeare’s Globe und die South Bank

Wer während seines London-Urlaubs auch ein wenig in die Kunst- und Kulturszene schnuppern möchte, der sollte auf jeden Fall auch einen Ausflug auf die South Bank der Stadt planen. Das Trend-Viertel am südlichen Themsenufer rund um die London Bridge hat dabei alles zu bieten, was man sich von einem richtigen Kulturviertel so erwarten würde: Theater, Galerien, Boutiquen, schicke Restaurants, gemütliche Cafés und natürlich das ganz besondere Highlight des Stadtteils: das dem Original aus dem 17. Jahrhundert nachempfundene Globe Theatre, in dem einst William Shakespeare wirkte und seine Stücke aufführte. Der faszinierende Holzbau sieht dabei wirklich genau so aus, wie es seine unglücklicherweise bei einem Brand zerstörte Vorlage vor 300 Jahren tat, und noch heute könnt ihr dort die Stücke des wohl berühmtesten Autors der Welt in authentischer Atmosphäre und mit authentischer Technik erleben – aber auch andere Werke und Darbietungen werden hier regelmäßig aufgeführt.

4. Harry Potter Wizarding World London

Harry Potter Fans aufgepasst, denn in London findet ihr nicht nur jede Menge tolle Muggel-Attraktionen, auch eine der größten Harry Potter Ausstellungen weltweit ist hier beheimatet – genauer in den Warner Bros. Studios im etwa 30 Kilometer von London entfernten Watford. Im Rahmen der Warner Bros. Studio Tour – The Making of Harry Potter könnt ihr so nicht nur die Sets der berühmten Filmserie besuchen, darunter so ikonische Orte wie die Große Halle, Dumbledores Büro oder Professor Snapes Zaubertränke-Klassenraum, sondern auch selbst auf einem Besen reiten, euch vor Seidenschnabel verbeugen oder in bester Hogsmeade Tradition leckeres Butterbier und sogar Butterbier-Eiscreme probieren. Auch falls ihr schon mal dort gewesen seid, zahlt sich ein erneuter Besuch übrigens aus, wird die Ausstellung doch immer wieder mal erweitert: So kam etwa im März letzten Jahres mit dem Verwunschenen Wald ein komplett neuer Abschnitt zur Tour hinzu. Nähere Infos zur Anreise, speziellen Events, Tickets und mehr findet ihr auf der offiziellen Website.

5. Der No. 1 Court in Wimbledon

Loving every single minute of this #wimbledon #grassseason

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Nicht nur Kunst-, Kultur- und Literatur-Fans kommen in London auf ihre Kosten, auch für alle Sport-Begeisterten unter euch haben wir hier einen tollen Insider-Tipp für die britische: die berühmte Wimbledon Arena im gleichnamigen nordwestlichen Stadtteil Londons, die eigentlich No. 1 Court heißt und Teil des All England Lawn Tennis and Croquet Clubs ist. In dem gewaltigen Stadion, das über 11.400 Zuseher fasst, finden jedes Jahr Anfang Juli die ikonischen Wimbledon Championships, oder kurz einfach Wimbledon, statt, das älteste Tennis-Tournier der Welt, bei dem die größten Tennisspieler der Erde im Kampf um die heiß begehrten silbernen Siegespokale antreten. Solltet ihr London im Sommer bereisen, dann könnt ihr euch mit genügend Vorausplanung sogar eines der zughörigen Spiele ansehen – aber auch abseits der Championships ist es möglich, den No. 1 Court zu besichtigen, wobei euch die Tour sogar an Orte der Arena führt, die selbst für Ticketinhaber der höchsten Kategorien normalerweise unzugänglich sind.

6. Das Greenwich Observatorium und der Null-Meridian

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Auch Greenwich gehört zu London, befindet sich aber ein wenig außerhalb der üblichen Touristenzonen im Stadtzentrum. Am besten erreicht ihr den im Südosten gelegenen Stadtteil, oder Borough, wie die Londoner sagen, per Fähre – so könnt ihr den Ausflug gleich mit einer der spannenden und informativen Themsenrundfahrten kombinieren. Vom Anlegepunkt am Greenwich Pier aus erwartet euch dann noch ein etwa 15 bis 20 minütiger gemütlicher Spaziergang durch eine schöne Parkanlage, bevor ihr das eigentliche Observatorium, inklusive tollem Blick über das südliche London, erreicht. Hier könnt ihr mehr über die Welt der Sterne und Kartographie erfahren und auch den Null-Meridian selbst bewundern – jenen Punkt, von dem aus die Breitengrade unseres Planeten gemessen werden. Und noch etwas gibt es hier zu bestaunen: Die Uhr des Royal Observatory Greenwich, von der die Greenwich Mean Time oder GMT, abgelesen wird, die lange Zeit als weltweite Referenzzeit galt.

7. Das historische Schiff Cutty Sark

Wer meint, dass mit dem Observatorium, seiner Uhr und dem Null-Meridian schon alle Wunder Greenwichs ausgeschöpft wären, der irrt sich, denn direkt am Pier könnt ihr noch eine weitere fantastische Insider-Attraktion finden und bestaunen: das wunderschöne historische Segelschiff Cutty Sark. Ursprünglich erbaut in Schottland im Jahr 1869, sollte der eindrucksvolle Dreimaster eigentlich Tee in Rekordgeschwindigkeit von China nach Großbritannien bringen, schiffte vor allem in späteren Jahren aber auch andere Waren wie Wolle oder Talg. Der Klipper hat dabei so gut wie jeden bedeutenden Hafen seiner Zeit besegelt und galt einst als eines der schnellsten Schiffe der Welt. Unglücklicherweise wurde die originale Cutty Sark bei einem schweren Brand im Jahr 2007 komplett zerstört, doch auch die detailgetreue Nachbildung, die nun an ihrer Stelle den Pier von Greenwich schmückt und besichtigt werden kann, ist einen Besuch allemal wert und versetzt euch mit Sicherheit im Handumdrehen in die aufregende Epoche der britischen Kolonialherrschaft zurück.

Quelle

Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in Edinburgh

Unser Stadtführer enthält wertvolle Tipps für Aktivitäten. Entdecken Sie mit seiner Hilfe den Charme der Hauptstadt Schottlands.

Welche Touren empfehlen Sie Ihren Gästen?

Die Hop-on-hop-off-Bustouren in Edinburgh sind ideal zum Erkunden der Stadt. Wenn man sich nicht nur in der Stadt aufhalten möchte, können Besucher auf den Tagestouren, besonders der Tour von der Westküste zum Loch Lomond und nach Glencoe, Landschaften und Sehenswürdigkeiten persönlich bewundern, die sie sonst nur in Filmen sehen. Loch Ness ist ebenfalls nach wie vor ein Favorit. Jeder hat davon gehört und möchte ihn sehen, doch es gibt auch andere Lochs, beispielsweise Loch Lomond, die ebenso schön, ruhiger und näher bei Edinburgh sind; dadurch verbringt man weniger Zeit in einem Bus oder einem Auto.
Bustouren in Edinburgh

Welche fünf Sehenswürdigkeiten können Sie empfehlen?

  1. Edinburgh Castle: einfach ein Muss bei einem Besuch in Edinburgh
  2. Holyrood Palace: bezaubernder Ort – bezaubernde Umgebung, nur wenige Minuten vom Hotel entfernt
  3. Eine Gespenstertour in der Stadt unter der Stadt von Edinburgh, direkt unterhalb der Altstadt und unserem Hotel, sollte man sich nicht entgehen lassen
  4. Die Königliche Yacht Britannia: vermittelt einen großartigen Eindruck davon, wie die Royals früher um die Welt gereist sind
  5. Das National Museum of Scotland : ein beeindruckendes Gebäude, vor allem die Grand Gallery, die für Jung und Alt jede Menge an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten bietet

Sehenswürdigkeiten in Edinburgh

Einkaufen in Edinburgh

Theater in Edinburgh

Haben Sie Geheimtipps für Aktivitäten in der Stadt?

Das Schloss ist die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit der Stadt. Bevor Sie dorthin gehen, sollten Sie ein VIP-Ticket im Internet buchen, damit Sie nicht anstehen müssen. Damit ersparen Sie sich lange Wartezeiten in den Sommermonaten. Wenn Sie beabsichtigen, das Schloss, den Holyrood Palace und die Britannia zu besuchen und mit Hop-on-hop-off-Bussen zu fahren, sparen Sie mit dem Royal Edinburgh Ticketca. 15 GBP.

Grüne Ecken in Edinburgh

Sie sollten nicht nur die üblichen Sehenswürdigkeiten besichtigen, sondern sich Zeit nehmen und einfach nur herumschlendern. Spazieren Sie die Royal Mile auf und ab, werfen Sie einen Blick in die vielen Gassen, Sträßchen und Hinterhöfe und scheuen Sie sich auch nicht, Treppen zu gehen. All dies vermittelt Ihnen einen guten Eindruck davon, welche Art die Stadt Edinburgh wirklich ist und seit Hunderten von Jahren schon war. Außerdem können Sie um oder auf den Arthur’s Seat, durch die Meadows oder am Water of Leith entlang gehen, laufen oder radeln. Dies sind ideale Möglichkeiten, unsere wunderbar grüne Stadt zu erkunden.

Welche ist Ihre liebste Zeit in der Stadt?

Die Festival-Zeit. Die Stadt erwacht zum Leben und es gibt fast rund um die Uhr etwas zu sehen und zu tun, beispielsweise Comedy, Musik, Theater, Lesungen, Diskussionen usw. Die Royal Mile direkt vor unserer Tür wird zur Open Air-Bühne für das größte Straßentheater weltweit.

Theater in Edinburgh

Wie sieht der ideale Tag für Sie in Edinburgh aus?

Bei gutem Wetter empfehle ich, im Diner MUMS auf der Forrest Road zu Mittag zu essen. Danach könnten Sie den Tag im Edinburgh Zoo verbringen oder rund um den Arthur’s Seat wandern. Für das Abendessen empfehle ich, die Mussel and Steak Bar auf der West Bow am Grassmarket. Danach geht’s ins Whistle Binkies auf der South Bridge, dort können Sie Live-Musik hören und gepflegt einen oder mehrere Whiskies zu sich nehmen.

Edinburgh Zoo

Einige Tipps zum Abschluss?

Wenn Sie Edinburgh im Sommer besuchen, planen Sie Ihre Reise und buchen Sie Ihre Tickets im Voraus, besonders während der Festivalsaison im August. Dadurch brauchen Sie nicht stundenlang in der Schlange zu stehen.

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Kunst, so weit das Auge reicht – Florenz

Die ganze Stadt ist ein Augenschmaus: die schönsten Kirchen und Plätze, Brücken und Gärten

Wenn Sie die Schönheit von Florenz in ihrer Gesamtheit erkunden wollen, sollten Sie dies am besten in den ganz frühen Morgenstunden tun, wenn nur hin und wieder ein Wagen der Stadtreinigung durch die Straßen rattert und keine Menschenmassen die Sicht auf die architektonischen Ensembles versperren.

Man muss Florenz zu Fuß genießen – keine Schwierigkeit, denn fast alle Sehenswürdigkeiten liegen innerhalb der Quadratmeile des Zentrums!

Die Kirchen sind im Allgemeinen 8-12.30 und 15 bzw. 16-18 Uhr geöffnet. Sammeln Sie Kleingeld: Die Sprechsäulen und die Apparate zum Einschalten der Scheinwerfer in Kapellen werden damit gefüttert!

Die Museumslandschaft von Florenz ist unendlich vielfältig: Außer den weltberühmten Uffizien und dem Palazzo Pitti mit ihren Gemäldesammlungen sind das Museo del Bargello und die Galleria dell’Accademia mit bedeutenden Skulpturen, sowie eine Vielzahl über die Stadt verstreute wissenschaftliche und andere Museen sehenswert. Beachten Sie, dass in der Regel der Einlass in Kirchen sowie der Kartenverkauf für Museen und Parks 30-60 Minuten vor Schließung aufgehoben wird.

Florence seen from Michelangelo square: Arno River, Palazzo Vecchio, Duomo, beautiful sky, hills in the horizont at sunset

Battistero di San Giovanni

Das Innere der achteckigen Taufkirche mit weißgrüner Marmorverkleidung beeindruckt vor allem durch das große byzantinische Kuppelmosaik und den schönen Mosaikfußboden aus dem 12. Jh. Eine eingehende Betrachtung verdienen die drei Bronzeportale des Baptisteriums. Am berühmtesten ist die zum Dom gerichtete Paradiestür. 26 Jahre (1426-52) war man in der Werkstatt von Lorenzo Ghiberti mit der Fertigung des Portals beschäftigt. Auf zehn Bronzefeldern sind Szenen aus dem Alten Testament dargestellt. Der Glatzkopf in der rechten Leiste des linken Türflügels ist ein Selbstporträt Ghibertis. Einige der Reliefplatten wurden 1966 von der Flut des Arno weggespült und durch Kopien ersetzt; die Tür erstrahlt jetzt im Glanz ihrer neuen Vergoldung. Die restaurierten Originalplatten befinden sich im Dommuseum. Ebenfalls von Lorenzo Ghiberti stammt das Nordportal mit seinen 28 Feldern. Das älteste ist das Südportal, an dem Andrea Pisano 1330-36 die geistlichen und die weltlichen Tugenden darstellte. Mo-Sa 12-19, So und 1. Sa im Monat 8.30-14 Uhr | Eintritt 3Euro | Piazza S. Giovanni | www.operaduomo.firenze.it

Duomo di Santa Maria del Fiore & Campanile

Der Dom mit seiner mächtigen Kuppel bestimmt weithin die Silhouette der Stadt. Sein Bau war gewissermaßen ein später Triumph, denn Pisa, Lucca, Pistoia, Prato und Siena hatten alle schon ihre prunkvollen Kathedralen, als sich die Stadtregierung 1296 endlich zum Bau einer neuen Kathedrale für Florenz durchrang und Arnolfo di Cambio mit ihrer Errichtung beauftragte. 1368 war der mächtige Bau vollendet – allerdings fehlte noch die Kuppel; sie wurde erst in den Jahren 1420-34 von Filippo Brunelleschi aufgesetzt. Der vorgesehene Kuppeldurchmesser von über 45 m warf bisher nie da gewesene Konstruktionsprobleme auf. Brunelleschis Konzept beruhte im Wesentlichen darauf, dass einander zugeneigte Körper sich gegenseitig stützen, und so baute er einen geschlossenen Kuppelring auf den anderen.

Galleria degli Uffizi

Das Gebäude wurde nach Plänen Giorgio Vasaris im Auftrag Cosimo I. de’Medici 1559-81 erbaut, um die Ämter des Staates aufzunehmen. Inzwischen beherbergt die Galleria degli Uffizi in 39 Sälen im oberen Stockwerk eine der reichhaltigsten und berühmtesten Gemäldesammlungen der Welt und in der zweiten Etage das Gabinetto dei Disegni e delle Stampe, eine Sammlung von 104000 Zeichnungen und Drucken. Die darunterliegenden Stockwerke werden seit zwei Jahren zu neuen Ausstellungsräumen für die Nuovi Uffizi, die „Neuen Uffizien“, ausgebaut (man kann die Bauarbeiten online mitverfolgen unter www.nuoviuffizi.it). Hier sollen neben einer neuen Präsentation aller bisher zu sehenden Werke auch viele der seit Jahren in den Magazinen versteckten Kunstgegenstände Platz finden.

Museo dell’Opera del Duomo

Hier sind die Originalskulpturen ausgestellt, die an Dom, Baptisterium und Campanile durch Kopien ersetzt wurden, sowie alle mit dem Bau dieser Gebäude verbundenen Werkzeuge, Pläne und Projekte: ein besonders sehenswertes Museum! Mo bis Sa 9-19.30, So 9-13 Uhr | Eintritt 6 Euro | Piazza del Duomo | www.operaduomo.firenze.it

Palazzo Medici-Riccardi

Hier wohnte Cosimo der Ältere mit seiner Familie bis zu seinem Tod 1464. Zwanzig Jahre zuvor hatte er Michelozzo mit dem Bau dieses repräsentativen Palastes mit seiner imposanten Rustikaquaderung beauftragt. Eine besondere Neuerung war der Innenhof mit seinen Arkaden, über denen das Medici-Wappen prangt. Nur wenige Räume und die von Benozzo Gozzoli 1459 mit wunderschönen Landschaftsfresken ausgemalte kleine Hauskapelle können Sie besichtigen. In den übrigen Räumen logiert die Stadtverwaltung. Do-Di 9-19Uhr | Eintritt 4 Euro | Via Cavour, 1 | www.palazzo-medici.it

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10 unglaubliche Fakten über Paris

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Hier sind 10 interessante Fakten über die Stadt Paris – unnützes Wissen auf Meisterniveau!


1. Auch Paris hat eine Freiheitsstatue

Freiheitsstatue-Paris

In Paris befindet sich ein 11,5 Meter hohe Kopie der berühmten amerikanischen Freiheitsstatue! Die kleine Schwester des New Yorker Wahrzeichens war ein Geschenk der in Paris wohnenden Amerikaner an die Stadt und steht auf einer kleinen Insel in der Seine. Das Original in den USA wurde seinerzeit nämlich vom Franzosen Frédéric Auguste Bartholdi entworfen und den Amerikanern als Geschenk zur Unabhängigkeit übergeben.


2. Die größte Sonnenuhr der Welt

Place-Concorde-Paris-Sonnenuhr

Am Place de la Concorde richten alle Besucher ihre Augen nach oben, um den berühmten Obélisque zu bewundern. Nur wenige bemerken die riesigen römischen Zahlen, die auf den Boden aufgemalt sind. Und das, obwohl diese Ziffern zusammen mit dem Obelisken die größte Sonnenuhr der Welt bilden! Bilder und Infos zu dieser Besonderheit findet ihr hier!


3. Nur ein einziges Stoppschild in ganz Paris

Stoppschild-Paris

Die Gefahr, in Paris wegen eines nicht beachteten Stoppschilds einen Strafzettel zu erhalten, ist relativ gering. Es gibt nämlich nur ein einziges Stoppschild in der ganzen Stadt! Dieses Schild befindet sich am Ausgang eines Baumaterialunternehmens in der Nähe der Seine. Ansonsten gilt in Paris rechts vor links. Vielleicht fahren die Franzosen ja deswegen so schlecht?


4. Das größte Beinhaus der Welt

Katakomben-Paris

Einer der makabersten Orte der Welt befindet sich direkt unter den Füßen der Pariser. In den ehemaligen Steinbrüchen, die sich unter der Stadt befinden, ruhen nämlich die Gebeine von knapp 6 Millionen Menschen! Wegen der Überfüllung der Friedhöfe wurden die Knochen von vielen Verstorbenen im 18. Jahrhundert in diese alten Tunnel verlegt. Das Beinhaus kann man auch besichtigen: Hier erfahrt ihr mehr über die Katakomben von Paris!


5. Aufzug außer Betrieb

Hitler-Paris-Eiffelturm

In den 40er Jahren kam Adolf Hitler „zu Besuch“ nach Frankreich. Ein nicht angekündigter und unerwünschter Besuch, der vielen Parisern ein Dorn im Auge war. Hitler wollte während seines Aufenthalts auf die Spitze des Eiffelturms fahren. Um das zu verhindern, kappten die Pariser kurzerhand die Kabel der Aufzüge. Auf einen Aufstieg über die Treppen verzichtete der selbsternannte Führer. Es blieb ihm dann nichts anderes übrig, als ein Erinnerungsfoto vom Trocadéro zu schießen.


6. Triumphbogenhenge

Triumphbogen-Paris-Sonne

Zwei Mal im Jahr geht die Sonne direkt „hinter“ dem Arc de Triomphe unter. Kurz vor Untergang erscheint die Sonne dann innerhalb des Bogens, um ein letztes Licht auf die Champs-Elysées zu werfen. Ein tolles Spektakel, das immer wieder zahlreiche Schaulustige anzieht. Das Phänomen gibt es auch in New York und ist dort unter dem Namen Manhattanhenge bekannt. Die Firma Panach‘ hat dieses Naturereignis sogar für einen Werbefilm genutzt. Das entsprechende Video könnt ihr euch hier auf Youtube anschauen!


7. Der größte unterirdische Bahnhof der Welt

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Die Station Châtelet, in der sich die U-Bahn-Linien 1, 4, 7, 11 und 14 sowie die RER-Linien A, B und D kreuzen, ist der größte unterirdische Bahnhof der Welt. Jeden Tag stoppen hier 1.500 Züge mit 750.000 Passagieren. In der Rush Hour verkehren hier sogar 120 Züge pro Stunde. Die RER A-Linie ist mit 1,2 Millionen Passagieren pro Tag außerdem die meistbefahrene öffentliche Verkehrsmittellinie der Welt. Paris hat mit dem Gare du Nord auch den größten Bahnhof Europas.


8. Unten ohne in Paris

Paris-Hose-Unten-Ohne

Erstaunlich, aber wahr: Bis 2012 war es Frauen in Paris untersagt, eine Hose zu tragen! Grund dafür war ein im Jahre 1800 verabschiedetes Gesetz. Damals wollte man gegen die „Travestisierung“ der Gesellschaft ankämpfen. Nur beim Fahrradfahren und beim Pferdereiten war den Frauen das Tragen einer Hose gestattet. Das Gesetz wurde 2012 vom Ministerium für Frauenrechte (auch das gibt es in Frankreich!) wieder rausgekramt, mit dem Hinweis, es sei verfassungswidrig. Natürlich wurde es dann abgeschafft.


9. Zinédine Zidane-Statue

Zinedine-Zidane-Statue-Paris

Erinnert ihr euch noch an das Finale der Weltmeisterschaft 2006? Damals hatte Zinédine Zidane seinem italienischen Kollegen Marco Materazzi einen Kopfstoß verpasst und das letzte Spiel seiner Karriere mit einer roten Karte beendet. Wenn nicht, dann solltet ihr unbedingt mal am Centre Pompidou vorbeischauen. Dort steht nämlich eine 5 Meter hohe Statue, die an diese dramatische Szene erinnert!


10. Die Paris-Krankheit

Paris Syndrom mal anders

Jedes Jahr befällt eines heimtückische Krankheit eine kleine Anzahl von japanischen Touristen: das Paris-Syndrom! Vielen Japaner kommen mit einer idealisierten Vorstellung von Paris nach Frankreich. Wenn sie dann sehen, dass es in Paris ein bisschen anders als in der fabelhaften Welt der Amélie Poulain zugeht, erleiden sie einen Schock. In einigen Fällen ist sogar eine sofortige Heimreise notwendig! Falls ihr euch während eures Paris-Aufenthalts schlecht fühlt, solltet ihr im Zweifelsfall die japanische Botschaft anrufen. Diese hat nämlich eine Hotline für betroffene Touristen eingerichtet!

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9 DINGE, DIE MAN IN VENEDIG UNBEDINGT MACHEN SOLLTE

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Venedig ist eine Stadt, die wahrscheinlich auf der Bucket List eines jeden Reisenden zu finden ist. Die schmalen Gassen und Kanäle, das italienische Essen und die romantische Stimmung, die der Stadt nachgesagt werden, muss man einfach einmal mit eigenen Augen gesehen haben.

Das die sinkende Stadt in ca. 50 Jahren (hab ich irgendwo mal gelesen) komplett von der Bildfläche verschwunden sein soll, erhöht die Beliebtheit vermutlich noch mehr.

Ich hatte Venedig auch immer auf meiner Liste und so ging es Ende Oktober in die Stadt der Gondoliere und Touristenmassen. Obwohl Barcelona im Sommer doch noch etwas schlimmer ist.

Damit du bei deiner ersten Reise nach Venedig nicht komplett verloren bist, habe ich dir hier einmal die Top Dinge, die man in Venedig machen sollte zusammengestellt. Als Extra habe ich dir einmal auch die Dinge, die du meiden solltet gegenübergestellt. Am Ende des Artikels findest du zusätzlich allgemeine Hinweise für deine Reise nach Venedig.

Sonnenuntergang Venedig

1. Mit dem Traghetto und Vaporetto fahren vs. eine Gondelfahrt machen

Für viele ist eine Gondelfahrt das Synonym für Romantik bei einem Venedigbesuch. Wir hatten eine 30-minütige Fahrt mit in unser Tour, sonst hätten wir den 40€ teuren Spaß wahrscheinlich nicht mitgemacht.

Generell finde ich, dass es bei jeder Reise darum gehen sollte die Stadt/das Land kennen zu lernen, wie es wirklich ist. Deshalb würde ich persönlich keine Gondelfahrt empfehlen. Die Locals nutzen die Miniboote schon lange nicht mehr. Heute sind sie nur noch eine überteuerte Touristenattraktion.

Die Fahrt empfand ich eher als stressig anstand romantisch, da man sich die Fahrt oft mit anderen Besuchern teilen muss. Außerdem quetschen sich an vielen Stellen des Kanals mehrere Gondeln aneinander vorbei und man kann sich easy mit den Leuten in der anderen Gondel unterhalten. Für mich hat das nicht mehr viel mit Romantik zutun.
Aber jeder hat ja seine eigene Vorstellung von Romantik und wenn eine Gondelfahrt für dich dazu gehört, go for it! 😉 Hier kannst du die Gondelfahrt Fahrt schon im Voraus online buchen und sparst eine Menge anstatt vor Ort zu buchen.

Gondelfahrt Venedig

 

Mein Tipp

Venedig lässt sich zwangläufig nur über den Wasserweg entdecken. Ein ähnliches und durchaus authentischeres Erlebnis wie eine Gondelfahrt bieten dir die Traghettos. Traghettos sehen für Laien aus wie größere Gondeln. Sie verbinden die verschiedenen Inseln miteinander. Die sind zwar auch durch Brücken verbunden, Einheimische nehmen aber gerne die Traghettos, da man so schneller an sein Ziel kommt, wenn die nächste Brücke mal wieder etwas weiter entfernt ist.

Die Überfahrt kostet 2€ pro Person und dauert nur wenige Minuten. Es lohnt sich durchaus, wenn man ein Gondelerlebnis haben möchte. Wir haben dieses Fortbewegungsmittel öfter genutzt, um den Canal Grande zu überqueren und nach Cannaregio zu kommen.

Das Vaporetto ist nochmal eine andere Geschichte. Die Wassertaxen sind quasi lebensnotwendig in Venedig. Sonst bist du einfach mal auf einer Insel gefangen bzw. du würdest ohne die Dinger noch nicht mal vom Flughafen nach Venedig kommen.

Sehr wichtig! Kauft dir ein Tagesticket! Gerade wenn du auf einer anderen Inseln wohnst, so wie wir (Guidecca), dann wirst du auf das Vaporetto angewiesen sein. Die Einzelfahrt kostet fast 8€ pro Person. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Mach es anders als wir die ersten Tage und geb dein Geld lieber für Essen aus! 😉

Vaporetto Venedig

Ich fand die Fahrten mit dem Vaporetto immer wahnsinnig toll, wie man auf diesem Bild usnchwer erkennen kann.

Traghetto Venedig

Und das ist ein Traghetto.

2. Pasta und Chicchetti essen vs. Pizza essen

Vor unserer Reise nach Venedig habe ich mega auf typisch italienische Pizza gefreut. Kurz vorher musste ich dann mit Schrecken feststellen, dass das italienische Nationalgericht gar keine wirkliche Geschichte in Venedig hat. In der Stadt waren Öfen bzw. offenes Feuer nämlich, wegen der akuten Brandgefahr und der schmalen Gassen und Kanäle, lange Zeit nicht erlaubt.
Wenn auch du das nicht wusstest, keine Panik! Ich habe eine Pizza probiert und sie war zwar nicht ganz so gut wie in Rom oder Neapel, aber immernoch sehr lecker.

Trotzdem solltest du dich eher an die typischen venezianischen Speisen halten. Die sind nämlich auch super gut. Wir haben unglaublich viel Pasta gegessen. Mit allen möglichen Soßen. Ausserdem ist Venedig auch für sehr gutes Risotto bekannt und durch seine Lage am Wasser gibt es natürlich auch fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte.

Typisch in Venedig sind auch die Chicchetti. Sie sind eigentlich nichts anderes als kleine Schnittchen. Also ein Stückchen Baguette belegt mit einer Scheibe Mortadella, Käse, Frischkäse, Thunfisch, etc. Chicchetti sind im Prinzip das Gleiche wie die spanischen Pinchos.
Die besten Chicchetti haben wir im Barcaro Risorto gegessen. Die kleine Bar ist nicht so überfüllt mit Touristen, eher überfüllt mit Einheimischen. 😉 Für knapp 10€ haben wir uns hier einen wirklich preiswerten und leckeren Snack gegönnt. Der Aperol Spritz ist übrigens auch sehr empfehlenswert. 😉

Bacaro Risorto Venedig

Snack Venedig

Mhh…

Und ich möchte dir noch ein wirklich gutes Restaurant in Venedig empfehlen. Hier habe ich die besten Spaghettis in meinem ganzen Leben gegessen. Und es war eigentlich nur Tomatensoße mit ein bisschen frischem Basilikum. Aber das hat gerockt! In der Trattoria Antico Pizzo gibt es zum Mittagstisch ein immer wechselndes Menü, welches Wasser, Brot, Vorspeise und Hauptgang beinhaltet. Das Menü wird auf die saisonalen Produkte abgestimmt.

Restaurant Empfehlung Venedig

Vielleicht hast du ja auch Lust noch ein weiteres Restaurant auszuprobieren. Wir haben es leider nicht mehr geschafft. Die Trattoria Rivetta sah aber von Aussen sehr süß aus und der Blick auf die Karte verspricht einiges. Lass mich gern wissen, ob es wirklich so toll ist, wenn du mal dort isst.

3. Die Insel Canareggio entdecken vs. auf dem Markusplatz chillen

Venedig sieht auf der Karte gar nicht so gross aus, aber wir sind schon sehr viel gelaufen, um die Stadt so gut wie möglich kennenzulernen in unseren 3 Tagen. Natürlich gehört ein Besuch des Markusplatzes und des Dogenpalast dazu, aber Venedig hat wirklich noch viel mehr zu bieten. Mir hat am besten das Schlendern durch die kleinen Straßen in Cannaregio gefallen.
Dort ist es auch nicht so überfüllt und die Preise sind noch im humanen Bereich.

Venedig Tipps

Venedig Reisetipps

Venedig Reisetipps

WARNING! Trinkt auf gar keinen Fall irgendetwas in den Cafés auf dem Markusplatz! Hier zahlt ihr nämlich ordentlich drauf. Am Tag spielt hier meist eine klassische Band. Die Musik ist super schön, aber um sie zu hören muss man sich nicht hinsetzen. Tust du das trotzdem wird neben dem überteuerten Kaffee auch noch eine Musiktaxe von 6€ pro Person verlangt. Das Geld würde ich an deiner Stelle lieber in einen Spritz oder ein paar Chicchetti stecken.

Markusplatz Venedig

Markusturm Markusplatz Venedig

4. Aperol Spritz und Bellini trinken

Wie schon oben erwähnt kannst du im Bacaro Risorto super gut Spritz trinken, aber auch das typische venezianische Getränk Bellini bekommst du dort.
Wir haben an unserem ersten Tag, nach der Walking Tour, eine selbstgeleitete Spritz Tour durch Venedig gemacht und ich kann dir sagen, man kann eigentlich überall Spritz trinken.

Falls du auch so viele Ratschläge und Warnungen vor der Reise gelesen hast wie ich, dann möchte ich dir hier die Angst nehmen. Nicht jeder Kellner und Barbesitzer will dich in Venedig über den Tisch ziehen. Es gibt einige, klar. Aber wenn du mit gesundem Menschenverstand die Karte betrachtest und dir die Preise ok erscheinen, dann probier es eben einfach mal aus. Wir wurden in drei Tagen nie verarscht oder mussten drauf zahlen.

Wir saßen sogar auf sämtlichen Terrassen und mussten absolut nichts extra zahlen. In der Bar Santa Sofia am Campo Santa Sofia zum Beispiel kostet ein Spritz 4€ und da kommt nichts dazu. Außer natürlich das Trinkgeld, dass du geben möchtest.

Spritz in Venedig

5. Eine Walking Tour machen

Für mich gibt es in letzter Zeit nichts Besseres als geführte Touren. Niemals lernst du so viel in so kurzer Zeit über einen Ort, ein Gebäude oder die Küche eines Landes als mit einer geführten Tour. Klar, viele bekannte Sehenswürdigkeiten bieten mittlerweile auch die Möglichkeit sich einen Audio-Guide zu leihen, aber den kann man eben nicht ausfragen bzw. nochmal nachhaken, wenn einen ein Thema sehr interessiert.

In Venedig gibt es unzählige Tour-Veranstalter, die die verschiedensten Touren anbieten. Von Food-Tour bis hin zur Gondeltour ist alles dabei. Da fällt die Wahl wirklich nicht leicht.
Auf meiner Suche habe ich auch einige kostenlose Touren gefunden und anfangs sogar eine gebucht. Die Touren sind nicht wirklich kostenlos, aber jeder Teilnehmer kann nach seinem persönlichen Ermessen den Guide bezahlen. Du gibst also so viel, wie die Tour für dich wert war. Ich finde das Konzept sehr schön.

Letztendlich bin ich aber ein großer Fan der Walks of Italy Walking Touren. Bereits in Rom habe ich eine Food Tour mitgemachtund mir wurde beigebracht wie man eine echte italienische Pizza selbst macht. Als ich hörte, dass es auch geführte Touren von Walks of Italy gibt, habe ich mich sofort für die 2-stündige Walking Tour mit anschließender Gondelfahrt entschieden. Ticketbar bietet in Venedig allerdings auch super Touren und vergünstigte Eintrittpreise für Sehenswürdigkeiten.

Geführte Tour Venedig

6. Durch die Straßen schlendern

Wir haben uns einen Tag komplett durch Venedig treiben lassen und so die Stadt auch abseits der Touripfade gesehen (wenn das überhaupt möglich ist). Klar, haben wir uns auch das ein oder andere Mal verlaufen bzw. standen vor einer Strasse, die in einem Kanal endete. So haben wir allerdings sehr coole Restaurants und Läden gefunden.

Wenn du also ein paar Tage in Venedig hast, solltest du einfach mal so durch die Gassen schlendern. Man entdeckt viel mehr tolle Orte, wenn man mal nicht dem Reiseführer folgt.

Venedig Reisetipps

Venedig Masken Karneval

7. Ausblick auf Venedig von San Giorgio Maggiore vs. San Marco Campanile

Diesen Tipp habe ich in einem anderen Blog gelesen. In der San Marco Campanile (Markusturm) waren wir nicht, deshalb kann ich dir nicht sagen, wie es dort ist. Allerdings kann ich dir versichern, dass wir einen unglaublichen schönen Ausblick von der Kathedrale über Venedig  mit seinem Markusplatz, dem Dogenpalast und einem großen Teil der Laguna hatten.

Normalerweise kostet der Zugang zum Aufzug 6€ pro Person. Wir wurden zu später Stunde einfach so durchgewunken. Die Dame an der Kasse war so happy und meinte sie hätte einen guten Tag. Vielleicht hat sie ja des öfteren einen guten Tag und du kommst auch kostenlos nach oben auf den Glockenturm. 😉

Aussicht Venedig

Sonnenuntergang Venedig

8. Tagesticket für das Vaporetto kaufen

Liegt deine Unterkunft auf einer anderen Insel, wie der von dem bekannten Teil Venedigs (San Marco) mit Markusplatz etc. und du hast geplant dir etwas mehr von Venedig anzusehen, dann lege ich dir wärmstens ans Herz ein Tagesticket für das Vaporetto zu kaufen.

Eine Einzelfahrt kostet fast 8€ und ein Tagesticket um die 20€! Es gibt auch Touristentickets für mehrere Tage. Mehr Infos zu Fahrkarten in Venedig findest du hier.
Wir haben diese Kalkulation vorher nicht gemacht und da wir auf der Insel Guidecca im Generator Hostel gewohnt haben, haben wir viel zu viel für den Transport mit dem Wassertaxi bezahlt. Das geht definitiv günstiger!

Vaporetto Venedig

Vaporetto Station Venedig

Vaporetto Venedig

9. Nach Burano fahren vs. Murano besichtigen

Ehrlich gesagt, hatte ich vor der Anreisen nicht viel Ahnung was uns in Venedig erwarten würde und was man sich unbedingt ansehen sollte. Von der Insel Murano hatte ich mal im Zusammenhang mit Glaskunst gehört, aber Burano war mir gänzlich unbekannt und dass es auch noch mehr Inseln gibt, war bei der Ankunft auch eine Überraschung.

Manchmal habe ich einfach keine Zeit eine Reise wirklich zu planen und mache es dann vor Ort spontan. So auch in Venedig. 😉
Zum Glück waren wir dieses Mal in einem Hostel untergebracht und auch zu zweit bleibt es hier meist nie aus, dass man andere Reisende kennenlernt. Ich liebe sowas ja.

Long story short, auf der Halloween Party des Generator Hostels lernte ich unglaublich viele interessante Menschen kennen und einer meiner neuen „Freunde“ gab mir den Tipp anstatt nach Murano nach Burano zu fahren. Dort seien die Häuser bunt und die ganze Insel sollte eigentlich viel schöner sein als das bekannte Murano.

Burano Ausflug Venedig

Burano Ausflug Venedig

Burano Ausflug Venedig

Am Tag danach suchten wir nach einer Tour die mehrere Inseln abklappert, damit wir den Vergleich ziehen konnten. Gibt es! 😉Tickets für eine Bootsfahrt, die die drei Inseln Murano, Burano und Torcello abklappert findest du hier. Aber wir hatten nicht mehr genug Zeit, weil wir am gleichen Tag nach Hause flogen. Also beschlossen wir zumindest Burano auf eigene Faust zu besichtigen.
Morgens um 10 Uhr ging es dann mit dem Vaporetto nach Burano. Die Fahrt ging ungefähr 2,5 Stunden mit Umsteigen auf Murano.

Die Fahrt mit dem Vaporetto ist auch schon ein Erlebnis an sich. Man kommt an der Insel San Michele vorbei. Diese Insel wird ausschließlich als Friedhof genutzt. Ein bisschen unheimlich, aber wir sind bei strahlenden Sonnenschein unterwegs gewesen. Zum Glück! 😉

Insgesamt haben wir 3 Stunden auf Burano verbracht und ich kann dir sagen, ich fand die Insel fast schöner als Venedig. Jede Strasse besteht aus knallbunten Häusern, die Preise sind ganz anders und es gibt deutlich weniger Touristen. Wenn du dich dazu entschließt der kleinen Insel einen Besuch abzustatten, solltest du unbedingt ins Restaurant Osteria Al Fureghin gehen.

Burano Ausflug Collage

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Die Stadt: Die besten Nürnberg Sehenswürdigkeiten

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Eigentlich gibt es in Nürnberg kaum einzelne Sehenswürdigkeiten. Im Prinzip ist die gesamte Stadt oder zumindest die Altstadt eine einzige große Sehenswürdigkeit. Neben den bekannten mittelalterlichen Gebäuden, wie zum Beispiel der Kaiserburg, der Lorenzkirche oder den genialen Fachwerkhäusern in der Weißgerbergasse sind es vor allem die kleinen unscheinbaren Gassen und Ecken im Zentrum Nürnbergs an denen dir erst so richtig bewusst wird, wie schön die Stadt wirklich ist!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

© valphoto

Nürnberg Sehenswürdigkeiten 1: Der Hauptmarkt und der Schöne Brunnen

Der Hauptmarkt unterhalb der Kaiserburg ist der Mittelpunkt der Altstadt. Hier werden zu jeder Jahreszeit viele verschiedene Events veranstaltet. Im Winter findest du hier in der Vorweihnachtszeit den Christkindlesmarkt, der zwar gerade an den Wochenenden richtig überlaufen ist, wo sich aber ein kurzer Halt für eine Tasse Glühwein trotzdem lohnt.

Falls du im Frühling und Sommer in der Stadt unterwegs bist, solltest du auf jeden Fall kurz auf dem Hauptmarkt vorbeischauen. Wenn hier nicht gerade die Verkaufsstände des Wochenmarkts aufgebaut sind, dann wird der Platz entweder zur Konzertbühne, zum Festivalgelände oder zum Museum – feststeht: Hier passiert immer irgendetwas Cooles!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

© manfredxy

Auf der Ostseite des Marktplatzes steht seit Mitte des 14. Jahrhunderts die Frauenkirche. Die Kirche an sich sieht schon sehr beeindruckend aus, aber richtig cool wird es jeden Tag um 12 Uhr mittags. Mit dem ersten Glockenschlag werden die Figuren unterhalb der Turmuhr in Bewegung gebracht. Das sogenannte „Männleinlaufen“ passiert hier schon seit 1509 tagtäglich und auch wenn es nur von kurzer Dauer ist, gehört es bei deinem Aufenthalt in Nürnberg einfach dazu!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten 2: Die Nürnberger Felsengänge

Ein Spaziergang durch die Altstadt in Nürnberg ist wie eine kleine Zeitreise, aber eine Tour unter der Altstadt ist noch um einiges genialer. Wenn es ein Klischee über Bayern gibt, das der Wahrheit entspricht, ist es, dass sich hier vieles ums Bier dreht. Das Bierbrauen gehört hier nicht nur zur Kultur, sondern ist ein fester Bestandteil des Alltags. Immerhin gilt das Bier in Bayern als Grundnahrungsmittel!

Im Mittelalter war das natürlich nicht anders: Damals hat fast jeder sein eigenes Bier gebraut und verkauft – einzige Voraussetzung dafür war, dass jedes Haus, in dem Bier hergestellt wird, einen eigenen Keller hat. Weil das nicht so einfach möglich war, haben sich die Stadtbewohner zusammengetan und ein insgesamt 25.000 Quadratmeter großes Labyrinth an Kellergängen gebaut, das sich sogar über mehrere Stockwerke erstreckt. Die unterirdischen Gewölbe sind unglaublich stabil und haben die Bombenangriffe im Krieg nicht nur unbeschadet überstanden, sondern auch einige Tausend Nürnberger beschützt.

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

© Leonid_Andronov

Nürnberg von oben

Egal, in welcher Stadt du unterwegs bist, es ist immer eine gute Idee, sich an Aussichtspunkten erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Aber gerade in einer Stadt wie Nürnberg, die voller Geschichte und alter Gebäude steckt, ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Mein persönlicher Lieblingsplatz für den besten Ausblick über die Stadt ist die Nürnberger Burg.

Dazu läufst du am Hauptmarkt einfach den Berg hoch, bis zum Vorhof der Kaiserburg. Von der sogenannten Burgfreiung aus hast du einen supertollen Blick über die komplette Stadt! Wenn du schon einmal da bist, solltest du dir außerdem etwas Zeit für einen Spaziergang durch die Burganlage nehmen. Solange du nicht ins Innere der Häuser willst, ist das komplett kostenlos. Falls du dich für eine Führung entscheidest, hast du dabei die Gelegenheit auf den Sinnwellturm der Anlage zu steigen, von wo die Aussicht natürlich noch um einiges cooler ist!

Ein echter Geheimtipp in Sachen Aussicht ist das Parkhaus in der Adlerstraße. Hier kannst du nicht nur mitten in der Altstadt relativ günstig parken, sondern hast vom Freideck aus den besten Blick auf die Kaiserburg und den Rest der Altstadt. Übrigens: Falls du zu Silvester in Nürnberg unterwegs bist, kannst du hier auch ganz ungestört das Feuerwerk beobachten.

Nürnberg Sehenswürigkeiten

© sepavone

Der Tiergärtnerplatz

Direkt an der Stadtmauer hinter dem Tiergärtnertor findest du einen der Lieblingsplätze der Nürnberger. Das liegt vor allem daran, dass du hier noch in der schönen Altstadt, aber trotzdem eher abseits vom Trubel bist. Rund um den kleinen Platz reihen sich kleine Cafés und Bars, in denen du dir im Sommer zur Abkühlung ein Bier oder ein Glas Wein bestellen kannst. Dazu setzt du dich aber nicht an einen Tisch, sondern nimmst dein Getränk mit und machst es wie die Nürnberger, die sich hier einfach auf das Kopfsteinpflaster setzen.

Ganz besonders beliebt bei den Einheimischen ist die Café Bar Wanderer. Gerade am Abend ist die Atmosphäre in dieser Ecke richtig genial: Überall sitzen kleine oder große Gruppen miteinander auf dem Boden, es wird viel gelacht und jeder gehört irgendwie dazu! Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Nürnberger Altstadt ist der Tiergärtnerplatz der perfekte Ort, um deinen Tag ausklingen zu lassen. Nirgends fühlst du den Puls der Stadt so sehr, wie hier!

Die Wöhrder Wiese und Wöhrder See

Der Park Wöhrder Wiese ist einer meiner Lieblingsplätze in Nürnberg. Obwohl du von hier aus praktisch überall in der Innenstadt hinlaufen kannst, hast du das Gefühl ganz weit weg zu sein. Alles ist grün, es gibt unglaublich viel Platz und die Straßengeräusche kriegst du, wenn überhaupt, nur am Rande mit! Aber das Beste: Hier triffst du immer auf richtig viele coole und interessante Menschen! Es ist ein bisschen so als sei der Park rund um den Wöhrder See ein total neutrales Gebiet – hier ist alles erlaubt!

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass ein Typ mit Anzug und Krawatte in der Wiese liegt und sich mit schwarz gekleideten Jugendlichen unterhält oder ein paar Rentner spontan mit einer Handvoll Kindern Fußball spielen. Es ist der perfekte Ort, um dir ein paar Minuten Ruhe zu gönnen, dich auf eine der vielen Bänke zu setzen und das Leben zu beobachten, das überall um dich herum stattfindet. Aber auch, wenn du Lust auf Begegnungen hast, solltest du dich auf zur Wöhrder Wiese machen: Leg dich ins Gras oder chill ein bisschen am Sandstrand des Wöhrder Sees – alleine bleibst du hier sicherlich nicht lange!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

© Nadja Übach

Insel Schütt

Noch ein Ort, der mitten in Nürnberg liegt und trotzdem total entspannend ist, ist die Insel Schütt. Auf der kleinen Insel in der Pegnitz laufen die Uhren ein bisschen langsamer als im Rest der Stadt. Vor allem im Sommer zieht es die Einheimischen auf die Insel, um an ihren Uferbänken zu chillen oder die Füße im Fluss baumeln zu lassen. Jedes Jahr von Mai bis Juli verwandelt sich ein Großteil der Insel Schütt in den sogenannten Stadtstrand, komplett mit Sand, Strandbars, Liegestühlen und Strandkörben.

Die Nürnberger lieben ihren eigenen Sandstrand so sehr, dass sich hier im Sommer das komplette Leben abspielt! Tagsüber trifft man sich mit Kunden oder Geschäftspartnern und abends geht’s auf ein Feierabend-Bier und zum Chillen in den Strandkörben mit den Kumpels auf die Insel. Im Rahmen des Sommer in der City gibt es hier auch ein Massagezelt, einen Pool und die Möglichkeit im Sand Beachvolleyball zu spielen. Richtig cool ist übrigens die Headphone-Party, die in den Sommermonaten regelmäßig stattfindet. Im Winter ist die Insel ein ruhiger Ort für einen kurzen Spaziergang und ein paar leckere Tapas in der Bar Celona direkt am Flussufer!

Das Essen: Fränkisches Streetfood

Nürnberg Sehenswürigkeiten

Sobald du einmal die typisch fränkische Küche probiert hast, wirst du immer wieder kommen! Klöße, Schweinebraten und Brotzeit, das gibt es hier in so gut wie jedem Wirtshaus. Du musst allerdings nicht einmal ein Restaurant betreten, um ein paar der typischen Spezialitäten zu kosten, denn die Nürnberger haben das Streetfood schon für sich entdeckt, bevor es ein internationaler Trend war. Zudem gibt es in Nürnberg auch richtig leckere Burger und guten Kaffee!

Streetfood aus dem Mittelalter: Der Bratwurst Point

Die Nürnberger Rostbratwurst ist auf jeden Fall die ultimative Spezialität der Stadt und das schon seit dem Mittelalter! Du kennst sicherlich die großen Bratwürste, die es im Sommer auf fast jeden Grill schaffen. Die Nürnberger Bratwurst ist allerdings nicht nur kleiner, sondern schmeckt auch ganz anders. Wenn du dir einen Bratwurstteller in einem Restaurant, wie zum Beispiel dem Bratwurst Herzle bestellst, bekommst du typischerweise sechs oder zwölf Bratwürste mit Kartoffelsalat, Sauerkraut, Brot und Senf.

Dein perfekter Begleiter für einen Stadtspaziergang ist allerdings das Bratwurstbrötchen. Hier landen drei Rostbratwürste in einem Brötchen, ein bisschen Senf drauf und schon hast du echtes Nürnberger Streetfood in der Hand. Am besten schmecken die Würste zum Mitnehmen am Bratwurst Point in der Pfannenschmiedgasse. Um dich nicht als Reisender zu outen, bestellst du dein Bratwurstbrötchen als „Drei im Weckla“!

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7 DINGE, DIE IHR ÜBER QUITO WISSEN MÜSST

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Wenn ihr eine Reise nach Quito plant, gibt es ein paar Dinge, die ihr im Vorfeld wissen solltet, damit euer Trip nach Quito genau so wird, wie ihr euch das vorstellt. Denn Quito ist für die ein oder andere Überraschung gut.

Quito Altstadt

7 Dinge, die ihr über Quito wissen müsst

  • Quito ist die höchstgelegenste Hauptstadt der Welt. Sie liegt eingebettet in die ecuadorianischen Anden 2850 Meter über dem Meeresspiegel.
  • Da Quito so hoch liegt, kann es sein, dass man in Quito höhenkrank wird. Das ist zwar relativ selten, aber man sollte dennoch darauf vorbereitet sein. Höhenkrank bin ich nicht geworden, aber beim Treppen steigen oder wenn man die ein oder andere Steigung in der Altstadt erklimmt, dann merkt man schon, dass einem schneller die Puste ausgeht.

Quito

  • Quito liegt in einem Tal und ist daher an seiner breitesten Seite gerade mal 4 Kilometer breit, in der Länge allerdings dehnt sich Quito immer weiter aus und umfasst derzeit knapp 50 Kilometer. Das heißt, wenn man vom einen Ende der Stadt ans andere Ende möchte, dann dauert das gut und gerne mal eine Stunde – wenn dann noch Verkehr dazu kommt auch gerne mal länger.
  • Quito war die erste Stadt, die UNESCO Weltkulturerbe wurde. Die Altstadt von Quito wurde bereits 1978 in die Liste aufgenommen.
  • Es gibt noch weitere interessante Stadtteile in Quito neben der berühmten Altstadt und dem bekannten Party-Viertel La Mariscal. La Floresta beispielsweise ist bekannt für dessen Street Food Markt, hippe Restaurants und Galerien. Guapulo ist ähnlich wie La Floresta nur etwas schicker UND in Guapulo findet man auch die berühmte Hellseherin von Guapulo, die ich bei meinem nächsten Besuch definitiv kennenlernen möchte!

Quito Street Food

  • Durch die nahe Lage am Äquator herrscht in Quito quasi immer Frühling. Und es kann auch mal sein, dass es im Norden der Stadt stürmt und regnet, während im Süden die Sonne scheint.
  • Die Menschen in Quito sind alle sehr freundlich, aber auch etwas reserviert. Wenn man aber offen und freundlich auf sie zugeht, dann tauen sie recht schnell auf.

Auf i-ref hat Laura noch mehr Wissenswertes und Fakten über Quito für euch gesammelt. Mit diesem gesammelten Wissen seid ihr perfekt vorbereitet für eure Reise nach Quito. Was ihr in der Stadt selbst machen könnt und welche Ausflüge sich lohnen, das verrate ich euch bald!

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Estland Sehenswürdigkeiten: Entdecke das mittelalterliche Tallinn und die einzigartige Natur

Tallinn wird dich wortwörtlich umhauen! Sobald du die Innenstadt betrittst, fühlst du dich wie in eine Zeitmaschine gesteckt und im Mittelalter wieder ausgeworfen: Hier stehst du vor beeindruckenden Wachtürmen und einer massiven, riesigen Stadtmauer. In der Altstadt reiht sich ein Holz-Stand neben den anderen und mittelalterlich gekleidete Verkäufer bieten dir herrlich duftende Leckereien an.

Aber nicht nur mit seinem historischen Flair wird Tallinn dein Herz erobern. Im kreativen Viertel Kalamaja warten zum Beispiel einige, stylische Restaurants in alten Industriegebäuden auf dich. Und um zu entspannen, kannst du ganz bequem mit dem Fahrrad an einen der Strände Tallinns fahren.

Zudem ist Talinn die Technik-Stadt schlechthin. Hier findest du fast überall kostenloses WLAN und nahezu alles wird in Tallinn online geregelt – selbst die Ämter arbeiten online. Kein Wunder also, dass zum Bespiel Skype in Tallinn gegründet wurde! Und dank der 3D App kannst du sogar mit deinem Smartphone auf Entdeckungstour durch das virtuelle Tallinn gehen.

Tallinn ist zudem perfekt, um deine Reise mit einem Stopp in Helsinki zu verbinden. Nur 83 km und zwei Stunden Fahrt mit der Fähre trennen die beiden Städte voneinander.

Welche Abenteuer in Tallinn und der umliegenden Natur auf dich warten, verrate ich dir in den nächsten Zeilen!

Estland Sehenswürdigkeiten: Was Tallinn und seine Umgebung zu bieten haben!

Die Hauptstadt Tallinn

Anreise & Transport

Am einfachsten und bequemsten kommst du nach Tallinn mit dem Flugzeug. Air Baltic fliegt zum Beispiel täglich ab Berlin und Wien direkt nach Tallinn. Flüge gibt es von Berlin Tegel bereits ab 80 € mit Handgepäck.

Air Baltic

Von anderen deutschen Städten kommst du mit Lufthansa, Air Berlin oder Ryanair auf direktem Weg in Estlands Hauptstadt.

Der Flughafen befindet sich nur 15 km von der Innenstadt entfernt, sodass du dir sogar ein Taxi für rund 12 € gönnen kannst. Noch günstiger kommst du mit dem Bus Nr. 2 in die Stadt rein. Ein Ticket kostet 1,60 € und du kannst es direkt beim Fahrer kaufen.

Wenn du ein paar Tage in der Stadt bist, lohnt sich die Tallinn Card. Mit dieser Karte kannst du 24, 48 oder 72 Stunden so oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wie du willst und hast freien Zutritt zu den verschiedensten Museen und Attraktionen. Sogar eine kostenlose City Tour ist inklusive!

Hier findest du alle Infos zu den Kosten, Verkaufspunkten und Leistungen der Tallinn Card.

Die mittelalterliche Altstadt

Die Altstadt ist das Zentrum Tallinns und eine der klassischen Estland Sehenswürdigkeiten. Lass dich hier einfach treiben, dann entdeckst du die schönsten Ecken ganz von allein. Zum zentralen Rathausplatz führen viele Wege, wobei dieser schon etwas touristisch ist. Wenn du vom Süden in die Stadt kommst, wirst du von den runden Türmen des Viru Stadttors empfangen, weitere dieser Türme zieren den Platz der Türme. Auch der Kiek in de Kök, ein Wachturm von dem aus die Tunnel unter den Domberg abgehen, ist sehr sehenswert.

Altstadt Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Aussichtspunkte

Um die Altstadt herum wie zum Beispiel auf dem Domberg gibt es diverse Aussichtsplattformen, die dir einen tollen Blick auf die Dächer der mittelalterlichen Altstadt und ihre engen Gassen bieten. Aber auch den neuen, modernen Teil Tallinn kannst du von hier oben sehen. Eine dieser Aussichtsplattformen ist Kohtuotsa, etwas versteckter liegt Piiskopi aed und von Patkuli kannst du auch Kalamaja von oben betrachten.

Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Außerdem befindet sich auf dem Domberg das beeindruckende Toompea Schloss, in dem nun das Parlament zuhause ist sowie die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren vier Zwiebeltürmen.

Altstadt Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

St. Olav’s Kirche

Diese Kirche war zu Zeiten des Mittelalters mit nur 159 Metern das höchste Gebäude der Welt. Aufgrund dieser beachtlichen Rolle ist die Kirche immer noch ein wichtiges Symbol der Stadt, das du dir auf jeden Fall mal von Nahem anschauen solltest.

Heute ist das höchste Gebäude Tallinns übrigens der TV Turm, in dem du die neuesten technischen Innovationen Estlands bestaunen kannst.

Wandern auf der Stadtmauer

Im Hellemann-Turm, der aus dem 14. Jahrhundert stammt und als Gefängnis und Waffenlager diente, geht es hoch hinaus auf die alte Stadtmauer. 200 Meter kannst du hier auf und ab gehen, in die Gassen und Fenster der Bewohner schauen und die Aussicht auf den Domberg genießen. Heute befindet sich in dem Turm ein Museum, im Eppinger Turm sind dagegen mittelalterliche Waffen und Rüstungen ausgestellt.

Biketour

Am meisten Spaß macht es jedoch, Tallinns versteckte Ecken mit dem Fahrrad zu erkunden! Egal ob im Sommer oder bei Schnee, die Tour startet jeden Tag um 11 Uhr. In circa 2,5 Stunden entdeckst du die Viertel außerhalb der Altstadt, fährst zum Beispiel zum Präsidentenpalast, den Ort, an dem das bekannte Song Festival stattfindet und zum Strand. Du erfährst, warum sich die älteren Esten die Sowjetzeit zurückwünschen und weswegen die Finnen gerne für ein paar Stunden nach Tallinn kommen, um am gleichen Tag wieder zurückzufahren. Um 15.00 Uhr bringt dich dein Guide nach Kalamaja, wo du interessante Fakten über das Viertel, seine Bewohner und seine Geschichte erfährst. Hier kannst du eine Tour buchen!

Festival Musik Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

KGB Museum

Im obersten Stockwerk des historischen Viru Hotels kommst du in die Welt der sowjetischen Besatzung und Unterdrückung. Hier hatte damals der KGB, der russische Geheimdienst, sein Büro und beschlagnahmte das Hotel für seine Bespitzelung. Alle wurden von hier aus bis 1991 ausgespäht, die Gäste mit Mikros unter Brottellern oder Aschenbechern. Mitarbeiter wurden mit versteckten Geldbeuteln gelockt, aus denen eine Farbbombe explodierte, wenn sie geöffnet wurden.

Ein Raum des obersten Stockwerks wurde genauso gelassen, wie er vom KGB verlassen wurde – mit Gasmasken, Abhörtelefonen und anderen gruseligen Geräten. Hier solltest du auf jeden Fall eine Tour buchen und mehr über diesen Teil der Geschichte Estlands erfahren! Außerdem hast du von der Terrasse einen super Blick über die Stadt.

KGB Museum Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Museen

Wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, geh einfach in eines der vielen Museen Tallinn! Einige sind nämlich richtig interessant und informieren dich unter anderem über die Geschichte der Stadt. Im Tallinner Stadtmuseum, das in einem Kaufmannshaus aus dem 14. Jahrhundert untergebracht ist, wird die Geschichte der Stadt bis zur Unabhängigkeit 1991 dargestellt. Im Haus des Estnischen Designs präsentieren estnische Designer ihre Kreationen und im Okkupationsmuseum erfährst du noch mehr über das Leben der Esten in Zeiten der deutschen und russischen Besatzung.

Kalev Marzipanzimmer

Wenn du Marzipan magst, wird dir hier das Wasser im Mund zusammenlaufen. In einem historischen Geschäft, wie zu Omas Zeiten, werden die verschiedensten Figuren aus Marzipanmasse kreiert und bemalt. Du kannst der Dame mit den geschickten Händen sogar live bei ihren Arbeiten zuschauen! Früher war Marzipan übrigens ein Heilmittel, das in Apotheken verkauft wurde.

Marzipanzimmer Tallinn

Das kreative Kalamaja

Der Stadtteil Kalamaja ist einer der ältesten Tallinns und du solltest ihn für deinen Besuch auf jeden Fall auf deiner Liste stehen haben! Früher lebten in diesem Stadtteil die Fischer, da hier der größte Hafen Estlands lag, und in den 20er und 30er Jahren wurden hier die für Kalamaja so typischen Holzhäuser gebaut. In den 40ern ging es für Kalamaja wieder etwas bergab, dafür aber Anfang des 21. Jahrhunderts steil bergauf. Heutzutage ist es ein Ort der Kunst und Kreativität, die sich vor allem in der Telliskivi Creative City zeigt.

Telliskivi Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Tallinn Häuser

Die bereits erwähnten, typischen Häuser werden „Tallinn Häuser“ genannt, sind aus Holz und besitzen zwei bis drei Stockwerke. Die schönsten ihrer Art findest du in der Salme, Kungla, Valgevase oder Kalevi Straße.

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Gemütliche Cafés für einen Stop am Nachmittag

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Café Mademoiselle

Nettes Café, wenn du einen Ort zum Aufwärmen brauchst. Es ist modern eingerichtet und ein bisschen hipster. Zum Kaffee oder Tee werden süße Teilchen und belegte Brötchen angeboten. Perfekt, wenn du deinen Füßen ein paar Minuten Erholung geben willst!

Cafe Tallinn

Adresse: Pikk 29 (Meriton Old Town Garden Hotel), Altstadt

Chocolaterie Pierre

Du hast Gelüste nach Schokolade? Dann geh in das Café der Chocolaterie Pierre. Es liegt in der Altstadt und ist ganz gemütlich im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet. Der feine Kaffee und Schokoladenduft werden dir hier direkt beim Öffnen der Tür in die Nase steigen. Im Sommer kannst du auf der Terrasse draußen sitzen. Probier unbedingt die hausgemachten Trüffel – sie zergehen auf der Zunge!

Quelle

DIE PERFEKTEN 48 STUNDEN IN MARSEILLE

Marseille_Ausblick_Svetlana banner

Marseille, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, Kulturhauptstadt 2013 und das ‚Tor zum Orient‘ ist definitiv einen Trip wert. Die Stadt vibriert, pulsiert, duftet, klingt und leuchtet voller saftig-knalligen Farben! Ich würde sagen: Wasserflasche eingepackt und los geht’s!

ANKUNFT AM GARE ST. CHARLES

Hast Du nur 48 Stunden zur Verfügung, dann solltest Du die Ankunft am Bahnhof Gare St. Charles planen. Ob Du am Abend oder am frühen Morgen anreist – von dem auf einem Hügel gelegenen Bahnhof hast Du einen unglaublichen Blick ins Innere der Stadt. Bereits in den ersten Minuten bekommst Du einen unverwechselbaren Eindruck dieser paradoxen Metropole (Vorsicht mit viel Gepäck, der spannendste Weg vom Bahnhof in die Stadt führt 103 Stufen hinunter).

NOTRE-DAME DE LA GARDE

Es ist ein etwas steiler Anstieg, aber er lohnt sich. Erstens kommt man auf dem Weg am Vieux-Port, dem alten Hafen vorbei. Hier wird jeden Morgen mit frischem Fisch gehandelt, was natürlich einen Abstecher wert ist. Zweitens hat man, oben angekommen, von der Terrasse der Basilika einen Sehnsucht erweckenden Ausblick auf die Stadt, die Frioul-Inseln (u.a. das Château d’If – bekannt aus dem Roman Der Graf von Monte Christo) und die Ferne des Mittelmeeres.

LE PANIER

Marseille_Farbenpracht

Zurück in der Innenstadt sollte man durch die Gassen der Altstadt irren. Le Panier erinnert an ein kleines Dorf inmitten der Stadt. Aus offenen Fenstern klingt oftmals französischer Hip Hop, für den Marseille bekannt ist, und an Wäscheleinen weht, vom Mistral berührt, bunte Wäsche.

In den letzten Jahren haben sich hier viele kleine Boutiquen und Ateliers niedergelassen – perfekt, wenn man Lust auf Stöbern hat. Auf dem Place des Pistoles kann man sich eine gute Verschnaufpause gönnen und sich in einem der Cafés stärken.

SONNENUNTERGANG AM VIEUX-PORT

Da Marseille dazu einlädt immer mal wieder die Straßen entlang zu wandern und sich von den Fassaden der Häuser beeindrucken zu lassen, tut es gut sich am Abend mit einem Glas Wein an den Hafen zu setzen, den Sonnenuntergang zu betrachten und den Tag Revue passieren zu lassen. Hier empfehle ich die Bar La Caravelle  (34 Quai du Port, 13002 Marseille) und deren Balkon. Um hinauf zu gelangen, benutzt den Eingang des Hôtel Bellevue.

COURS JULIEN

Um die Stadt in seiner lebendigen Vielseitigkeit zu erleben, gehört auf jeden Fall ein Abend im Viertel Cours Julien und ein Glas Pastis dazu. Denn Pastis gehört zu Marseille, wie das Meer, die Berge, der frische Fisch und die orientalischen Leckereien. Im Cours Julien spielt das Leben auf der Straße. An allen Ecken klingt Musik: Reggae, Jazz, Blasmusik, Hip Hop… Kinder spielen bis in die späten Abendstunden draußen, während ihre Eltern mit Freunden ein Glas Wein trinken. Plus belle la vie!

Marseille_Kulturhauptstadt 2013

STRÄNDE

Bist Du am zweiten Tag von Eindrücken erschöpft und hast Lust Dich vom Salzwasser erfrischen zu lassen, gibt es die Möglichkeit sich an einen der vielen Strände zu legen. Am besten einfach in den Bus 83 steigen und die Küste entlangfahren. Marseille hat einige angelegte Strände: Les Catalans (der Stadtstrand), Le Prophète, Pardo und La Ponite-Rouge, dies sind die bekanntesten Sandstrände an der Küste Marseilles.

Marseille_Cafes und Lebenskultur

Willst Du etwas Ruhiges haben, dann lohnt es sich etwas früher aus dem Bus zu steigen und die Straßen um das Viertel Endoume zu erkunden. Hier gibt es die ein oder andere kleine Bucht, in der Fischerboote anlegen und man auf großen Steinen in Ruhe sonnenbaden kann.

Zum Ausklang des kurzen Trips könnte man sich noch Les Moules Frites und eine Karaffe Wein bestellen – bonne appetit et bonne voyage!

Sightseeing mal anders

Quelle

In unserem zweiten Teil der etwas andersartigen Stadtbesichtigung schlagen wir euch weitere tolle Städte und aufregende Touren vor.

Weiter geht’s. Diesmal führen wir euch durch Dublin mit dem Amphibienbus, mit dem Trike durch die Berge Schottlands und auf dem Segway durch Europas Metropolen.

1. Mit dem Amphibienbus durch Dublin

 Es fällte euch schwer, zwischen Bus und Boot zu entscheiden? Zerbrecht euch nicht länger den Kopf! Amphibienfahrzeuge – eine Mischung aus Bus und Boot – machen beides möglich. Im keltisch geprägten Dublin tragen diese, wie kann man es anders erwarten, den Namen Viking Splash. Begleitet von einem „Wikingerführer“ erlebt ihr solch namhafte Sehenswürdigkeiten, wie das Trinity College, die Dublin Docklands am Liffey-Fluss sowie die prächtige St. Patrick’s Cathedral.

2. Auf dem Segway durch Europas Metropolen

Stadtbesichtigungen zu Fuß können ganz schön anstrengend sein, vor allem im Sommer, wenn die Hitze drückend über der Stadt liegt. Eine tolle Alternative, bei der der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt, ist eine Tour mit dem Segway. Diese werden in vielen Städten rund um den Erdball angeboten – von Berlin bis Budapest, Atlanta bis Amsterdam. So spart ihr jede Menge Puste und könnt euch wesentlich mehr in kürzer Zeit ansehen.

3. TukTuk-Tour in Johannesburg, Südafrika

Sightseeing anders

Lasst euch doch einmal Johannesburg und seine versteckten Ecken und Winkel auf einem TukTuk zeigen. Diese dreirädrigen, witzigen Gefährte werden von einem südafrikanischen Guide gelenkt. Während der Fahrt erlebt ihr Dinge, die in keinem Reiseführer stehen. Direkt aus dem Nähkästchen erfahrt ihr alles über das Tauziehen der Freiheitskämpfer, seht bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten und werdet zu den urigsten Restaurants und Cafés geführt.

4. Trike-Tour durch Schottland

Rundreisen anders

Wer die frische schottische Luft und das sagenhafte Landschaftsbild hautnah erleben möchte, sollte eine Tour auf dem Herkules unter den Dreirädern – dem Trike – unternehmen. Der Touranbieter Trike Tours hat die unterschiedlichsten Ausflüge in Schottland und im englischen Lake District im Angebot. Motorradkluft samt Handschuhe und Helm mit integriertem Headset sind bei dieser mehrstündigen Tour inklusive. Ein tolles Erlebnis und sagenhaftes Freiheitsgefühl.

5. Mit Schneeschuhen durch Quebec City, Kanada

Stadtrundgang anders

Eine Tour mit dem gewissen Etwas: Zieht euch eure Schneeschuhe an und begebt euch vor die Tore Quebecs zur geschichtsträchtigen Abraham-Ebene (Plains of Abraham). Der wunderschöne Landstrich ist wegen einer weniger schönen Sache bekannte: Vor rund 300 Jahren hat sich hier eine bedeutende Schlacht zwischen Briten und Franzosen zugetragen. Heute wird das Gebiet von Einheimischen und Besuchern als Freizeit- und Erholungsraum genutzt. Zieht euch warm an, schnappt euch eine Laterne und schließt euch der geführten Tour Snowshoer’s Walk an. Bei einer heißen Schokolade erfahrt ihr vom Stadtführer alles über die historischen Hintergründe der Schlacht.

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La Dolce Vita di Amburgo Bella Italia! Hamburg

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Mamma mia! Die Italiener beglücken uns in Hamburg nicht nur mit Pizza, Pasta und exzellentem Vino, sondern auch mit viel Temperament und Leidenschaft. Was von Herzen kommt, wird auch gerne mit ebenso viel Herz angenommen. Den folgenden zehn typisch italienischen Einflüssen sind wir schon verfallen und lassen uns von Rom, Mailand und Venedig träumen.

Es lebe die Pizza!

Hier führt auf den Spuren von Dolce Vita nichts dran vorbei: Luigi’s, die Pizzaperle im Portugiesenviertel. Ein absolutes Muss für alle Liebhaber des Fladenbrots, das es von Neapel aus zur Weltberühmtheit gebracht hat. Die Pizzen bei Luigi’s sind nicht nur geschmacklich das, was eine Pizza sein sollte, sondern auch die Größe lässt jedes Herz höher schlagen. In dem verwinkelten, urigen Lokal herrscht ein Gewusel, in dem wir uns auf magische Weise wie in Italien fühlen.

Italo-Disco vom Feinsten

Die heißen Disco-Nächte der Adria werden im Golem am 24. Juni standesgemäß zum Leben erweckt. Dazu gehört natürlich echtes 80er Feeling; ihr dürft euren Look dem Mottoabend also gerne anpassen. Oben drauf gibt’s einen Liveact, der dafür sorgt, dass wir selbst im stürmischen Hamburg die 40 Grad Celsius Grenze überschreiten. Die Musik von Surf Dancer bringt euch Italo-Disco Hits, gemixt mit Elektro-Funk, Synthpop und einer riesigen Portion Humor.

Buon Appetito!

© TeoLino

Hmm, die italienische Küche! Antipasti, Pasta, Meeresfrüchte – was sind wir schon von italienischen Kochkünsten verwöhnt worden, da fällt es uns schwer, nur von einem Ristorante zu schwärmen. Zuletzt haben wir unser Herz an das TeoLino im Karoviertel verloren. Hier wurden wir nicht nur vom Koch Lino herzlich begrüßt, sondern auch leidenschaftlich bekocht. Das Risotto war himmlisch, der Fisch perfekt gegrillt – ach, mehr wollen wir gar nicht sagen. Einfach hin da!

Eine romantische Gondelfahrt

Eine Gondelfahrt in Venedig beschreibt oft das Hoch romantischer Gefühle. Aber wieso bis nach Venedig fahren, wenn ihr in der schönsten Stadt der Welt mit einer original venezianischen Gondel fahren könnt? Eben deshalb hat die Deutsche Ina Mierig eine Gondel nach Hamburg gebracht. Sie ist laut ihrer Homepage La Gondola e.V. nicht nur die einzige Gondoliera in Deutschland, sondern auch die Einzige die einen “Gondel-Führerschein” in Venedig erworben hat. Sie schippert verliebte Pärchen seitdem sicher durch die Hamburger Gewässer rund um die Alster. Wenn das nicht das perfekte, romantische Geschenk für den nächsten Jahrestag ist?

Sempre a Mangiare

© Focacceria Bonassola

Wir können einfach nich aufhören, vom guten italienischen Essen zu schwärmen. Dieses Mal haben wir uns im Herzen von Ottensen verliebt und zwar in die täglich frisch zubereiteten Focacce, Torten und Kuchen nach original ligurischen Rezepten. Ursprünglich wurde die Focaccia in Genua traditionell zum Frühstück verzehrt – heute ist der Fladen ein all day long Klassiker. Das Team der Focacceria Bonassola ist zudem auch sehr kreativ, was den Belag angeht. Focaccia-Carciofi, Focaccia-Salsiccia-e-Pomodori, Focaccia-Zucchini-e-Melanzana – einmal alles, bitte!

Vintage Bikes mit Herz und Seele

Ein Fahrrad ist viel mehr als nur ein Verkehrsmittel. Es erzählt Geschichten. Peer Hanslik verkauft in seinem kleinen Laden auf St. Pauli alte Vintage-Fahrräder aus Italien – inklusive der Geschichte seines Vorbesitzers, für die er oft mehrere tausend Kilometer reist. Nachdem er die Räder samt Storys aus Italien, Frankreich & dem Rest der Welt abgeholt hat, geht’s ans Finetuning. Jedes Rad wird von ihm für neue Abenteuer fit gemacht. Dass Peer sich angesichts des großen Hypes um antike Rennräder nicht beschweren kann, liegt auf der Hand. Die Nachfrage wächst von Tag zu Tag – gerade im Sommer, wo gefühlt jeder Hamburger aufs Fahrrad umsattelt. Viele Räder – und noch viel mehr Geschichten dahinter. Peer kennt sie alle. Für genau diese Geschichten reist er auch heute noch mehrmals im Jahr durch Italien.

© Favoloso Hamburg

Favoloso! Der Name ist hier Programm. Das betrifft nicht nur den mailändischen Lifestyle, der hier gelebt wird, sondern auch die Drinks und das entsprechende Food. Am liebsten genießen wir das Dolce Vita im Herzen Hamburgs beim Italian Sunday Brunch, der im Favoloso zum Abschluss der Woche serviert wird. Wie lässt es sich besser in den Sonntag starten als mit den italienischen Klassikern Caprese Crema und Vitello Tonnato? Eine willkommene Abwechslung zum sonst bekannten 0815-Brunch.

Der Klassiker des Hauses ist der Aperitivo Milano, der Feierabenddrink, der hier nach Mailänder Tradition mit kleinen Häppchen jeden Tag ab 17 Uhr serviert wird. Später bei einem exklusiven Candle-Light-Dinner wird euch jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, sodass ihr zufrieden nach Hause geht. Hohe Ansprüche, denen das Favoloso gerecht wird.

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Südlich der Elbe: Wilhelmsburg Ein Sprung in ein pulsierendes Viertel

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Alles südlich der Elbe ist Bayern.“ Nicht ganz, aber das Leben hier ist nicht dasselbe. Zumindest anders, als manch Hamburger vielleicht erwartet. In Wilhelmsburg passiert gerade einiges. Grund genug, den größten Stadtteil Hamburgs besser kennenzulernen. Wir sind über die Elbe gesprungen und haben uns neu in Hamburg verliebt.

Wilhelmsburg wurde so richtig durch die Internationale Gartenschau 2013 ins Gedächtnis gerufen. Die Stadt hatte die Elbinsel aber schon lange auf dem Plan. Seit 2004 wird diskutiert, was dort alles passieren soll und seitdem hat sich einiges getan. Neben dem Inselpark sind unter anderem neue Hotspots im Flakbunker und im alten Wasserwerk entstanden.

Willemsborg

5 FAKTEN

#1 Die Elbinsel ist nicht nur der größte Stadtteil Hamburgs, sondern auch die größte Flussinsel Europas.

#2 Es zieht immer mehr Menschen nach Wilhelmsburg: In den letzten 15 Jahren ist die Bevölkerung um fast 15 Prozent gewachsen.

#3 Der Stadtteil gehört zum Bezirk Hamburg-Mitte.

#4 Schon zu preußischen Zeiten 1888 wurde Wilhelmsburg als „Goldland der Zukunft“ bezeichnet; allerdings war damit die ideale Nutzung als Industriegelände gemeint.

#5 Während der Gastarbeiterwelle in den 1960er wurde Wilhelmsburg zum Einwandererstadtteil Nummer Eins.

Wir packen Wilhelmsburg wieder auf die Karte

Nicht ganz unbeteiligt daran war die Unternehmerin Anne Meier. Sie investierte 2013 mit dem Café vju in den Hochbunker und hat erst dieses Jahr den kulinarischen Campus im alten Wasserwerk eröffnet. Für sie ist Wilhelmsburg der zur Zeit spannendste Stadtteil Hamburgs.

„Ich gehörte damals mit zu der Welle, die etwas bewegen wollte“, sagt Anne und beschreibt damit die Generation lokaler Unternehmer, die Hamburg verändern wollten. Weg von der Industrie und vom Mainstream, ran an die individuellen, besonderen Orte. Anne ist Spezialistin für Off-Locations und fühlt sich südlich der Elbe längst heimisch. Das macht sie zur perfekten Begleiterin auf unserer Entdeckungstour durch Wilhelmsburg.

Sonnenschein Anne ist in bester Sommerlaune

Guten Morgen, die Sonne scheint!

Es ist der wärmste Tag seit einer gefühlten Ewigkeit. Perfekte Voraussetzungen also für einen Ausflug in den Hamburger Süden. Fenster runter, Radio aufdrehen, Sonnenbrille auf der Nase – wir sind bereit und stehen daraufhin direkt im Stau auf der B4. Langsam schlängeln wir uns vor bis zu den Elbbrücken und haben bei der Fahrt über die Elbe das erleichternde Gefühl, das vollgestopfte Hamburg hinter uns gelassen zu haben.

Wir sind mit Anne in Nord-Wilhelmsburg verabredet. Am Spreehafen soll der Sprung über die Elbe am deutlichsten werden. So die Theorie, praktisch sind wir nämlich zuerst ein wenig verloren. Zu unserer Verteidigung: Die erste Location, die wir besuchen, ist ein echter Geheimtipp, der nicht so einfach an der Straße ausgeschildert ist. Glücklicherweise findet Anne uns und weist den Weg zu einem Anleger direkt hinter dem Klütjenfelder Hauptdeich.

Der Sprung über die Elbe

Der vjuPORT ist ein privater Anleger, der zum vju im Energiebunker gehört. Er verbindet die City mit Wilhelmsburg. Der vjuPort wird nur für besondere Events vermietet und vom vju für eigene Veranstaltungen genutzt. Mehrere Boote stehen bereit, um Besucher an den Landungsbrücken einzusammeln und durch den Hafen in den Süden zu schippern. Ein wunderbarer Empfang an der Waterkant, wo wir uns ganz fern von der Hamburger City und ein kleines bisschen wie im Urlaub fühlen. Wir stellen uns vor, wie hier über dem Hafen die Sonne nach einem ereignisreichen Tag untergeht – wunderschön!

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Top 10 Dinge, die man in Los Angeles unternehmen muss

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Ab in die Stadt der Engel: Erkundet Los Angeles und entdeckt alle Seiten der facettenreichen Stadt.

Lust auf Glitz & Glam? Dann ist Los Angeles genau die richtige Stadt, um zu sehen und gesehen zu werden. Aber auch abseits von Hollywood gibt es vieles zu entdecken. Hier haben wir die Top 10 Dinge, die ihr in der Stadt der Engel unternehmen müsst.

1. Unternehmt eine Studio-Tour und besucht die Kulissen eurer Lieblingsfilme und -TV-Serien.

Filmstudio Warner Bros.

Egal ob ihr euch als Film-Aficionado bezeichnen würdet oder einfach nur ein paar Mal im Jahr ins Kino geht, eine Studio-Tour gehört in Los Angeles einfach dazu. Hier habt ihr auch gleich die Qual der Wahl: Wollt ihr das berühmte Café Central Perk von der TV-Serie Friends in den Warner Bros. Studios aus nächster Nähe sehen oder im Themenpark der Universal Studios ein wenig Action erleben? Eine vierstündige VIP-Tour durch die Paramount Studios unternehmen oder den Breaking Bad Camper aus nächster Nähe sehen? Kleiner Tipp: Am besten sucht ihr euch die Studio-Tours nach euren Lieblingsfilmen und -TV-Serien aus.

In Los Angeles findet man berühmte Filmkulissen allerdings nicht nur in den großen Studios, als Filmhauptstadt der Welt, werden auch viele Filme und TV-Serien an öffentlichen Plätzen der Stadt der Engel gedreht. 

2. Fotografiert euch mit dem Hollywood-Schriftzug

Hollywood Zeichen

Der berühmte Hollywood-Schriftzug ist zwar nicht aus nächster Nähe zugänglich, aber es gibt einige Aussichtspunkte, die einen freien Blick erlauben und vor allem viele kreative Fotomöglichkeiten. Am besten erreicht man es mit einem Auto, generell macht es in Los Angeles Sinn, sich einen Mietwagen zu organisieren, da es eine absolute Autostadt ist in der öffentlicher Verkehr zweitrangig ist. Falls ihr also nicht von Hop-on-Hop-off-Bussen abhängig sein möchtet, organisiert euch lieber einen eigenen fahrbaren Untersatz.

Und wenn wir schon bei Schriftzügen sind, auch der Flughafen von Los Angeles, LAX, kann mit einem imposanten Logo aufwarten und zählt zudem zu den größten Flughäfen der Welt (inklusive LAX-Schriftzug). Also gleich bei der Ankunft das erste Foto schießen!

3. Macht euch auf zum Souvenir-Shopping am Hollywood Boulevard

Hollywood Boulevard Souvenirs

Wer zum ersten Mal nach Los Angeles kommt, der wird relativ schnell den Hollywood Boulevard mit seinem Walk of Fame ansteuern, doch seid gewarnt, er ist bei Weitem nicht so glamourös, wie man ihn sich vorstellt. Abgesehen von den Sternchen am Boden, gibt es unzählige Souvenirläden und die sind zum Glück richtig genial. Von kleinen gewidmeten Oscar-Statuetten über stylische Retro-Postkarten bis hin zu einzigartigen (von Film und Fernsehen inspirierten) Mitbringseln findet ihr hier richtig (kitschig-)kreative Souvenirs. Falls ihr bisher Souvenir-Muffel wart, dann lasst euch von Los Angeles überzeugen. Eure daheimgebliebenen Freunde und Familienmitglieder werden sich freuen!

Bonustipp: Kommt frühmorgens vor den Ladenöffnungszeiten schon zum Hollywood Boulevard, dann seht ihr spannende Graffitis an den heruntergelassenen Rollläden.

4. Entdeckt Downtown Los Angeles & seine vielen Ecken

Downtown Los Angeles

Die meisten Besucher der Stadt zieht es direkt nach Hollywood, dabei hat Los Angeles so viele andere Fleckchen zu bieten, die viel spannender sind. Etwa Downtown Los Angeles mit seinen Wolkenkratzern, vielen Geschäften, Restaurants und Cafés, der Walt Disney Concert Hall (und ihrem kunstvollen Gebäude) und mehr noch viel mehr. Zudem gibt es auch thematische Gegenden wie etwa den Fashion District, der auch den Flower District umfasst. Dort sind viele traditionelle Großhändler angesiedelt.

5. Besucht die einzelnen „Städte“ in der Stadt

Chinatown Los Angeles

Los Angeles bietet einen eklektischen Mix der Kulturen, so könnt ihr nicht nur Chinatown, sondern auch Koreatown und Little Tokyo besuchen und der hispanische Einfluss auf die Stadt ist überall sichtbar. Das bedeutet auch, dass sich Besucher auf leckere Gerichte aus allen Ecken der Welt und bunte Gegenden freuen kann.

6. Chillt an den Stränden von Los Angeles

Venice Beach

Egal, ob ihr Skatern beim Rundendrehen im exzentrischen Venice Beach Viertel direkt am Strand zuseht, am Malibu Beach Baywatch-Posen nachstellt oder am Santa Monica Pier den kleinen Vergnügungspark unsicher macht, die Strände von Los Angeles bieten für jeden Geschmack etwas. Wer’s etwas ruhiger angehen möchte, macht sich zum Zuma Beach (nördlich von Malibu) auf, den vor allem die Einheimischen für sich entdeckt haben.

7. Bestaunt Luxusvillen in Beverly Hills & Bel Air

Beverly Hills Luxusvilla

In den Reichen-Vierteln Beverly Hills und Bel Air steht eine protzige Villa nach der anderen. Viele davon sind versteckt hinter Zäunen, kleinen Wäldern und Mauern, fährt man aber durch die Gegenden, erhascht man aber doch immer wieder einen Blick auf die unglaublich großen und eleganten Villen der Reichen und Berühmten.

8. Düst entlang des Pacific Coast Highways

Pacific Coast Highway Santa Monica

Es gibt eigentlich keine bessere Möglichkeit, in der „City of Angels“ anzukommen, als per Mietwagen an einem sonnigen Tag den Pacific Coast Highway entlang zu cruisen und in die Metropole bei Santa Monica einzufahren. Idealerweise kombiniert man gleich einen Urlaub in San Francisco und Los Angeles. So oder so solltet ihr auf jeden Fall ein Stück die Küste entlangfahren und Santa Barbara besuchen. In nicht nur zwei Stunden Fahrzeit seid ihr in der kleinen Küstenstadt und kommt dabei (wenn ihr euch an den Highway 1 haltet) beim berühmten Malibu Beach vorbei.

9. Macht die Stadt unsicher

Los Angeles bei Nacht, Skyline

In der Stadt der Stars und Sternchen gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten, den Abend spektakulär zu verbringen. Geht also entweder schick Essen (und entdeckt dabei mit etwas Glück euren Lieblingsschauspieler), seht euch einen aktuellen Film in einem der vielen Kinos an, besucht einen Comedy Club oder geht einfach richtig Party machen und führt eure schicksten Klamotten aus.

10. Geht einkaufen mit Stil

Rodeo Drive

Wer Marken liebt und auch mal in der Umkleidekabine neben Stars und Sternchen stehen möchte, der muss einfach zum Einkaufen nach Los Angeles, aber bitte die Kreditkarte nicht vergessen. Die beste und bekannteste Adresse dafür ist natürlich der Rodeo Drive samt Umgebung, den alle spätestens seit dem Film Pretty Woman kennen, wobei die berühmte Boutique-Szene an der Ecke zum Santa Monica Boulevard gedreht worden ist. So oder so, dort werden alle fündig, die auf bekannte Marken stehen.

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WIEN IN SOMMERLAUNE

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Ab nach draußen: Zahlreiche Outdoor-Plätze in Österreichs Hauptstadt wecken Sommergefühle. Nicht nur im MuseumsQuartier kann man die frische Luft und Sonne genießen. reisen EXCLUSIV stellt die Wiener Hotspots für den Sommer vor.

Wer kennt es nicht, das tolle Gefühl, nach kalten Wochen die ersten Sonnenstrahlen zu genießen? Der Sommer rückt immer näher, und ein Ausflug in die österreichische Hauptstadt lohnt allemal. Aber wohin in Wien? Wir stellen tolle Outdoor-Plätze in Wien vor.

MINIGOLF ALS HIGHLIGHT

Das MuseumsQuartier (MQ) bietet wie immer zu dieser Jahreszeit einen Ort zum Entspannen unter dem Motto »Sommer im MQ«. Während sich DJs um die Unterhaltung kümmern, können sich Besucher auf bunten Liegesesseln zurücklehnen. Wem das zu langweilig ist, spielt Boule oder probiert sich auf der neuen Minigolf-Anlage »Amore MQ«.

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AUF DEN WIESEN UND AM WASSER

In den umliegenden Parkanlagen lässt sich bestimmt ein Plätzchen zum Sonnetanken finden. Im Volksgarten, Burggarten und Stadtgarten kann man unter den Bäumen im Schatten relaxen. Zum Stärken und Erfrischen laden Restaurants ein, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Auch am Ufer des Donaukanals ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Anna Jedynak/Shutterstock.com

UNTER DEN STERNEN

Warme Sommernächte lassen sich auch in vielen Hotelbars mit toller Aussicht ausklingen. Auf den Dachterrassen des 25hours-Hotels beim MuseumsQuartier, des Hotels Lamée in der Innenstadt oder des Luxushotels Ritz-Carlton Vienna am Schubertring kann man Speisen und Getränke unter freiem Himmel genießen.

STRAND-ATMOSPHÄRE

Ein weiterer Hotspot in der österreichischen Metropole ist der Beachclub »SandintheCity«, der sich direkt am Stadtpark befindet. Gastronomie, ausgeschütteter Sand, Palmen, Live–Acts, DJs und Beachvolleyball lassen schnell Urlaubsstimmung aufkommen.

IDYLLISCHES PICKNICK

Die Prater Hauptallee und Arenawiese eignen sich prima für Spaziergänge und Picknicks bei schönem Wetter. Der Weg startet vom Praterstern-Platz bis zum historischen Gebäude »Lusthaus«.

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LONDON: DER GUIDE FÜR ALLE CHAMPAGNER-TRINKER MIT EINEM REISEPROBLEM

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Das perfekte Wochenende in London: Für all diejenigen, die sich routinemäßig in den modernsten Bars der Stadt verlustieren.

AFTERNOON TEA
Kein London-Trip kann sich als solchen bezeichnen lassen, wenn man sich nicht Zeit für einen Afternoon Tea nimmt. Das eindrucksvollste Ambiente, die auserlesensten Teesorten, köstlichsten Sandwiches und saftigsten Scones findet man in dem Luxus-Hotels der Stadt.

Hier scheint die Zeit bei einer warmen Tasse Tee stehen geblieben zu sein. Nirgends lässt sich der aufregende Tag in der britischen Hauptstadt bessere Revue passieren als im Ritz, Claridge’s oder Conrad London St. James. In letzterem vergeht ein Nachmittag beim dargebotenen ‘Free-flowing Champagne Afternoon Tea‘ wie im Flug.
Afternoon Tea im Conrad London St. James
Afternoon Tea im Conrad London St. James

MODERNES FINE DINING
Aquashard: Bei diesem Ausblick muss man aufpassen, sich nicht zu verschlucken. Im Aquashard wird im 31. Stock des Wolkenkratzers The Shard erstklassige moderne britische Küche serviert. Die fantastische Aussicht lässt sich das Restaurant auch bezahlen, dafür ist der atemberaubende Sonnenuntergang im Dinner-Preis inbegriffen. 31 St Thomas Street, London Bridge

Bob Bob Ricard: Wer eine Leidenschaft für Champagner-getränkte Abende in Art-déco-Atmosphäre in sich trägt, wird sich im Restaurant Bob Bob Ricard wie zuhause fühlen. Abgesehen von dem highly instagramable Ambiente lockt das Menü mit einer Mischung aus britischem fine dining und russischem Roulette. Für alle, die nicht genug bekommen: An jedem Tisch befindet sich ein Knopf, mit dem man ausschließlich Champagner bestellen kann. 1 Upper James Street, Soho

Ralph’s Coffee & Bar: Erst kürzlich eröffnete neben dem Ralph Lauren Flagship Store an der Regent Street der vierte Ableger des Gastro-Must-Visit-Place‘s für alle Fans der Brand. Klassische Holzvertäfelung, Bänke aus Sattelleder und Pferdemotive an den Wänden zelebrieren den traditionellen Stil von Ralph Lauren. 173 Regent Street, Mayfair

DRINKS TO REMEMBER
Milk & Honey: Die Cocktailbar in London hat sich vom absoluten Geheimtipp zur Sehnsucht-Location jedes Cocktail-Enthusiasten entwickelt. Seinen Speakeasy-Charakter erhält sich die Bar im Stadtteil Soho indem Sie als Members Club fungiert. Alle Nicht-Mitglieder können mit einer vorangegangenen Reservierung die Bar besuchen, wenn diese vor 23 Uhr liegt. Travel Tipp: In der ersten Hälfte der Woche hat man größere Chancen, einen der begehrten Tische zu erwischen! Wer nicht wegen der exzellenten Drinks die Mühe auf sich nehmen will, wird spätestens von den charmanten ‘Bar Rules‘ umgestimmt: No name-dropping, no star. 61 Poland St, Soho

Artesian at the Langham: Die Bar des Langham Hotels wurde vier Jahre lang in Folge vom ‚Drinks International Magazine als beste Bar der Welt‘ ausgezeichnet. Mehr müssen wir dazu auch nicht mehr sagen. Reservieren. Hingehen. Bestellen. Staunen. 1c Portland Place, Marylebone

Sky Gardens: Wer die besten Rooftop Bars und Restaurants in ganzen London besuchen möchte, sollte hier seine Suche starten. Der Besucherkomplex in der letzten Etage eines Wolkenkratzers im Stadtzentrum, aufgeteilt in einen botanischen Garte, Restaurants und Bars, erlaubt einen einzigartigen 360 Grad Blick über ganz London. Der Besuch des Sky Gardens ist grundsätzlich kostenlos, jedoch wird pro Tag nur einer gewissen Anzahl von Besuchern Einlass gewährt, weshalb Tickets reserviert werden müssen. 20 Fenchurch Street, City of London

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Venedig Sehenswürdigkeiten – Die Top 8 der beliebtesten Attraktionen

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Venedig – ein Museum unter freiem Himmel. Brücken, verwinkelte Gassen und der allgegenwärtige Canal Grande machen den besonderen Charme der schwimmenden Stadt aus. Nicht ohne Grund gehört sie seit Jahren zu den beliebtesten Reisezielen europäischer Touristen und Besuchern aus aller Welt. Ziele in der Stadt sind der Markusplatz, die Rialtobrücke oder die vielen kleinen Inseln. Abseits der bekannten Venedig Sehenswürdig-keiten offenbart sich Besuchern das wahre Venedig in idyllischen Vierteln und Kunst-ausstellungen. Wir zeigen Ihnen in unserer Top 10 die bekanntesten Venedig Sehens-würdigkeiten und Geheimtipps für Besucher der italienischen Stadt.

Platz 1: Canal Grande

Unübersehbar windet sich unser Platz 1 der Venedig Sehenswürdigkeiten durch die Stadt, der Canal Grande. Die Haupt-wasserstraße ist vier Kilometer lang und bis zu 70 Meter breit. Er trennt die sechs Stadtteile und wird von vier Brücken überspannt. Die wohl bekannteste ist die Rialtobrücke. Um von einer Seite der Stadt zur anderen zu gelangen, können Sie außerdem die Gondeln und Wasserbusse nutzen.

Top 10 Venedig: Rialtobrücke

Das Übersetzen mit den berühmten Gondeln ist zwar teuer, aber auch ein unvergessliches Erlebnis. Beeindruckend sind bereits die Fahrten mit den städtischen Wasserbussen, den Vaporetti, entlang der vielen Adelspaläste und Kirchen. Sehenswert sind unter anderem die Santa Maria di Nazareth und die Santa Maria della Salute.

Tipp: Auch die vielen Brücken selbst sind einen Ausflug wert. Neben der weltbekannten Rialtobrücke sind auch die Scalzi-Brücke und die rote Ponte dell’Accademia beliebte Anziehungspunkte für Touristen.

Platz 2: Markusplatz

Wahrzeichen Venedigs und bedeutendster Platz der Stadt ist der Markusplatz im Stadtteil San Marco. Als einziger Platz in Venedig trägt er auch die Bezeichnung piazza. Auf dem 175 Meter langen und 82 Meter breiten Platz tummeln sich täglich Tausende Touristen und Venezianer. Immerhin befinden sich hier mit dem Dogenpalast, dem Markusdom und dem Campanile di San Marco gleich drei weitere Besuchermagneten und bekannte Sehenswürdigkeiten Venedigs. Außerdem beginnt hier der Canal Grande (unser Platz 1). Durch die direkte Lage am Wasser wird der Platz bei Hochwasser überflutet, im Sommer können Sie aber meist bei hohen Temperaturen das Panorama genießen. Ein Muss für jeden Venedig-Besucher.

Platz 3: Dogenpalast

Der Dogenpalast befindet sich auf dem Markusplatz und war früher Sitz der 120 Dogen, der Staatsoberhäupter Venedigs, und der Regierung. Der gotische Palast zeugt noch heute von der venezianischen Baukunst und der Hochzeit der Seerepublik Venedig. Diese spiegelt sich auch im Inneren des Palastes wider, der mit Stuck und Gemälden großer Maler ausgestattet sind. Ab 1340 begannen die Bauarbeiten des heutigen Dogenpalastes, der in den vergangenen Jahrhunderten einige Brände überstanden hat.

Top 10 Venedig: Dogenpalast

Die Fassade wurde während der Restaurationen wiederaufgebaut, nur die Innenräume wurden modernisiert. Die Seufzerbrücke verbindet den Palast mit den venezianischen Gefängnissen. Ihr Name geht auf die Seufzer der Gefangenen zurück, die die Brücke überquerten, darunter auch einige bekannte Namen, wie Casanova. Der Eintritt kostet 16 Euro.

Platz 4: Markusdom

Unweit des Dogenpalastes befindet sich der Markusdom, die Kathedrale des Patriarchen von Venedig. Wie der gleichnamige Platz, auf dem er sich befindet, wurde auch der Markusdom zu Ehren des heiligen Markus erbaut. Zwischen 1063 und 1094 wurde der Sakralbau errichtet. Den Grundriss der Kirche bildet ein unregelmäßiges Kreuz. Neben der beeindruckenden Fassade und den vielen Kuppel der Kirche ist vor allem ihr Innenbereich sehenswert. Die Kuppeln sind mit Mosaiken auf Goldgrund verkleidet, im unteren Bereich des Markusdoms dominieren Marmorwände. Der Eintritt zur Kirche ist kostenlos, entsprechend lang sind leider auch die Warteschlangen vor der Kirche.

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Platz 5: Scuola Grande di San Rocco

Im Herzen Venedigs vereinen sich Kunst und Kultur. Das wird unter anderem in der Scuola Grande di San Rocco deut-lich, die besterhaltene der sechs venezianischen Scuole. Bei den Schulen handelte es sich eigentlich um Bruder-schaften, die sich im 15. Jahrhundert gegründet haben. Die Scuola Grande di San Rocco wurde nach dem heiligen Rochus von Montpellier benannt.

Top 10 Venedig: Scuola

Für Besucher sind vor allem die Säle der Scuola interessant, sind hier doch 56 Gemälde des Künstlers und Mitglieds der Bruderschaft Jacopo Tintoretto ausgestellt. Der Eintritt in die Scuola kostet 10 Euro, alle Besucher unter 26 zahlen 8 Euro. Entdecken Sie unseren Platz 5 der Venedig Sehenswürdigkeiten, die Sie gesehen haben sollten.

Platz 6: Campanile di San Marco

Der Campanile di San Marco ist eine weitere Sehenswürdigkeit auf dem belebten Markusplatz. Campanile sind freistehende Kirchen-Glockentürme. Der Campanile di San Marco gehört zum Markusdom, ist aber trotzdem eine eigenständige Venedig Sehenswürdigkeit. Der Markusturm ist 98,6 Meter hoch und eines der Wahrzeichen der Stadt.

Top 10 Venedig: Markusturm

911 wurde der Turmbau abgeschlossen, auf der Turmspitze befindet sich eine Statue des Erzengel Gabriel. Bis zum Einsturz des Turmes im Jahr 1902 waren nur kleinere Restaurierungsarbeiten notwendig. Bereits ein Jahr später begann der Wiederaufbau. Heute strömen täglich zahlreiche Touristen zum Campanile. Eintrittskarten kosten Sie 8 Euro.

Platz 7: Cannaregio

Wer den Menschenmassen in Venedig entgehen möchte, findet in fast allen sechs Vierteln ruhige Gassen und beschauliche Plätze. Besonders empfeh-lenswert ist das Viertel Cannaregio, gelegen zwischen Bahnhof, Lagune und Canal Grande. Hier befindet sich auch das alte Jüdische Viertel. Ansonsten entspannen Sie in einem der vielen kleinen Cafés oder Restaurants.

Top 10 Venedig: Cannaregio

Oder Sie fahren hinüber auf den Insel-Friedhof Venedigs, auf dem sich auch Gräber bekannter Komponisten und italienischer Künstler befinden. Weiter geht’s vom Cimitero nach Murano, die Insel des Glases. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass hier seit 700 Jahren das berühmte Murano-Glas feilgeboten wird. Nicht nur was für Kulturinteressierte: Unser Platz 7 der besten Venedig-Sehenswürdigkeiten.

Geheimtipp: Libreria Acqua Alta
Außergewöhnliche Buchläden gibt es mittlerweile in jeder größeren europäischen Stadt. Doch keiner ist so ausgefallen, urig und herrlich chaotisch wie die Libreria Acqua Alta. Hunderte Büche stapeln sich hier in alten Fischerbooten und kleinen Regalen.

Platz 8: Musica A Palazzo

Große Oper auf kleiner Bühne erleben Sie im Musica A Palazzo. Seit 2005 spielen Musiker im Palazzo Barbarigo Minotto Opern-Stücke auf. Darunter Werke von Verdi, Rossini sowie Auszüge aus La bohème und anderen bekannten Operetten. Zur Gruppe gehören ein Streich-Trio und ein Pianist.

Top 10 Venedig: Musica a Palazzo

© Musica A Palazzo

Die preisgekrönte Gruppe hat bereits im Lincoln Center und im Mozarteum gespielt. Beeindruckend ist auch das Interieur des barocken Adelspalastes, von dem aus Sie auch einen Blick auf den Grand Canal genießen können. Je nach Programm dauern die Aufführungen etwa zwei Stunden. Eine Mitgliederkarte kostet Sie 75 Euro.

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Geheimtipps für Budapest

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Budapest an sich ist für mich bereits ein Geheimtipp. Bei vielen Reisenden steht die Hauptstadt Ungarns eher selten auf dem Reiseplan. Dabei hat sich die Stadt an der Donau in den letzten Jahren gut entwickelt und zeigt sich den Besuchern als weltoffen und lebendig.
Auch bei meiner Reiseplanung war Budapest eher ein Kompromiss, da wir in unserer kleinen Reisegruppe eine Stadt in Europa finden mussten, wo bisher noch keiner gewesen ist. Und es hat sich gelohnt, denn Budapest ist wirklich sehr schön und eine der wenigen Großstädte in Europa wo man noch für kleines Geld Urlaub machen kann.


Es gibt einiges zu entdecken und viel zu sehen, aber heute möchte ich euch meine 4 Geheimtipps für einen Besuch in Budapest dalassen.

Jüdisches Viertel
Das jüdische Viertel im Ganzen gilt wahrscheinlich nicht mehr wirklich als ein Geheimtipp, aber wer sich die Zeit nimmt dieses Viertel zu entdecken, wird schnell Orte kennenlernen, an denen man sich wohlfühlt und so seinen eigenen Geheimtipp finden kann, denn das jüdische Viertel präsentiert sich sehr vielseitig und trotzt nur so von spannenden und interessanten Locations und Plätzen.

Im jüdischen Viertel feiert man mit Touristen und Einheimischen gleichermaßen und findet viele kleine Cafés und Restaurants zum Verweilen. Vor allem die berühmten Ruin Bars solltet ihr besuchen. Hier findet man sich in einer komplett anderen Welt wieder. Kein Geheimtipp aber ein Muss ist das Szimpla kert – eine Ruin Bar mit sehr viel Charme.

Aber kommen wir nun zu meinen Geheimtipps im jüdischen Viertel. Wer unter Reisenden aus aller Welt die Nacht zum Tag machen möchte, der ist im Hive sehr gut aufgehoben. Das Hive ist in der Woche ein normales Hostel, wird am Wochenende aber zu einer großen Party, die für jedermann zugänglich ist. Sie selbst nennen sich das Party Hostel und das trifft hier definitiv zu, denn der Innenhof wird die ganze Nacht zu einem Club umfunktioniert. Wie man dort nächtigen kann, ist mir ein Rätsel. Ich würde es daher wohl eher als Party-Location empfehlen und nicht als Übernachtungsmöglichkeit.

Wer es eher ruhiger mag und neben gemütlicher Musik noch einen kleinen Happen essen möchte, der sollte im Rácskert vorbei schauen. Hier lässt sich ein anstrengender Sightseeing Tag bei chilliger Musik und leckerem jüdischem Essen gut ausklingen. Hier treffen sich täglich die Bewohner des jüdischen Viertels für ein Feierabendbier. Das Rácskert befindet sich auf einem kleinen Hof zwischen den Häuserfassaden und ist gerade an warmen Tagen ein toller Rückzugsort.
River Bus


Wie in anderen großen Städten Europas gibt es auch in Budapest viele Möglichkeiten eine Stadtrundfahrt zu buchen. In der City finden sich viele Verkäufer für die typischen Hop-On Hop-Off Busse, die man in Budapest durchaus empfehlen kann, da man mit 20 – 30 € zwei bis drei Tage lang damit beliebig oft fahren kann.
Wer aber eine besondere Stadtrundfahrt buchen möchte, der sollte in den Amphibienbus von RiverRide einsteigen. Diese besondere, gut 1,5 h dauernde Tour verbindet Stadtrundfahrt mit Donaukreuzfahrt und findet sowohl auf der Straße als auch direkt im Fluss statt. Ein Umsteigen ist hier also nicht mehr nötig. Der Übergang von Straße in den Fluss ist wirklich ein besonderes Erlebnis, wenn man auch anfangs ein mulmiges Gefühl hat mit einem Bus direkt ins Wasser zu fahren. Die Tour bietet Audio Guides in unterschiedlichen Sprachen, so dass man auch hier viele Informationen zu den Sehenswürdigkeiten Budapests bekommt.

Kosten 28 € für einen Erwachsenen, 20 € für Kinder bis 14 Jahre und Studenten
Abfahrt 1054 Budapest, Széchenyi Platz 7-8
Stadtwäldchen Varosliget


Viele Touristen zieht es auf die Margareteninsel, wenn sie dem Trubel der Stadt entgehen wollen. Die ist auch definitiv eine Reise wert, aber auch der Budapester Stadtpark eignet sich hervorragend für einen kleinen Spaziergang im Grünen. Das Stadtwäldchen Varosliget ist nicht überlaufen von Touristen und hier findet man in der Tat noch ein wenig Ruhe. Ein Besuch lässt sich gut mit dem Sightseeing verbinden. Direkt vom Heldenplatz oder dem Széchenyi Bad gelangt man in den Park.

Von dieser Seite kommt man direkt zu der altertümlichen Burg Vajdahunyad, welche sich auf dem Gelände vom Stadtwäldchen befindet. Sie erinnert ein wenig an die Burg aus dem Film Frankenstein und hat etwas mystisches. Allerdings spukt es hier nicht und es gibt auch keine gruseligen Geschichten über die Burg. Hier findet sich seit Errichtung der Burg das Landwirtschaftsmuseum Ungarns, in dem die ungarische Geschichte der Landwirtschaft dargestellt wird. Ein Besuch des Museums ist nur für wirklich sehr Interessierte zu empfehlen. Das frei zugängliche Gelände der Burg lohnt sich aber auf jeden Fall. Anschließend kann man sich im Park etwas erholen und die Seele baumeln lassen, bevor es dann weiter geht in die belebte Stadt.

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REISEVERGNÜGEN – 11 Dinge, die ihr in Kopenhagen immer machen könnt

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Vor der Reise habe ich noch schnell meine letzten Euro-Scheine aus dem Geldbeutel geräumt, um Platz zu machen für Dänische Kronen. Davon braucht ihr eine ganze Menge: Kopenhagen ist trotz seiner Traumhaftigkeit leider ziemlich teuer. Aber für ein paar Tage ist das auch mal ok. Egal, ob zu Fuß oder mit ausgeliehenem Fahrrad: Hier sind 11 schöne Tipps für ein entspanntes Wochenende. Auf die Plätze, fertig, løs.

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1. Den Turm von Vor Frelsers Kirke besteigen
Der Kirchturm befindet sich im Stadtviertel Christianshavn und glänzt schon, wenn man ihn vom Boden aus im Blick hat. Wer unter akuter Höhenangst leidet, der bleibt lieber dort unten stehen. Für alle anderen gilt: Rauf da! Der Aufstieg gruselt einen zwar tatsächlich ein bisschen, denn die Stufen sind recht schmal. Andererseits bekommt ihr eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt serviert.

2. Smørrebrød auf dem Streetfood-Markt Papirøen kaufen

Was in Berlin die Neue Heimat oder die Martkhalle 9 ist, bekommt ihr in Kopenhagen in der Streetfood-Halle Papirøen (Paper Island). Direkt am Wasser gelegen könnt ihr entweder draußen auf dem Vorplatz entspannen oder euch in der Halle vollmampfen. Hier gibt es alles: Smørrebrød-Variationen, Bierchen, lecker, lecker, lecker.

Papirøen | Warehouse 7 & 8, Trangravsvej 14, 1436 København | (bis September) Montag – Samstag: 11.00–22.00 Uhr, Sonntag: 11.00–20.00 Uhr

3. Kino auf Englisch
Das Gute an Dänemark: Wenn ihr Lust auf ein bisschen Kino habt, laufen dort alle Filme im Original mit Untertiteln. Das wohl niedlichste Independent-Kino in Kopenhagen heißt “Vester Vov Vov”. Klein, aber sehr oho und mit einer tollen Auswahl an Nischen-Filmen. Zum Kino gehört ein kleines Café, französisch angehaucht, das natürlich alles von Kaffee bis Wein parat hat.

Vester Vov Vov | Absalonsgade 5, 1658 København

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4. Essen im Kalaset
Ok, ein bisschen viel des Lobes vielleicht, aber in Kopenhagen habe ich keine einzige schlechte Mahlzeit gegessen. Am meisten überrascht hat der Salat im Kalaset, einem studentischen Kaffee unweit der Innenstadt. #nomnomnom Die Burger hatten im Internet bereits größtes Lob erhalten, aber anscheinend lohnt sich auch jedes andere Mahl dort. Das Bier übrigens ebenso.

Kalaset | Vendersgade 16, 1363 København | Montag – Donnerstag: 10.00–0.00 Uhr, Freitag & Samstag: 10.00–2.00 Uhr, Sonntag: 10.00–23.00 Uhr

5. Spaziergang im Botanischen Garten
Weiße Gewächshäuser, Ruhe mitten in der Stadt: Botanische Gärten haben immer etwas Great-Gatsby-artiges an sich, in Kopenhagen ist das nicht anders. Wobei in den 1920er wohl nicht an jeder Ecke Foodtrucks parkten – denn die stehen in Kopenhagen sogar im Botanischen Garten und versorgen euch mit dem Bier, dem Kaffee oder dem Sandwich, das ihr gerade so dringend nötig habt. Perfekt für ein Päuschen!

Botanisk Have | Øster Farimagsgade 2B, 1353 København | (Mai bis September) Montag – Sonntag: 8.30–18.00 Uhr, (Oktober bis April) Montag – Sonntag: 8.30–16.00 Uhr | Eintritt frei

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6. Bier auf der Brücke
Jede Stadt hat ihr Eckchen, wo das Bier einfach besser zu schmecken scheint. Auf der Dronning Louises Bro, der Brücke zwischen Innenstadt und Nørrebro, sitzt die feine Flaschengesellschaft bei gutem Wetter, trinkt ihr Feierabendgetränk, macht Musik, liest, redet, schweigt. Da will man sich sofort dazusetzen.

7. Freistadt Christiania
Als ich nach einer schönen Laufstrecke in Kopenhagen gesucht habe, bin ich eher zufällig in Christiania gelandet und konnte mich kaum noch aufs Joggen konzentrieren. Entlang des Ufers zwischen Christianhavn und Amagerbro stehen ganz viele kleine Häuschen, die irgendwo zwischen Hippie- und Messitraum einzuordnen sind, Typ DIY. Die autonome Gemeinde Christiana erstreckt sich über insgesamt 34 Hektar und ist mittlerweile ein ziemlicher Touristenmagnet – auch, weil man in der Pusher Street mehr oder weniger offen Marihuana kaufen kann.

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8. Shoppen im “Kreuzberg” Kopenhagens
Wenn ihr mal nicht weiter wisst, fragt einen der hübschen Kopenhagener. Englisch sprechen die Dänen ja sowieso bombe. Mir hat die Kellnerin in einer kleinen Bar direkt meinen ganzen Stadtplan mit Tipps vollgemalt, unter anderem hat sie Nørrebro fett eingekringelt. Der Bezirk lebt von zahlreichen kleinen Lädchen (Achtung, die schließen samstags schon recht früh), aber auch Cafés und Bars. Schaut einfach, wo es euch am besten gefällt und geht rein. Besonders schön ist’s in den Straßen Jægersborggade und Ravnsborggade, in der sonntags Flohmarkt ist. Wenn ihr im Westen (Vesterbro) unterwegs seid, lauft die Istedgade hinter dem Bahnhof entlang, das ehemalige Rotlichtviertel Kopenhagens. Hier reihen sich Möbel-, Klamotten- und Designläden aneinander – aber auch ein paar Sexshops.

9. Louisiana-Museum für moderne Kunst
Kopenhagen ist nicht gerade für eitel Sonnenschein berühmt, darum sollte man immer einen Plan B (wie “bloß raus aus dem Regen”) in petto haben. Auch wenn ihr zu diesem Museum etwa 45 Minuten mit der Bahn unterwegs seid, im Louisiana findet ihr einen Haufen zeitgenössischer Kunst sowie moderne Klassiker. Bei 3.000 Werken seid ihr gut beschäftigt. Und wenn ihr wieder nach Hause fahrt, scheint die Sonne bestimmt.

Louisiana Museum für moderne Kunst | Gammel Strandvej 13, 3050 Humlebæk | Dienstag – Freitag: 11:00–22:00 Uhr, Samstag & Sonntag: 11:00–18:00 Uhr | Eintritt: 115 DKK

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10. Amager Strand
Ihr habt euch schon gefragt, ob man eigentlich auch ein bisschen Küstenfeeling in Kopenhagen verspüren kann? Ja, das geht. Mit der M2, die auch zum Flughafen fährt, gelangt man ziemlich fix zum Amager Strandpark, einem künstlich angelegten Sandinselchen. Hier könnt ihr ein Eis kaufen, Limo trinken und Drachen steigen lassen. Im Sommer soll es dort sehr, sehr voll werden, aber das kann euch genauso samstags in der Innenstadt passieren.

11. Ausflug nach Malmö
Die Øresund-Brücke zwischen Dänemark und Schweden (ganz genau, die Brücke nach der die Serie “Die Brücke” benannt ist) könnt ihr bereits aus dem Flugzeug sehen. Mit der Bahn braucht ihr vom Kopenhagener Hauptbahnhof gerade einmal eine halbe Stunde, um nach Malmö zu fahren. Die Stadt ist recht überschaubar und damit perfekt für einen Tagestrip!

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PARIS – DIESMAL LIEBER UNGEWÖHNLICH

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Paris ist eine der meistbesuchten Städte weltweit – klar, es gibt unglaublich viel zu sehen und zu tun, die To-do-Liste vor allem für Parisneulinge ist eine sehr lange. Wer allerdings die Haupt-Sehenswürdigkeiten abgehakt oder einfach keine Lust auf klassisches Sightseeing hat: Warum probiert ihr nicht einmal ein bisschen ungewöhnlichere Aktivitäten aus?

Paris hat viele Gesichter, die in gewöhnlichen Reiseführern oftmals unerwähnt bleiben oder aufgrund des überwältigenden Angebots einfach übersehen werden. Hier ein paar Tipps für euren nächsten Trip:

Ab in den Untergrund – die Katakomben von Paris

Unter den Straßen der Stadt der Liebe liegen die Katakomben von Paris – ein riesiges unterirdisches Labyrinth aus Gängen und Gräbern mit den Knochen von circa 6 Millionen Menschen. Als die Friedhöfe von Paris überfüllt waren, begannen die Leute ihre Angehörigen unter den Straßen der Stadt zu begraben – so entstand diese ungewöhnliche und zugegeben auch etwas unheimliche Attraktion.

Bild: Tommie Hansen via Flickr

Erreichen könnt ihr den Eingang zu den Katakomben mit der Metro – Station Denfert Rochereau. Die Wände der Katakomben sind voller Totenköpfe und Knochen; manchmal schmücken Wandmalereien von Künstlern der vergangenen Jahrhunderte die Gänge.

Es erscheint euch vielleicht etwas merkwürdig, aber dort unten wurde damals sogar Bier gebraut. Eine Kunstgalerie in einem Untergrundgrab oder die unterirdische Brauerei – schwer zu sagen, was verrückter ist. Hier könnt ihr auch an interessanten Führungen teilnehmen. Für solche Aktivitäten könnt ihr Rabatte bekommen, indem ihr euer Apartment bei Anbietern wie All Paris Apartments bucht. So könnt ihr nicht nur an der Unterkunft sparen, sondern auch zusätzliche Schnäppchen ergattern.

La Piscine Josephine Baker

Wenn man ans Schwimmen in Frankreich denkt, sieht man sich selbst wahrscheinlich an einem sonnigen Tag am Strand der Côte d’Azur. Womit ihr wahrscheinlich nicht gerechnet habt: Es gibt in Paris einen öffentlichen Pool, der am Ufer der Seine befestigt ist: das Piscine Josephine Baker. Das Becken ist das ganze Jahr über geöffnet und es gibt sogar ein Sonnendeck mit Stühlen auf der oberen Etage. Beachten muss man allerdings die Vorschriften bezüglich Badekleidung und Badekappen.

Bild: Hugues Mitton, Wikimedia Commons

Besonders im Sommer lädt dieser Ort zum Sonnenbaden ein – klingt doch einladend, findet ihr nicht?

Friedhof der Kuscheltiere – Le Cimetiere des Chiens

Wer auf ungewöhnliche, unheimliche Orte steht, sollte sich den „Cimetiere des Chiens“ – den Pariser Hundefriedhof – mal genauer ansehen. Hierbei handelt es sich um den ältesten und einen der berühmtesten Hundefriedhöfe der Welt. Hier finden aber nicht nur Hunde ihre letzte Ruhe, sondern auch Katzen, Fledermäuse und viele andere Tiere liegen hier begraben.

Bild: Tommie Hansen via Flickr

Die Idee eines Hundefriedhofs wurde geboren, als 1899 ein neues Gesetz in Kraft trat, welches besagte, dass Hunde mindestens 100 Meter vom Haus entfernt begraben werden mussten. Der Cimetiere des Chiens ist ein sehr ruhiger und friedlicher Ort, an dem man Stunden mit dem Lesen der Grabsteine verbringen könnte. Eine nette Abwechslung zum hektischen Stadtzentrum.

Eiffelturm mal anders

Jeder Parisreisende will einmal die Spitze des Eiffelturms erklimmen und den spektakulären Ausblick genießen. Warum sollte das bei euch anders sein? Falls ihr jedoch keine Lust auf den typischen Touri-Kram habt, gibt es noch andere Möglichkeiten – zum Beispiel eine Tour „hinter den Kulissen“.

Bild: Stephanie Kraus via Flickr

So gibt es zum Beispiel Touren durch die Hallen der Maschinen, welche die Lifte antreiben. Danach könnt Ihr trotzdem den Ausblick und das 360° Panorama von der Spitze des berühmten Le Jules Verne genießen. Oder wie wäre es mit einem Blick in den Bunker unter der Champs de Mars?

How to become Parisian in one hour

Das ist der Name des Kabaretts von Oliver Giraud – definitiv mal etwas Anderes. Eine Stunde lang erklärt Giraud was ihr tun müsst, um euch den Einheimischen anzupassen. Er macht Späße über die offensichtlichsten Verhaltensweisen der Pariser und lehrt euch diese anzuwenden. Eine Stunde Training für die Lachmuskeln – der perfekte Start für eine Nacht in Paris.

Habt Ihr noch mehr ungewöhnliche Tipps für Paris?

Bild: Celine Nadeau via Flickr

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24 STUNDEN IN TAIPEH

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Taiwan bietet sich nicht nur für Rundreisen, sondern auch für eine kurze Zwischenstation an. Gerade bei Flügen Richtung Südostasien oder auch Australien und Neuseeland ist die Hauptstadt Taipeh ein cooler Ort für einen Stop-over.

Bei einem längeren Stop-over empfiehlt es sich durchaus, weitere Highlights in der näheren Umgebung zu entdecken. Hier einige Tipps für alle, die 24 Stunden in Taipeh sind.

Vom Internationalen Flughafen Taiwan-Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh. Taxis finden sich in nahezu jeder Straße und bieten (im Vergleich zu Deutschland) günstige Fahrten an.

TAIPEI 101

Der Taipei 101 ist ehemalig höchste Gebäude der Welt. Es ist die erste Adresse für alle, die 24 Stunden in Taipeh sind. Das Wahrzeichen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht »One-O-One« genannt. Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen.

Henry Tsui/Shutterstock.com

Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant. Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Oudoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

CHIANG-KAI-SHEK-GEDÄCHTNISHALLE

Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weißem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht.

24 Stunden in Taipeh: Chiang Kai Shek Memorial Hall

Kanisorn Pringthongfoo/Shutterstock.com

In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen. Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

LONGSHAN-TEMPEL

Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch. In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter. Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem großen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

NATIONALES PALASTMUSEUM

Wer 24 Stunden in Taipeh ist, sollte auch das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum besuchen. Es zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde.

24 Stunden in Taipeh: Nationale Palastmuseum

SARAH NGUYEN/Shutterstock.com

Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

NACHTMÄRKTE IN TAIPEH

Um sich nach einem Sightseeing-Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schließen um ein Uhr nachts. Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.

Für Besucher, die länger als 24 Stunden in Taipeh sind oder die größten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich Möglichkeiten für folgende Ausflüge in der näheren Umgebung an.

UMGEBUNG VON TAIPEH: TAMSUI UND PINGXI

Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreißig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Großstadt entfliehen. Eine Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

24 Stunden in Taiphe: der Hafen von Tamsui

Richie Chan/Shutterstock.com

In Bayan, das etwa dreißig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heißen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

In Pingxi, circa dreißig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die großen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses. Vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien. Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet hier das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können. Denn täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

BIZARRE FELSEN BEI YEHLIU

Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie »Feenschuh« oder »Königinnenkopf«.

24 Stunden in Taipeh: Felsen von Yehliu

Marc Venema/Shutterstock.com

Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung. Es ist etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des »alten« Taiwans. Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen. Besuchern bekommen einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer.

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MARRAKESCH

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Was genau machte die Hippie-Generation, die Kinder des Summer of Love, eigentlich so revolutionär? Es waren nicht nur ihre Vorstellungen von der freien Liebe und ihr Kampf gegen die konservativen Vorstellungen der Eltern-Generation, sondern auch ihre Hinwendung zu fremden Kulturen, die Öffnung der westlichen Welt zu dem, was abseits von Europa und den USA lag – das äußerte sich vor allem auch modisch in ethnischen Einflüssen, die Design-Vorreiter wie etwa Thea Porter prägten. In seiner Autobiografie “Life” bezeichnet Keith Richards das Jahr 1967 als “Wendepunkt, das Jahr, in dem alle Nähte platzten” – auch wegen der Reise der Rolling Stones nach Marrakesch. Die Band entdeckte dort neue musikalische und modische Ausdrucksformen und griff ethnische Einflüsse und ein neues, freies Denken in ihrer Arbeit auf, etwa zeitgleich mit ihr kamen Andy Warhol und Yves Saint Laurent, der bereits durch seine Kindheit in Nordafrika ein enges Verhältnis zur orientalischen Kultur pflegte.

Marrakesch beeinflusste wie kaum eine andere Stadt außerhalb der westlichen Hemisphäre die revolutionäre Popkultur der 60er-Jahre, die heute wieder stark fasziniert und von Kreativen aufgegriffen wird. Daher ergeht es Marrakesch heute wie vielen ehemaligen Künstlervierteln in den Metropolen dieser Welt, die nun die teuersten Gegenden der Stadt sind (denken wir da nur an das Marais in Paris oder Soho in London): Früher Zentrum der Hippie-Kultur, heute Treffpunkt des internationalen Jetset – die Faszination für die orientalische Kultur, die verwinkelte Altstadt mit ihren rot gebrannten Lehmhäusern, die luxuriösen Riads der magischen Wüstenstadt besteht auch noch 47 Jahre nachdem die Rolling Stones dort Halt machten.

Über Marrakesch: Manche Metropolen scheinen zwei oder mehr Städte in sich zu vereinen. So verschieden wirken ihre Viertel und Stimmungen. In Marrakesch aber treffen verschiedene Welten aufeinander. Im historischen Teil, der Medina, funktioniert das Leben völlig anders als in den modernen Vierteln. Das verleiht Marrakesch eine Art doppelte Identität und macht es einzigartig – besonders für eine Stadt in einem muslimischen Land.

Ein Marrakesch-Moment: Ganz gleich wann im Jahr, das Licht in Marrakesch ist immer unglaublich schön! Selbst nachts. Man vergisst oft, dass die Stadt auf nahezu 800 Metern Höhe liegt. Deshalb scheint das Mondlicht hier so intensiv. In manchen Nächten kann man sogar ohne künstliche Beleuchtung lesen!

Lieblingsorte: Auf dem Platz Djemaa el-Fna gibt es Stände, an denen man das wohl frischeste Fleisch der Stadt überhaupt bekommt. Wir besuchen immer den Stand Nummer 21, den ich wärmstens empfehlen kann. Wenn ich in einem besonderen und märchenhaften Ambiente speisen möchte, besuche ich das Dar Yacout. Das Restaurant wurde von dem amerikanischen Designer Bill Willis gestaltet, der in den späten Fünfziger-, frühen Sechzigerjahren nach Marrakesch kam und heute eine echte Stilikone ist. Vom obersten Stockwerk hat man einen umwerfenden Blick über die ganze Altstadt. Wenn mir der Sinn nach Shopping steht, stöbere ich in der Medina oder besuche die Boutiquen in Sidi Ghanem. In der Djellabar, eine orientalische Bar mit moderner Musik, lasse ich den Tag ausklingen. Es ist einer der wenigen Orte in Marrakesch, wo sie sehr gute Cocktails mixen.

Für kleine Fluchten: Wenn ich der Hektik Marrakeschs entfliehen möchte, reise ich in das wunderschöne Ourika Tal. Die Menschen dort sind sehr freundlich – und leise, nicht so geschäftig wie in Marrakesch. Man kann dort einfach die Natur genießen und loslassen.

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DIESER BILDERRAHMEN IST EIN WOLKENKRATZER

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Dubai übertrifft sich in Sachen Architektur mal wieder selbst: Diesmal wird die Stadt um ein Gebäude erweitert, dass die ganze Stadt in ein Gemälde verwandelt. „Dubai-Frame“ heißt das Projekt und TRAVELBOOK verrät, warum das Gebäude deutlich mehr kosten könnte als die veranschlagten 160 Millionen US-Dollar.

Ende 2013 hat das staatliche Unternehmen Dubai Municipality mit dem Bau des gigantischen Rahmens begonnen. Schon damals wurde das Gebäude weltweit als „The New Face of Dubai“, also das neue Gesicht von Dubai, gefeiert. Inzwischen ist der Bau fast abgeschlossen und der Dubai Frame soll in nicht allzu ferner Zukunft eröffnen. Nur die letzten Feinarbeiten sind noch im Gange: Momentan wird das Gebäude noch verkleidet, und zwar mit, wie sollte es anders sein: Gold-Edelstahl.

DUBAI WIRD EINGERAHMT

Die beiden 150 Meter hohen Türme werden durch eine 100 Quadratmeter-Brücke verbunden, wodurch im Gesamtbild der Anschein eines Bilderrahmens erweckt. Insgesamt 93 Meter ist das Gebäude breit, das nahe des Star Gate im Zabeel Park steht. Besucher werden auf dem oberen Teil des Rahmens den weiten Ausblick über das neue und das alte Dubai genießen können.

Das Gebäude soll Dubai nicht nur einrahmen, sondern dabei auch das „New Dubai“ mit dem  „Old Dubai“ verbinden. Auf der einen Seite sieht man das traditionelle Dubai mit alten Vierteln wie Al Karama und Deira, und auf der anderen Seite die modernen Wolkenkratzer, die unzähligen Hochhäuser und die Shoppingmalls. Im Erdgeschoss des Dubai Frame soll den Besuchern in einem Museum die Verwandlung Dubais von einem Fischerdorf zu einer der bekanntesten Luxusmetropolen der Welt näher gebracht werden.

GROSSES GEBÄUDE? GROSSER RECHTSSTREI

Wie der US-amerikanische Sender CNN berichtet, gibt es um den Dubai Frame auch einen gewaltigen Rechtsstreit: Architekt Fernando Donis und sein Büro DONIS, der 2009 den ThyssenKrupp Elevator International Award mit einem aufallend ähnlichen Design gewann, unterstellt Dubai Municipality, sein Design gestohlen zu haben. Hätte man den Entwurf tatsächlich bauen wollen, hätte ein Vertrag zwischen den beiden Parteien entstehen müssen, den natürlich auch beide Parteien hätten unterzeichnen müssen. Dies sei aber so nie geschehen.

Zwar wollte Dubai Municipality laut CNN im Jahr 2013 einen entsprechenden Vertrag mit Donis unterzeichnen, der Architekt lehnte jedoch ab, da der Vertrag Klauseln enthielt, mit denen er nicht einverstanden war. „Es war ein sehr unübliche Art der Vereinbarung. Ich bin mir nicht sicher, wer so etwas zustimmen würde, da man im Grunde alles verliert“, äußerte sich Donis gegenüber dem US-Sender.

FAST GLEICHES DESIGN

Trotz abgelehnten Vertrags und damit ohne die Einwilligung Donis’ begann der Bau 2013. Zwar weiche das Design ein wenig von seinem ab, wie Donis zugibt, vor allem die glitzernde Fassade war so von ihm nicht eingeplant gewesen. Aber die Basisstruktur sei fast gleich, die Höhe stimme exakt überein, genauso wie die Location. „Sogar der Name stammt von mir“, sagt der Architekt. Lediglich die Breite wurde etwas minimiert: Von 105 auf 93 Meter. Dubai Municipality hat sich bislang zu der Causa nicht geäußert, aber Donis’ Anwälte sind zuversichtlich, den Fall zu gewinnen.

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HIER TRIFFT SICH DIE INTERNATIONALE SZENE: MIAMI

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Miami galt einst als Drogenzentrum und gefährlichste Stadt des Sunshine State Florida. Diese Zeiten sind vorbei. Geblieben ist der Showbiz-Glamour, die karibische Lage und das wilde Image, auch dank der legendären Serie Miami Vice mit Don Johnson oder dem Film Scarface mit Al Pacino. So ist die in Pastell getauchte Metropole heute eine Fashion-Mekka und Jet-Set Destination, nicht zuletzt wegen dem Erfolg der Art Basel Miami, zu der sich gerade das Who is who der Kunstszene und internationale Stars treffen. Das macht Lust auf einen Trip und wir haben die besten Adressen für Sie. Welcome to Miami!

It’s always cocktail o’clock somewhere: Die Lobby-Bar des Nautilus South Beach mit der restaurierten „Treppe ins Nirgendwo“ sowie Architektur- und Design-Elementen von Morris Lapidus.

ÜBERNACHTEN

South Beach ist eine Hochburg für Luxushotels der Extraklasse. Viele davon genießen absoluten Kultstatus wie etwa der Promi-Hot-Spot „Setai“ oder das „The Raleigh“ mit seinem legendären Pool im Art déco Stil. Einige Häuser zehren vom Glanz vergangener Zeiten und sind ein wenig in die Jahre gekommen. Lassen Sie sich nicht von den spektakulären Infinity-Pool-Fotos täuschen, die gibt es dort in fast jedem Hotel. In ganz neuem Glanz erstrahlt das Nautilus South Beach, A sixty hotel, direkt im Herzen Stadt und wenige Schritte vom weißen Sandstrand gelegen. Der Bau stammt aus den 50er-Jahren, designt von Architekt Morris Lapidus, bekannt für neo-barockes Design. Mit der Renovierung in 2015 ist ein cooler Interior-Mix aus Mid-Century, Vintage-Möbeln und Art-Deco eingezogen, ein Mix aus Beach House und modernem City Appartment. Highlight: Das Restaurant „Driftwood Room“ unter der kulinarischen Leitung von Star-Köchin Alex Guarnaschelli, mit Blick auf den beheizten Salzwasser-Pool, gesäumt von Teakholz-Patios und marokkanischen Lichtern. Ocean Drive, Bass Museum und das Miami City Ballet sind in fußläufiger Nähe. Tipp: Reservieren Sie ein Zimmer in den oberen Stockwerken. Der Meerblick ist einmalig.

GENIESSE

Das beste Sandwich
In der Millionenmetropole gibt es nicht nur gediegene Haute Cuisine: Bei „La Sandwicherie“ gibt es, wie der Name schon sagt, seit 1988 (!) die besten Sandwiches der Stadt, die in lockerer Imbiss-Atmosphäre serviert werden. 229 14th St, Miami Beach

Ein spektakulärer Blick
Panoramablick auf die Stadt, ein vertikaler Garten (sehr Instagram-worthy!) und Fusion Cusine mit japanischen, französischen und peruanischen Gerichten. Das Juvia ist ein absolutes Muss während eines Trips nach South Beach. Unbedingt reservieren! 1111 Lincoln Rd, Miami Beach, www.juviamiami.com

DIE NÄCHTE IN MIAMI

Bis heute gilt Miami als Party-Stadt und ist berühmt für wilde Nächte. Die Hot-Spots wechseln, ein Drink in einer schicken Bar ist der ideale Ausgangspunkt für eine lange Nacht. Gerade sehr hip: das Cecconis. 4385 Collins Ave, Miami Beach, cecconismiamibeach.com

UNBEDINGT SEHEN

Art Deco District
Der Art Deco District ist ein historischer Stadtbezirk in South Beach mit vielen denkmalgeschützten Häusern aus den 1920er- und 30er-Jahren. Der Distrikt verläuft vom Süden von Miami Beach, ungefähr von der 6th Street bis zur 23rd Street, vom Osten des Southbeach vom Ocean Drive sechs bis sieben Blocks nach Westen bis zur Meridian Avenue. Einfach durch die Gassen treiben lassen und eine stylishe Zeitreise erleben.

Eine Großstadt in Pastelltönen: Der Art Déco District in Miami

Villa Ganni Versace
In diesem Viertel, direkt auf dem Ocean Drive, liegt noch ein besonderes imposantes Gebäude: 23.000 Quadratmeter, verteilt auf drei Stockwerke, zehn Schlafzimmer und elf Bäder, außerdem ein herrlicher Außenbereich samt Pool, umringt von Fresken, mit viel Gold und Marmor. Dieser Palast ist die ehemalige Villa des 1997 erschossenen Modegenies Gianni Versace. Man kann das Haus einfach nur besichtigen, im integrieren Hotel übernachten oder darin dinieren. artong.com

Wynwood Walls
Das Streetart-Mekka mit Werken von Kultfiguren wie Shepard Fery muss man Schritt für Schritt erobern, denn wo man geht und stehend entdeckt man Street Art – auf den Wänden ebenso wie auf dem Gehweg. Schlendern Sie durch die Straßen, kaufen Sie ein Pflanzen-Skulptur als Souvenir bei „Plant the future“ (2511 NW 2nd Ave, Miami, plantthefuture.com/) und trinken Sie einen Cold Brew bei Mister Block Cafe (2621 NW 2nd Ave, Miami). Sightseeing-Tipps gibt es hier gratis zum Kaffee.

SHOPPING

Von zwielichtigen Sex-Shops über High-Street-Ketten zu edlen Luxusboutiquen gibt es in Miami die ganze Bandbreite an modischem Angebot. Da gilt es Prioritäten zu setzten.

The Alchemist
Wenn die Zeit knapp ist, muss sie trotzdem immer für einen Besuch bei The Alchemist reichen. J.W.Anderson, Vetements, Rick Owens – in der Boutique gibt es eine feine Auswahl an Basics und zeitgeistigen It-Pieces. Um das wirklich außergewöhnliche Shopping-Erlebnis zu erleben muss man allerdings wieder herausgehen und links vom Eingang den Aufzug in den fünften Stock des Parkhauses nehmen. Hier liegt die experimentelle Dependance von Alchemist. Eine gläserne Box, umrahmt von massiven Betonpfeilern und Parklätzen, die von Herzog & the Meuron gestaltet wurde. Selbst versierte Luxusshopper geraten hier ins Staunen. 111 Lincoln Road, Miami Beach, alchemist.miami/

The Webster


In der vielleicht elegantesten Luxus-Boutique in Miami gibt es alles, was das Herz von Modefans höher schlagen lässt – von Hot Labels wie Rossie Assoulin bis zu Klassikern wie Céline. Die Boutique wird oft mit dem berühmten Concept-Store Colette in Paris verglichen. Kein Wunder: Die Geschäftsführerin Laure Heriard Dubreuil ist Französin. 1220 Collins Ave., Miami Beach, www.thewebstermiami.com

GUT ZU WISSEN

  • Parken ist in Miami extrem kostspielig und kann auf den Hauptstraßen oft 40 $ pro Nacht kosten. Informieren Sie sich vorab, denn es gibt günstigere Parkhäuser in den Nebenstraßen. Im Zweifel aber kein Risiko eingehen: Die Abschleppwagen sind gnadenlos und schlagen in der „Tow Away Zone“ schon nach wenigen Minuten zu.
  • Als Europäer reist man in die USA mit dem Bewusstsein: Höheres Trinkgeld ist ein Muss. Mittlerweile nehmen viele Gastronomen den Gästen die Rechenarbeit ab und schlagen den Service-Preis direkt auf die Rechnung.

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Sehenswürdigkeiten Hong Kong

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Der im Süden Chinas liegende „Duftende Hafen“ vereint die Moderne mit alten chinesischen Traditionen. Am Anfang scheint man den Überblick zu verlieren, so vielfältig ist das Landschaftsbild Hong Kongs – hier finden sich mehrspurige Autobahnen direkt neben grünen Hügeln, noch aus der Kolonialzeit vorherrschende britische Einflüsse gepaart mit chinesischen Sehenswürdigkeiten, die Kontraste der Metropole von einer Gasse in die nächste zu spüren. Ob Strand, Kultur oder Shopping – in Hong Kong ist auch für dich etwas dabei!

— Die Skyline Hong Kongs

Hong Kong ist eine Stadt der Wolkenkratzer. Während du tagsüber das Meer der Hochhäuser und Wohnblöcke bestaunen kannst, erlebst du in den Abendstunden ein wahres Spektakel aus Lichtern, Formen und Farben. Den besten Blick auf die Stadt hast du vom Victoria Peak. Der 552m hohe Berg ist DER Aussichtspunkt, da sich dir hier sowohl tagsüber als auch nachts ein Blick über ganz Hong Kong bietet. Die Anfahrt gestaltet sich auch wenig aufwendig – die beliebte Peak Tram fährt dich die 1365m innerhalb von ein paar Minuten hinauf. Auf der Sky Terrace kannst du dann einen 360°-Panoramablick genießen. Ein Vorteil ist: ausführliche Infotafeln lassen vor Ort kaum Fragen offen.

Weitere Möglichkeiten sind:

  • Bank of China Tower
  • Sky 100
  • die diversen Rooftop-Bars der Stadt

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—Nachtleben

Hong Kong lebt gewissermaßen 24 Stunden am Tag. Dort scheint eigentlich nie Ruhe zu herrschen. Ob Restaurants, Nachtmärkte, Live-Musik oder Karaoke-Bars – Hong Kong bietet ein vielfältiges Nachtprogramm.

1. Lan Kwai Fong

Lan Kwai Fong ist die beliebteste Partymeile Hong Kongs. Das Szeneviertel begeistert Studenten ebenso sehr wie Manager und Besucher. Wo exklusive Restaurants neben lässigen Kneipen stehen und Designer-Boutiquen und angesagte westliche Clubs eine Nachbarschaft bilden, haben Feierlaunige eine riesige Auswahl an leckerem Essen, guter Musik und vielen Biersorten.

Es gibt sogar deutsche Kneipen:

  • BIT Point ist ein bayerisches Lokal mit deutschem Mittagstisch und Bier
  • Schnurrbart ist ein authentisches deutsches Lokal mit Essen und Schnäpsen

2. SoHo (South of Hollywood)

Das Hollywood-Viertel Hong Kongs ist exklusiver aufgebaut als Lan Kwai Fong. Hier kannst du tagsüber die Kunstgalerien, Antiquitätengeschäfte und Boutiquen besuchen, während abends die Szenerestaurants und Bars die Türen für dich öffnen.

Interessante Bars sind beispielsweise:

  • Taco Loco, mit rustikaler, britischer Einrichtung und Live-Musik
  • Empire Bar, dort kriegst du angesagte Long-Drings zu akzeptablen Preisen
  • Mc Sorley´s Ale House, ist eine typische irische Bar, wo es neben Getränken auch Sportübertragungen gibt

3. Temple Street Markt

Eines der Highlights des Nachtlebens ist der beliebte Temple Night Market. Jeden Abend werden ab 20 Uhr die Straßen für den Verkehr gesperrt und die Straßen von Garküchen, Verkaufsständen mit Souvenirs, Elektroartikel und Textilien, Wahrsagern und Straßenmusikanten bevölkert. Der Markt endet gegen Mitternacht, bietet den Besuchern aber bis dahin immer etwas zu sehen, selbst wenn man nichts kauft.

—Hong Kong Island

Das Zentrum von Hong Kong Island ist das Zentrum Hong Kongs in den Bereichen Geschichte, Politik und Ökonomie. Sie ist die zweitgrößte Insel und bietet sich für Familien und Wanderlustige an.

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1.    Ocean Park

Mit seinen Ozeanarien, Tierparks, Shows und Fahrgeschäften bietet der Ocean Park viel Spaß für Familien. Er ist einer der größten Freizeitparks Asiens.

Themenbereiche:

  • Adventures in Australia
  • Shark Mystique
  • Polar Adventure
  • Old Hong Kong
  • Thrill Mountain
  • Regenwald
  • Aqua City
  • Amazing Asian Animals

2. Mid-Level-Escalators

Wenn du Hong Kong Island besuchst, wird dir auch das größte System von überdachten Fahrtreppen im Freien auffallen. Die zusammenhängenden Treppen verbinden das Zentrum und den Western District miteinander und machen die Arbeitswege für die Bewohner einfacher. Das Besondere ist aber, dass die Treppen alle immer nur in eine Richtung fahren. Von morgens 6 bis 10 Uhr fahren sie abwärts und nachmittags und abends aufwärts. Aber keine Sorge: parallel dazu gibt es noch normale Treppen, die d nutzen kannst, wenn du in die andere Richtung möchtest.

3. Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Causeway Bay,

die Einkaufsmeile lädt nahezu zum Shoppen ein.

  • The Peak und die Peak Tram

 


—Die Insel Lantau

In Lautan findet jeder, was das Herz begehrt: Buddhistische Architektur,, Feuerwerk, die „Burg der schlafenden Schönheit“, Sandstrände und Einkaufspromenaden.

Big Buddha

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Die 34m hohe Statue des bronzenen Buddha ist das Wahrzeichen der Insel Lautan. Wenn du die 268 Stufen innerhalb des Po Lin Klosters erklimmst, kannst du dich nicht nur an dem Anblick des mitten auf dem grünen Berg sitzenden Buddha erfreuen, sondern auch an der wunderschönen Aussicht.  Nimm dir doch ein paar Minuten Zeit mehr mit und besuche das „Venedig Hong Kongs“ – das 300 Jahre alte kleine Fischerdorf Tai O.

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Sehenswürdigkeiten Köln – Die beliebteste Attraktionen

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Wer an Köln denkt, denkt unweigerlich wohl zunächst an den Kölner Dom oder den Karneval. Doch die viertgrößte Stadt Deutschlands hat seinen Besuchern aus aller Welt noch weit mehr als das zu bieten. Die Stadt am Rhein blickt auf eine über 2.000 Jahre lange Geschichte zurück und besitzt international eine große wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Was Sie bei einem Urlaub in Köln keinesfalls verpassen sollten, verrät Ihnen unsere Top 10 Liste der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten.

Platz 1 der Köln Sehenswürdigkeiten: Kölner Dom

Der Kölner liebt seinen Dom – und das ist auch gut so. Doch auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus ist die Kathedrale bekannt. Und so gehört das Bauwerk zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Im Durchschnitt wird die Kathedrale von rund 20.000 Besuchern täglich(!) besichtigt.

Der Grundstein für die römisch-katholische Kirche der Superlative wurde bereits im 13. Jahrhundert gelegt. Der alte bestehende Dom schien zu diesem Zeitpunkt nicht mehr repräsentativ genug zu sein. Heute ist der Kölner Dom mit seinen beiden Türmen und seinem faszinierenden gotischen Baustil DAS Wahrzeichen der Stadt. Kein anderes Bauwerk prägt das Panorama der Stadt so sehr, wie der Dom. Mit seinen 157 m ist er das zweithöchste Kirchengebäude der Welt (nach dem Ulmer Münster). Seine einmalige Architektur, der Schrein der Heiligen Drei Könige sowie die wunderschönen Glasmalereien trugen sogar dazu bei, dass der Kölner Dom seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Unser Fazit: „Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehöt hä hin“ (Bläck Fööss) – zurecht unser Platz 1 der Top 10 Köln Sehenswürdigkeiten.

Platz 2: Karneval in Köln

Kölle Alaaf! Zwar handelt es sich bei Platz der beliebtesten Köln-Attraktionen nicht um ein Bauwerk oder einen legendären Ort, das jährliche Karnevalsspektakel sollten Sie sich aber nicht entgehen lassen. Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich Köln zu einer Karnevalshochburg der Superlative. Von Weiberfastnacht bis zum Karnevalsdienstag ist die Stadt voll und ganz in Hand der feierwütigen Karnevalsjecken.

Im Zeichen des Karnevals wird gefeiert, gesungen und getanzt, was das Jeckenherz hergibt. Auf den berühmten Karnevalsumzügen durch die Stadt werden allein(!) am Rosenmontag, der als der Höhepunkt des Kölner Karnevals gilt, bis zu 100 Tonnen Süßigkeiten, Blumensträußchen und Bützchers an die begeisterten Besucher am Straßenrand verteilt. Kein Wunder also, dass der Kölner Karneval zu den größten und bekanntesten Karnevalsfesten der Welt zählt – und zu unserem Platz 2 der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten!

Platz 3: Kölner Seilbahn

Köln und seine Sehenswürdigkeiten lassen sich wunderbar zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus entdecken. Wie wäre es aber, Sightseeing von einmal von oben zu erleben – genauer gesagt aus einer Gondel der Kölner Seilbahn? Seit 1957 hat die Kölner Seilbahn in Höhe der Zoobrücke bereits über 20 Millionen Fahrgäste schwebend über den Rhein transportiert und ihnen dabei ein beeindruckendes Stadtpanorama geboten. Mit den 44 Gondeln können pro Stunde bis zu 1.600 Menschen auf der rund 930 m langen Strecke befördert werden. Gerade für Familien mit Kindern ist die Seilbahn ein echtes Erlebnis. Heben Sie ab mit Platz 3 der Köln Sehenswürdigkeiten!

Preise (2015):

Erwachsene: 4,50 Euro (Hin- und Rückfahrt 6,50 Euro)
Kinder: 2,50 Euro (Hin- und Rückfahrt 3,70 Euro)
Öffnungszeiten:
Vom 20. März bis 01. November: täglich von 10 bis 18 Uhr

 

Platz 4 der Köln Sehenswürdigkeiten: Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke

Love is in the air – wer sich in Köln ewige Liebe schwören möchte, tut dies mit Sicherheit hier: an der Hohenzollernbrücke. Die Rheinbrücke wird mittlerweile von tausenden individuell gestalteten, kleinen Vorhängeschlössern geziert, die verliebte Paare als Symbol ihrer Liebe an der Brücke anbringen. Der dazugehörige Schlüssel wird dem Brauch nach in den Rhein geworfen.

Die Hohenzollernbrücke und der benachbarte Hauptbahnhof sind darüber hinaus auch einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte im deutschen Eisenbahnetz. Rund 1.500 Züge überqueren die Brücke täglich. Das Besondere an der Hohenzollernbrücke: Es handelt sich um die einzige Brücke in Köln, die während des 2. Weltkriegs nicht durch Bomben zerstört wurde, sondern erst später durch die Wehrmacht gesprengt wurde, um das Vordringen der Alliierten zu verlangsamen.

Heute führen insgesamt sechs Gleise der Bahn sowie ein Rad- und Fußweg auf jeder Seite über die historische Brücke – Dompanorama inklusive. Platz 5 unserer Top 10-Liste der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten und ein echtes Muss in Ihrem Köln-Urlaub!

 

Platz 5: Schokoladenmuseum Köln

Alles, was Sie jemals über Schokolade wissen wollten, erfahren Sie im Imhoff-Schokoladenmuseum. Mit jährlich über 650.000 Besuchern ist das Schokoladenmuseum Köln das meistbesuchte Museums Deutschlands. Genau deshalb sollte es auch auf Ihrer Sightseeingtour nicht fehlen. Ein Highlight des Museums: Man kann auch selbst Schokolade verköstigen! In der gläsernen Kuppel des Hauses steht ein großer, großer Schokoladenbrunnen. Aus dem Brunnen sprudelt feinste Schokolade, die mit kleinen Waffeln probiert werden darf.

Neben dem Naschen informiert das Schokoladenmuseum seine Gäste rund um das Thema Schokolade und Kakao. Angefangen beim Anbau der Pflanzen über die Ernte und Produktion bis hin zur Verpackung ist der Herstellungsprozess genau erklärt. Hier erleben Sie auf 4.000 m² eine beeindruckende Reise durch die Kulturgeschichte der Schokolade. Diese leckere Sehenswürdigkeit in Köln sollten Sie keinesfalls verpassen!

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Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Madrid ist wunderbar: Neben leckeren Tapas gibt es tolle Architektur, lässige Bars, Hotels und Shops. Unsere Lieblingsadressen in Madrid.

Statt in Madrid das komplette Programm von Rembrandt im “Museo Nacional del Prado” bis zum Spritzgebäck “churros” in der bekannten “Chocolatería San Ginés” abzuhaken, lassen wir uns einfach treiben. Diese Handvoll Anregungen ist für Entdeckerinnen gedacht, die hier und da ein paar Eindrücke sammeln, dort mal um die Ecke schauen, zwischendurch himmlische Tapas essen und dann weiter ziehen. Am Ende sind es ein paar mehr Tipps geworden als geplant. Madrid ist einfach zu verlockend …

Fürstlich oder günstig übernachten?

"Hotel Praktik Metropol"

“Hotel Praktik Metropol”

Das “Meliá Innside Génova” liegt super zentral an der Plaza Alonso Martinez und ist ein neoklassizistisches Gebäude mit modernem Design und eigener Cocktailbar (DZ/F ab 160 Euro, www.melia.com). Unweit der Gran Via, der gewundenen Flaniermeile Madrids, befindet sich das “Hotel Praktik Metropol” (DZ/F ab 73 Euro, Calle Montera 47, www.praktikmetropol.com) für alle, die es cool und lebhaft mögen. Weiter weg und dafür günstig ist das einfache Gasthaus “La Posada de El Chaflán” (DZ/F ab 85 Euro, Avd. Pio XII 34, www.laposadadeelchaflan).

Bienvenido! – Herzlich Willkommen

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Gerade im Hotel eingecheckt und jetzt diese fantastische Stadt vor Augen? Um ein Gefühl für die spanische Metropole zu bekommen, ist die traditionelle Markthalle “Mercado de San Miguel” (Plaza de San Miguel, www.mercadodesanmiguel.es) ein wunderbarer Einstieg. Ein denkmalgeschützter Food-Tempel aus Eisen und Glas voller Gemüse, Fisch, Trockenfrüchten und Accessoires. Früher war hier einfach ein Marktplatz, 1916 wurde die Markthalle gebaut. Heute schlendert man von Stand zu Stand (insgesamt sind es 33), kostet frisches Obst, den köstlichen “Jamón Ibérico” (Schinken) und Oliven. Diverse Tapas-Bars findet man im hinteren Teil der Markthalle, dazu eine Ecke mit Kochbüchern und ein Design-Shop.

Alle auf einmal

Die weitläufige “Plaza Mayor”, Madrids von Arkaden gesäumter, zentraler Platz, liegt in unmittelbarer Nähe der Puerta de Sol und ist ein begehrter Treffpunkt. Hingehen und über die 237 Balkone der geschlossenen Bebauung staunen, die alle auf den Platz hinaus gehen. Während sich Touristen und Einheimische unten über das Pflaster schieben, sitzen dort entspannte Madrileños auf Klappstühlen und prosten mit einem kühlen Sherry dem Nachbarn zu. Das Reiterstandbild in der Mitte zeigt übrigens König Philip III, auf dessen Befehl der Platz gebaut ab 1620 gebaut wurde.

Highlight im siebten Stock

Wenn es langsam dämmert, wird es Zeit für einen Ortswechsel. Den besten Blick auf Madrid zur blauen Stunde hat man vom “Círculo de Bellas Artes” – einer kulturellen Institution von 1880 für Ausstellungen und Konzerte. Der Fahrstuhl bringt die Gäste in den siebten Stock und dann sind es nur noch ein paar Stufen auf die Dachterrasse und zur Bar (www.azoteadelcirculo.com), die nachts farbig illuminiert wird. Den Übergang vom Tag zur Nacht kann man hier fantastisch in entspannter Lounge-Atmosphäre genießen. Das ist Madrid. Bis zum Horizont!

Get the feeling

Wie klingt Madrid? Enervierend wie die Hupe eines der zahlreichen Busse, die im Stau feststecken? Oder laut wie das Lachen und die Schreie der Kinder, wenn um 16.30 Uhr endlich die Schule aus ist? Vielleicht aber auch eher leise und verraucht wie die Stimme des Sängers Zenet, der aus Málaga stammt, aber in der spanischen Hauptstadt lebt? Er hat es eine Weile als Schauspieler versucht, jetzt ist er mit seiner Band erfolgreich. “Madrid ist mein Zuhause”, wird er in der Tageszeitig “El Pais” zitiert.

Kurze Nächte in der Madrid

Unter “Feiern” versteht jeder etwas anderes. Und vor 23.30 Uhr geht in Madrid kaum jemand los. Gute Anlauf-Adressen für Nachtschwärmer sind die Plaza de Santa Ana und der Stadtteil Chueca mit vielen Bars, Cafés und Clubs. Uns gefällt das “Cafe Central” für Jazz-, Tango- und Soul-Fans (Plaza del Angel 10, www.cafecentralmadrid.com). Wer Flamenco sehen möchte, reserviert rechtzeitig im “Cardamomo” (Calle Echegaray 15, www.cardamomo.es). Eher schick ist die neue “Charly’s Bar” über einem ebenfalls neuen Restaurant in der Calle Jorge Juan 22.

Grüne Träume mitten in der Stadt

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Madrid hat so schöne, kleine Parks zu bieten. Der “Real Jardin Botanico” (Plaza Murillo, www.rjb.csic.es) ist nicht ganz so überlaufen wie der große Retiro Park auf dem Foto. Viele alte Bäume. Ideal zum Entspannen.

Street Love

Eine einzige Straße und so viele Bars und Läden, in die man gern zurückkehrt: Die Calle de las Huertas ist eine bezaubernde Gasse zwischen der Plaza del Ángel und der Plaza de la Platería. Nicht nur wegen des historischen Blumenladens am Anfang und der vegetarischen Köstlichkeiten im kleinen Marktladen “Huertas” (www.vivalavida.com), sondern wegen des bunten Treibens auf dem Straßenpflaster. Unbedingt das Eis bei “Guiseppe Ricci” probieren (Nr. 9, www.heladeriaricci.com). Auch laktosefreie Sorten.

Hat Madrid ein Geheimnis?

“Las Vistillas” bedeutet so viel wie “kleine Ausblicke”. So heißt ein Park nahe der Calle de Segovia. Wer Glück hat, trifft in den abgelegenen Winkeln der “Jardines de Las Vistillas” auf Bewohner des Stadtteils, die dort picknicken, singen und tanzen. Man kann bis zum Flussbett des Manzanares-Flusses schauen, wo eine kilometerlange Grünanlage mit Fahrradwegen, Spielplätzen und Cafés entstanden ist.

Design, Leder und Fashion – entspannt shoppen

Statt durch die ganze Stadt zu laufen, kann man im Concepstore “Do” auf 200 Quadratmetern Fashion, Accessories, Schönes für die Küche und Design-Magazine shoppen (Calle de Fernando VI 13, www.dodesign.es). Eine Auswahl handgefertigter Leder-Taschen und Schuhe gibt es bei “Taller Puntera” (Planza del Conde de Barajas 4, www.puntera.com). Eine der besten Schokoladen-Manufakturen Spaniens ist “Cacao Sampaka” (Calle de Orellana 4, www.cacaosampaka.com).

Wer mehr Zeit hat, findet in der Calle Fuencarral sicher etwas – eine schmale Einbahnstraße, in der sich zwischen teuren Boutiquen und Bars eine Menge eher schräger, kleinerer Läden verstecken.

Restaurants, Bars und Cafés

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Das kleine “Café ?da Luz” mit Vintage-Möbeln und exzellenter Kuchen-Auswahl ist das Café, das man in der eigenen Straße gern an der Ecke hätte (Calle Puebla 8). Inzwischen kein Geheimtipp mehr und ein Mekka für alle Vegetarier: das “El Estragon” an der kleinen Plaza de la Paja (www.elestragonvegetariano.com). Die “Pinchos”, kleine Köstlichkeiten, türmen sich auf den Glasvitrinen dieses Ladens in Augenhöhe. Unwiderstehlich! (Calle de la Cruz 11 und Calle Cava Baja 26, www.tabernatxakolinamadrid.com). “Guia Metropoli”, ein Magazin für Madrid, hat das Restaurant “La Musa” (Calle Manuela Malasaña, 18, www.grupolamusa.com) gerade wieder besonders gelobt. Etwas teurer ist das “Ginger” an der Plaza del Ángel (www.restauranteginger.com)

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FÜNF GRÜNDE, WARUM DU NACH BOLOGNA REISEN SOLLTEST

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Bologna liegt nur selten auf der Route von Italienreisenden (es sei denn, man ist zufällig Erasmus-Student oder Reiseblogger). Dabei ist Bologna angeblich ein bisschen wie Florenz – nur ohne die Touristen. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, da ich noch nie in Florenz war. Was ich aber sagen kann ist, dass Bologna eine echt coole Stadt ist, die man ruhig mal ansteuern sollte. Hier fünf Gründe warum.

Die Überdachte

Die Altstadt von Bologna mit ihren Gassen, versteckten Kirchen und Palazzi ist ziemlich groß und es macht total Spaß, durch die Sträßchen zu streifen. Das Besondere daran ist aber, dass große Teile davon überdacht sind: In Bologna gibt es insgesamt 40 km Arkaden, also überdachte Säulengänge („portici“). Ursprünglich wurden sie im Mittelalter gebaut, um die Häuser darüber größer ausbauen zu können. In den Säulengängen spielt sich das Leben ab: Da gibt es Geschäfte, Marktstände, halten Leute ein Schwätzchen, sitzen im Café oder sprühen Graffiti an die Wand. Manche sind klein und niedrig, andere ausladend und mit Deckengemälden verziert. Und wenn die Sonne brennt oder es regnet, kann man im Schutz der Arkaden trotzdem weiter auf Erkundungstour gehen.

Die Coole

Ich finde, Bologna hat irgendwie einen coolen „Vibe“. Das könnte daran liegen, dass Bologna mit der ältesten Universität Europas und ca. 80.000 Studenten aus aller Welt eine Studentenstadt par excellence ist. Hier sammeln sich definitiv viele junge Leute, Hipster, Alternative, Künstler. Am Wochenende traf ich in Berlin Modedesignerin Nina, die in Bologna studierte und mir bestätigte: “So viel alternatives Flair in Verbindung mit so einer großen alten Stadt gibt es sonst nirgends in Italien, das ist nicht üblich.“

Folglich gibt es in Bologna auch jede Menge Bars, Cafés, kleine Shops, Gallerien, Konzerte, Vintage-Läden, Streetart und Graffiti, verschiedene Szenen sind vertreten und treffen aufeinander (irgendwie musste ich bei den Leuten und der ganzen Atmosphäre teilweise an Barcelona denken). Abends ab 18 Uhr trifft sich alles zum „Aperitivo“ (übrigens eine der besten Erfindungen ever) in einer der zahlreichen kleinen Straßenkneipen zum Bier, Wein oder Aperol Spritz, zu dem kleine Snacks gereicht werden (teilweise auch ganze Buffets!). Oder man setzt sich einfach gleich auf die Piazza, und zwar direkt auf den Boden, wie jeden Abend auf der Piazza Giuseppe Verdi in der Altstadt:

Die Geschichtsträchtige

In der Altstadt Bolognas lauert Geschichtsträchtiges an jeder Ecke. Das Wahrzeichen sind die beiden mittelalterlichen „Geschlechtertürme“ Torre Garisenda und Torre degli Asinelli. Auf letzteren kann man sogar hochsteigen und hat von oben einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt. Ich wünschte, ich könnte sehen, wie es im Mittelalter ausgesehen haben muss mit 180 dieser Türme. Mittelalter-Manhattan!?

 

Im Palazzo dell’Archiginnasio war früher der Sitz der alten Universität, heute noch ein echt beeindruckendes Gebäude mit zahllosen Wappenfresken von Studenten und Professoren und einem historischen Anatomiesaal. Um die Ecke auf der Piazza Maggiore steht unübersehbar die Basilica San Petronio. Bescheiden geplant als größte christliche Kirche der Welt, wurde sie bis heute nicht vollendet. Außen wundert man sich vielleicht über die Militärpräsenz, innen dann der Grund: Ein meterhohes berüchtigtes Fresko, auf dem das Jüngste Gericht nach Dantes „Göttlicher Komödie“ dargestellt ist und auf dem der Prophet Mohammed abgebildet ist, wie er in der Hölle von Dämonen gequält wird.

Die Fette

Im Italienischen wird Bologna auch „La Grassa“ genannt – die Fette. Das liegt daran, dass der essenstechnische Dolce-Vita-Faktor hier extrem hoch ist: Tagliatelle al ragù (bei uns oft als „Bolognese“ betitelt), Tortellini und Tortelloni, Parma-Schinken, den ‘echten’ Parmesan, Mortadella und frittiertes Brot (Prädikat: leider geil!), diverse gute Weine, Gourmet-Balsamico-Essig undsoweiterundsofort kommen aus Bologna bzw. der Region Emilia-Romagna. Außerdem ja die praktische Erfindung des „Aperitivo“ (s.o.). An verschiedenen Orten in der Stadt und außerhalb auf dem Land kann man Kochkurse belegen und in der „Gelato University“ lernen, wie man echtes Gelato herstellt. Muss ich da noch mehr sagen??

Die Skurrile

In Bologna gibt es nicht nur ein System versteckter Kanäle, sondern auch weitere skurrile Dinge, u.a. nicht nur einen schiefen Turm, sondern zwei (die beiden letzten verbleibenden Geschlechtertürme aus dem Mittelalter von oben, wobei der Torre Garisenda wirklich schon ziemliche Schlagseite hat). Außerdem befinden sich auf der Piazza Maggiore ein extrem skandalöser Neptunbrunnen und eine “Flüsterecke” in einem Säulengang (wenn man mit dem Gesicht zur Wand in eine Ecke spricht, hört man das ein paar Meter gegenüber an der Wand stehend klar und deutlich). Bestimmt gibt es noch viele andere skurrile Dinge in Bologna zu entdecken. Deshalb muss ich ja auch dringend nochmal hin! 😉

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Vietnam – In Hanois Labyrinth

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In kaum einer Stadt kann man sich so gut verirren wie in Hanoi. Anstatt zu verzweifeln, sollte man sich einfach treiben lassen und über das kreative Chaos staunen.

Vietnam: In der Kim Do Gallery malt Doan alles ab, was Kunden wünschen, auch ein Stillleben mit Kerze, Massageöl und Handtüchern.
In der Kim Do Gallery malt Doan alles ab, was Kunden wünschen, auch ein Stillleben mit Kerze, Massageöl und Handtüchern. © Gregor Lengler für MERIAN

Der Künstler klatscht in die Hände, ihm ist gerade etwas eingefallen. “Wenn ein Foto diese Stadt repräsentiert”, sagt er, “dann dieses.” Er zeigt auf ein Bild, 40 mal 60 Zentimeter groß, darauf ein Baum, getaucht ins gelbliche Licht der Nacht. Hunderte Telefondrähte und Stromkabel durchkreuzen seine weitverzweigten Äste. “Sehen Sie das?”, fragt er. “Das ist die Essenz. Das ist Hanoi!” Er holt tief Luft. “Ein Durcheinander von Natur und Technik, über Jahrzehnte zusammengewachsen. Alt und Neu miteinander verflochten.”

Nguyen The Son, 38, rundes Gesicht, steht in seinem Atelier, ein kleiner Raum, links Skulpturen, rechts Stapel von Fotos, Collagen, Gemälden. Draußen vorm Fenster liegt Hanoi, der Hai-Ba-Trung-Distrikt, ein Viertel im Süden, hohe Häuser, grauer Putz. Er sagt: “Ich habe 200 solcher Fotos gemacht. Um die Stadt zu zeigen, wie sie ist.” Chaotisch, aber liebenswert.

Von unten dringt, wie von Ferne, das ewige Hupen der Mopeds und Autos herauf. Hektisch reißt er sein Handy aus der Hosentasche. “Hier, sehen Sie selbst!” Er scrollt durch eine Reihe Fotos, Straßenszenen und Hausfassaden, die er zu Reliefs verarbeitet hat. Hunderte Fotos, Schicht für Schicht übereinandergeklebt. Geschnitten, geklebt, geschnitten, geklebt, in einem fort. “Nur so kommt Tiefe ins Spiel”, sagt er, “nicht nur optisch.” Kunst, vor allem seine, soll mehr sein als nur Fassade. “Ich will da wirklich rein.”

Früher hätten die Straßenzüge trist wie in der DDR ausgesehen. “Jetzt leuchtet Hanoi wie eine Litfaßsäule.” Überall Plakate, Werbung, Hinweisschilder. Alles brüllt nach Aufmerksamkeit. Er ruckelt seine Brille zurecht. “Für mich ist das manchmal erstaunlich”, sagt er. “Weil es wie Kapitalismus aussieht, obwohl Vietnam doch nach wie vor kommunistisch ist.”Bei diesen Veränderungen spüre jeder: Die Stadt ist im Aufbruch. “I’m happy!”, ruft er. Vor allem, weil Hanoi, acht Millionen Einwohner, vier Millionen Mopeds, dabei auf Kunst setzt. Sich vielleicht sogar zu einem Zentrum zeitgenössischer Kunst wandelt. Es gibt kein Viertel ohne Galerien, keine Straße ohne Cafés mit Ausstellungen. Zum Beispiel die Trang-Tien-Straße im Zentrum Hanois: elf Galerien auf 300 Metern und mittendrin das L’Espace, das französische Kulturzentrum, in dem gerade seine Reliefs hängen. “Was”, fragt er, “gibt es Schöneres für einen Künstler?”

Und was ist mit den Kopisten? The Son runzelt die Stirn. “Mit wem?” Na, den Künstlern, die Werke von Picasso nachmalen, von Monet, von wem auch immer. Dafür war Vietnam doch berühmt. Gibt’s die noch? “Ja, klar!”, die säßen doch überall in der Altstadt. Diese Tradition wird das Land nie aufgeben. “Wir sind schließlich das Land des Fake! Besser als die Chinesen.”

“Oh God, oh God, that’s amazing!”

Tagesanbruch am Hoan-Kiem-See in Hanois Altstadt © JAYJAY/Getty Images

Früher, sagt Uyen, hatten wir den “Sozialistischen Realismus”, Bauern auf dem Feld, Arbeiter in der Fabrik, Panzer und Soldaten. Nun ist die Welt offen, halbwegs wenigstens. Dank Doi Moi, Glasnost auf Vietnamesisch, 1986 ins Leben gerufen, der Startschuss für ein bisschen Freiheit.

Vor ihr hängen Fotos von Chinh Le, der Dichterin und Malerin, schmale Gemälde, metaphysische Melancholie. An der Wand gegenüber goldene Masken. Eine Amerikanerin blättert durch einen Ausstellungskatalog. Bei jeder Seite, die sie aufschlägt, ruft sie: “Oh God, oh God, that’s amazing!”

Ausländer lieben das Abstrakte mit diesem Hauch asiatischer Exotik. Uyen sagt, viele Vietnamesen interessieren sich eher nicht dafür. Vielleicht, weil Vietnamesen im Schnitt bloß 160 Euro im Monat verdienen. Und Kunst in einer hippen Galerie locker das Zehnfache kostet. Wenn nicht mehr. Unaufhörlich prasselt jetzt Regen gegen die Scheiben. Letztlich, sagt sie, wollen alle jungen Künstler sein wie die “Gang of Five”. Wie bitte? Uyen lächelt. Sie sagt: “Die besten Maler ihrer Generation.” Damals vor 25, 30 Jahren. Ha Tri Hieu, Tran Luong, Viet Dung, Dang Xuan Hoa, Pham Quang Vinh. Fünf, die zum ersten Mal überhaupt Tradition und Moderne mischten. “Absolut aufregend.”

Viel habe sich geändert, die Wahrnehmung der Menschen, das Interesse für Kunst. “Wir spüren den Aufbruch, ganz klar.” Wie zur Bestätigung haut Uyen mit der Hand auf ihren Schenkel. Dann nickt sie. Hanoi lechze danach. Nach Bewegung. Nach Ausdruck. Vor allem die Jugend.

Die Touristen suchen oft noch anderes. Als die Sonne verschwunden ist, der Himmel wieder klar, und der Mond wie ein gebogener Strich am Himmel hängt, fahren noch immer die Reisebusse vor. Seit Mittag geht das so, ohne Pause. Vor Hanois Wasserpuppentheater parken fünf Luxusliner. Menschen drängen heraus und ins Theater hinein, Baseballkappen auf dem Kopf, Gürteltaschen um den Bauch. Vorn auf der Bühne leuchtet ein roter Bambustempel, dann tanzen kunstvoll geschnitzte Figuren durchs Wasser. Ein Drache speit Feuer, ein König schwingt tapfer sein Schwert. Frauen singen mit hohen Stimmen. Es ist eine Geschichte von Liebe und Heldentaten.

Im Dunkeln mühen sich die Schauspieler in wasserfesten Latzhosen, das Ballett der Holzpuppen so elegant wie möglich aussehen zu lassen. Gar nicht einfach, denn eine Puppe wiegt immerhin bis zu 15 Kilogramm. Geschmeidig tanzen sie durch den Teich vor der Bühne, nur von Seilen und Stangen gezogen oder geschoben.

Es ist Schwerstarbeit im Akkord. Eine Vorstellung dauert 60 Minuten. Pro Tag sind es mehrere, vier im Winter, sechs im Sommer. Dann schweigt die Musik, die 16 Schauspieler treten aus ihren nassen Katakomben und verneigen sich. Das Publikum klatscht so brav, als ginge hier ein Parteitag der Kommunistischen Partei zu Ende.

Draußen flaniert halb Hanoi wie bei einem Volksfest um den Hoan-Kiem-See. Am Ufer warten Porträtmaler, und eine Band mischt harte Gitarrenriffs mit süßlichem Singsang. Im Takt leuchten Lampen auf und tunken die Bäume dahinter mal in blaues, mal in rotes Licht. Im glatten Wasser spiegeln sich schwach die Neonschriften der Cafés und Restaurants. Drumherum rasen die Mopeds. An einer Ecke steht ein Trupp schwarz gekleideter Leute: Sie bewegen sich im Stakkato-Schritt, tanzen, vollführen Pantomime. Experimentelles Theater unter freiem Himmel, mittendrin im kreativen Chaos der Stadt.

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ROM-Der schönste Blick und was man sich sparen kann

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Eine kleine Stadt innerhalb der großen, dazu die schönsten Ausblicke – und Sehenswürdigkeiten, die man sich in Rom sparen kann.

Welches Viertel sollte man unbedingt besuchen?

Überraschend unhektisch, wenig touristisch, aber sehr lebendig sind Teile des Viertels Monti. Wie ein dreieckiger Keil erstreckt sich Monti über die Hügel Esquilin, Viminal und Quirinal, mit der Spitze touchiert es den Platz der Lateranskirche. Weil auch Sehenswürdigkeiten wie Santa Maria Maggiore, die Trajansforen, der Quirinalspalast und wichtige Straßen wie Via Nazionale und Via Cavour zu Monti gehören, kommt man fast automatisch dorthin.

Zum Bummeln, Ausgehen und für Ausblicke auf die Kaiserforen ist die Gegend der Via dei Serpenti am schönsten, ebenso die umliegenden Gassen Via Baccina, Via Leonina, Via Madonna dei Monti oder Salita del Grillo. Dort ist es fast wie in einer eigenen kleinen Stadt für sich, mit malerischen Sträßchen, ausgefallenen kleinen Boutiquen, Alternativ-Läden und kleinen Lokalen. Geht man vom Kolosseum auf der Seite der Domus Aurea hinauf nach Monti, keinesfalls die Kirche San Pietro in Vincoli versäumen – allein Michelangelos Moses mit den rätselhaften Hörnchen verdient einen Besuch.

Den schönsten Blick hat man:

Das ist kein Geheimnis: vom Gianicolo-Hügel. Nur den Vatikan sieht man nicht von allen Stellen. Besonders schmeichelt den Kuppeln und Palästen der Stadt das schräge Licht am Morgen oder vor Sonnenuntergang. Ein Stück weiter an der Via Garibaldi rauscht zum Panorama mächtig die barocke Fontana Paola, Teil einer von Papst Paul V. gebauten Wasserleitung. Wer nicht unter Höhenangst leidet und gut Treppen steigen kann, wird natürlich auf der Kuppel des Petersdoms mit größtmöglichem Weitblick belohnt, höher ist kein Gebäude in der Stadt. Nicht ganz so hoch, aber dafür mit Nahblick aufs antike Zentrum ist das Dach des Monumento Vittorio Emanuele II., jenes “Schreibmaschine” genannten weißen Protzbaus an der Piazza Venezia. Den kostenlosen Besuch des Inneren kann man auslassen, aber das Ticket für den Lift aufs Dach mit den immensen Quadrigafiguren ist nicht schlecht angelegt. Römer spotten, dieser Ausblick sei der Beste, weil nur von hier aus die “Schreibmaschine” nicht zu sehen ist. ..

 Das können Sie sich in Rom sparen:

Bocca della verità: So entzückend Audrey Hepburn und Gregory Peck in “Ein Herz und eine Krone” ihre Hände auch in den Mund des mit einem Gesichtsrelief geschmückten antiken Kanaldeckels halten – das Erlebnis, es ihnen nachzutun, lohnt nicht das Anstehen in der Warteschlange. Beim Circus Maximus reicht es eigentlich, ihn auf dem Stadtplan zu sehen. Auch die berühmte Via Vittorio Veneto kann man sich schenken, sofern man nicht in einem der Luxushotels dort logiert. Vom aufregenden Flair, das Fellini und andere Regisseure als Kulisse benutzt haben, ist längst nichts mehr übrig. Zeitverschwendung ist auch der Bummel auf der bekannteste Einkaufsstraße des Zentrums, der Via del Corso – zu viele Kettenläden, die es auch zu Hause überall gibt.

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Nachtleben Bangkok Sukhumvit Soi11

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Nachtleben Sukhumvit Soi 11 Bangkok: Die Soi 11 ist ein Hotspot für das Nachtleben in Bangkok. Die Nebenstrasse der Sukhumvit Road ist vor allem Anlaufstelle für Bangkoker Expats und Touristen, welche qualitativ höherwertiges Nachtleben suchen. Welche Clubs und Bars du auf der Sukhumvit Soi 11 findest und wie du dorthin gelangst, erfährst du hier…

Clubs u. Bars Sukhumvit Soi 11

Die Soi 11 in Bangkok ist vor allem für hochwertige Bars, Skybars und Clubs bekannt. Zudem finden sich im Gebiet etliche Spitzenrestaurants, viele gute Hotels und beliebte Szene Treffpunkte für Expaten.

Zur späten Stunde sind ebenfalls einige kleine Garküchen und Straßenrestaurants entlang der Soi 11 zu finden. Aufgrund dieser Tatsachen ist die Soi 11 vor allem unter Expaten und Langzeittouristen für Nachtleben auf westlichem Niveau bekannt. Wer also High-Class Nachtleben sucht, wie es auch in London, Paris, Berlin oder sonst wo in Europa zu finden ist, sollte der Soi 11 definitiv einen Besuch abstatten.

Die besten Lokale auf der Soi 11 stelle ich dir hier genauer vor…

Bangkok-Tuk-Tuk-Nacht-Taxi-Bangkok-Thailand

1. Levels

Das Levels befindet sich im Herzen der Soi 11 im 6. Stockwerk des aLoft Hotel-Gebäudes und vereint eine schöne Terrasse, eine Lounge und einen Club miteinander. Im Levels soll sich eines der besten Soundsysteme der Stadt befinden.

Normalerweise ist der Eintritt frei. Nur wenn besondere Events stattfinden oder internationale Top-DJs auflegen, ist eine Gebühr fällig.

2. QUP Bangkok ehemals QBar

Qup ist einer der Top-Clubs was House Music in Bangkok angeht. Zum QUP gehört neben einer Opake Air Terrasse auch eine kleine Tanzfläche, welche aber immer brechend voll ist.

Ein Besuch im QUP lohnt 7 Tage die Woche. An Wochenenden finden aber oft besondere Events mit Top-DJs statt. Der Laden füllt sich meist gegen Mitternacht erst so richtig.

3. Above Eleven

Die Above Eleven Rooftop Bar ermöglicht einen wunderbaren Ausblick auf Bangkok und kann durch angenehme und vor allem ruhige Atmosphäre überzeugen. Die Preise sind wie in eigentlich jeder Rooftop Bar in Bangkok eher gehoben.

4. Nest Rooftop

Die Nest Rooftop Bar und Lounge / Restaurant befindet sich auf dem Dach des LeFenix Hotels. Die super chillige Atmosphäre und die 360 Aussicht auf die Lower-Sukhumvit-Skyline machen einen Besuch in der Nest Rooftop Bar zu einem besonderen Erlebnis.

5. Bash

Der Bash Nightclub bietet alles, was das Clubber-Herz begehrt. Tolles Ambiente, ein bunt gemischtes Partypublikum und coole House und Techno Beats. Der Bash Club hat keine offizielle Schließzeit und ist somit einer der schwer auszumachenden After-Hour Clubs. Hier treffen sich neben Expaten und Einheimischen auch etliche Bargirls und Freelancer Damen auf der Suche nach Bekanntschaft.

6. Cheap Charlies

Das Cheap Charles ist eine Institution auf der Soi11 und vor allem unter westlichen Besuchern beliebt. Die kleine Bar erfreut sich jeden Abend großem Zuspruch und so wird auch der Außenbereich vor der Bar zu einem gut gefülltem Platz und Treffpunkt. Von jung bis alt über Backpacker und Luxusreisende ist hier jede Zielgruppe anzutreffen.

Auch Expaten und Büroangestellte aus den umliegenden Firmen kommen hier zum abendlichen Socialising her. Das Besondere am Cheap Charlies ist neben der tollen Lage und urigen Atmosphäre auch die Pinnwand mit abertausenden Visitenkarten von Besuchern aus aller Welt.

Die Cheap Charlies Bar überzeugt durch angenehme und ausgelassene Atmosphäre, ein bunt gemischtes Publikum und einen Flair, wie man ihn wohl sonst nur auf der Khao San Road erleben würde. Eine willkommene und tolle Abwechslung zu den restlichen Clubs und Bars in der Gegend!

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GÜNSTIG ÜBERNACHTEN IN HAVANNA – SO FINDET IHR EINE PRIVATE UNTERKUNFT AUF KUBA

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Eine Reise nach Kuba steht sicherlich bei vielen auf der Wunschliste ganz weit oben. Die einen denken dabei an Varadero, Strände, All Inklusive. Die anderen – an etwas anderes. Ganz ehrlich: wer seinen Urlaub auf Kuba in Varadero verbringt, der kann meiner Meinung nach auch gleich woanders hinfliegen. Varadero hat mit dem „echten“ Kuba so viel zu tun wie die Freiheitsstatue mit Paris. Also schon irgendwie, aber irgendwie halt eben auch nicht.

Kuba Havanna

Einfach mal das ECHTE erleben

Wer mehr von seiner Reise nach Kuba will, wer das „Echte“ erleben will und tief in die Kultur und den Alltag von Kuba eintauchen will, der sollte  um Varadero einen weiten Bogen machen. 2010 war ich das erste Mal auf Kuba und hatte damals ein Hotel am Playas del Este gebucht, 20 Minuten von Havanna entfernt. Für mich war das damals optimal, ich hatte Strand, Havanna war nicht weit und ich bin von dort ein paar Tage rumgereist um mir noch mehr von Kuba anzusehen. Damals habe ich mir selbst versprochen irgendwann wieder nach Kuba zu kommen und dann einfach nur in Havanna zu bleiben, denn diese Stadt hat mich einfach fasziniert. Doch ich wollte nicht einfach ein Hotel buchen in Havanna, ich wollte das GANZ Echte, ich wollte bei Einheimischen wohnen. Lange bevor es „in“ war Apartments im Urlaub zu mieten oder bei Einheimischen zu übernachten, gab es auf Kuba nämlich bereits die Casa Particular (übersetzt: Privatwohnung).

Kuba Havanna

Was sind Casa Particulares?

Seit 1997 dürfen Einheimische auf Kuba Zimmer in ihren Wohnungen oder auch ihre ganze Wohnung an Touristen vermieten, wodurch sich vielen eine ganz neue Einkommensquelle erschlossen hat. Zum einen konnte man diese Casa Particulares auf verschiedenen Internetseiten buchen, kam über Telefonnummern in Reiseführern an Kontakte oder hat sich einfach vor Ort durchgefragt. Es war nicht immer einfach, aber für Individualreisende auf Kuba definitiv die ultimative Übernachtungsmöglichkeit. 2010 fand ich das noch super spannend und aufregend, doch mittlerweile ist es ganz normal geworden im Urlaub Privatunterkünfte zu mieten durch Buchungsplattformen im Internet.

Und das macht sich auch auf Kuba bemerkbar. Wimdu ist einer der ersten Anbieter von Privatunterkünften bei dem man nun auch Zimmer und Wohnungen in Kuba mieten kann. Allein für Havanna bietet Wimdu mittlerweile fast 170 Unterkunftsmöglichkeiten. Vom einfachen Zimmer bis zum luxuriösen Apartment. Bei airbnb werden zwar auch Unterkünfte auf Kuba gelistet, von Deutschland aus buchbar sind sie allerdings (noch) nicht.

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Wir hatten uns dafür entschieden bei Loly und ihrem Ehemann Junior zu wohnen. Warum? Die Bilder ihrer Wohnung sahen einfach so schön nach Havanna-Charme aus und wir wollten keine Wohnung für uns alleine sondern eben auch Einheimische kennenlernen. Loly und Junior vermieten vier Zimmer (ab €24 die Nacht pro Zimmer) in ihrer Altbauwohnung über Wimdu, der Schwager in Deutschland hat die Wohnung dort vor einiger Zeit angemeldet. Mittlerweile ist es ihre Haupteinnahmequelle, neben der Übernachtung bieten sie auch noch Frühstück und/oder Abendessen an.

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Wir haben uns bei Loly und Junior gleich wohlgefühlt, die Wohnung liegt ganz in der Nähe des Malecon und bietet sich perfekt dazu an Havanna zu Fuß zu erkunden. Und die beiden waren einfach herzallerliebst.

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Für mich war diese Option die beste Möglichkeit das „echte“ Havanna kennenzulernen (und das eben auch recht günstig). Und ja, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. In diesen Tagen bei den beiden habe ich viel über den Alltag in Kuba erfahren, die beiden nahmen uns mit in Hinterhofrestaurants in die sich andere Touristen nie verirren würden und kannten immer irgendjemand, der genau der Richtige war für was auch immer wir gerade tun wollten. Sei es die Nachbarin, die zur Maniküre kam oder der Freund von Junior der genau den richtigen Oldtimer hatte um endlich mal die Finca Hemingway zu sehen.

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Ich kann euch das also nur wärmstens ans Herz legen. Sucht euch eine private Unterkunft in Havanna, wenn ihr euch danach fühlt am besten auch nur ein Zimmer in einer Wohnung.

Wer sollte auf gar keinen Fall eine private Unterkunft in Havanna mieten?

Ja, ganz ehrlich, das ist vielleicht nicht für jeden etwas. Wenn ihr auf Luxus steht und 24h garantiert fließend (Warm-)Wasser und Strom haben möchtet dann ist das sicherlich nichts für euch. Aber ganz ehrlich, dann ist auch Kuba nichts für euch. Kuba und im speziellen Havanna ist eine Herausforderung, kein nullachtfuffzehn Reiseziel (es sei denn ihr entscheidet euch doch für Varadero).

Was ihr beachten solltet, wenn ihr eine private Übernachtungsmöglichkeit in Havanna sucht:

Wichtig ist natürlich die Lage. Es nützt euch die schönste Wohnung nichts, wenn ihr jedes mal ein Taxi braucht um irgendwohin zu kommen. Das ist zwar auf Kuba recht günstig, nervig ist es aber trotzdem. Die Wohnung von Loly und Junior fand ich zum Beispiel deswegen auch so gut, weil man ganz easy zu Fuß alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Havanna erreichen konnte. Recherchiert also im Vorfeld etwas, vor allem, wenn ihr euch auf Kuba und in Havanna nicht auskennt.

Ganze Wohnung oder nur ein Zimmer? Gute Frage! Der Vorteil einer ganzen Wohnung für sich ist natürlich, dass man seine Ruhe hat. Der Nachteil? Wenn mal etwas nicht funktioniert (und das passiert auf Kuba schon ab und zu) muss man erstmal den Vermieter erreichen. Zudem muss man entweder immer essen gehen oder sich selbst versorgen (und das ist auch beides nicht so einfach auf Kuba, manchmal gibt es kein Brot oder Butter, geschweige denn bestimmte Leckereien auf die man so Lust hat). Ich fand es extrem hilfreich, dass wir zum einen jeden Morgen unser Frühstück direkt in der Wohnung essen konnten und Loly und Junior uns auch immer Tipps gaben, wo wir essen gehen können bzw uns direkt mitnahmen zu ihren Lieblingsrestaurants. Ich würde also immer zu einem Zimmer tendieren.

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Ein Viertel erfindet sich neu

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Lange war es düster hier. El Raval war Barcelonas finsteres Altstadtviertel. Bis die Stadt beschloss: Kunst soll alles ändern. Heute kommen die Touristen in Scharen.

Ein ziemlich sicheres Anzeichen, dass man sich dem MACBA nähert, dem “Museum für zeitgenössische Kunst von Barcelona”, ist das: Ständig rollen junge Leute auf Skateboards an einem vorbei. Richard Meiers spektakulärer Bau ist dank seiner Rampen und Stufen zu einem Treffpunkt der Szene geworden. Das dumpfe Geräusch der Rollen auf Stein, das Klacken und Kratzen: Das ist der Soundtrack der Plaça dels Àngels, an der das Gebäude aufragt wie eine strahlend weiße Klippe, umspült vom bunten Leben des Viertels Raval.

Denn da sind nicht nur die Skater – da sind die philippinischen, pakistanischen und bengalischen Mütter, die mit ihren Kindern nach der Schule hier eine Pause machen, bevor sie in die engen Gassen verschwinden; die Studenten der Fakultät für Geografie und Geschichte gleich nebenan; die kunstinteressierten Senioren, die auf den Beginn einer Führung warten; die Teenager, die Obdachlosen, die Touristen.

Es gibt nicht viele Orte, an denen die Mischlingsseele der Stadt so deutlich zutage tritt, das Nebeneinander von Schmuddel und Schick, die ausdauernde Übung in freundlicher Toleranz. Der Platz samt Museum ist aber auch exemplarisch für eine Strategie, die Barcelona seit Jahrzehnten anwendet: sich durch Kunst zu erneuern.

Denn das MACBA war, wie auch das direkt daneben in einem ehemaligen Armenhaus untergebrachte CCCB, das “Zentrum für zeitgenössische Kultur”, Teil eines umfangreichen stadtplanerischen Projektes zu den Olympischen Spielen 1992: Das stark heruntergekommene Altstadtviertel Raval, Inbegriff hafenstädtischer Verlottertheit und Faszination, sollte durch die “Kulturachse” eine neue Identität bekommen. Die ganze Stadt schuf damals ein neues Bild von sich, und was im Raval geschah, war ein so zentraler Teil davon wie die Öffnung zum Meer.

Der Plan ging auf. Ganz unabhängig von der Kunst – die Sammlung beginnt in den 1950er Jahren, mit einem Schwerpunkt auf katalanischen und spanischen Künstlern – tat das MACBA für das Raval in etwa das, was die Tate Modern an Londons Southbank zuwege brachte: Es schuf einen beliebten öffentlichen Ort und setzte das Viertel auf die Route der Touristen.

Damit kamen Galerien und Bars, kamen Restaurants, Hotels, originelle Boutiquen – und Skateboard-Shops. Die Gegend wurde auf einmal auch als Wohngebiet für Akademiker und Kreative interessant, die zuvor nie erwogen hätten, in dieses Viertel zu ziehen. Aber es gab nicht nur Verdrängung: Der Aufschwung hat auch einige alteingesessene Lokale vor dem Bankrott gerettet.

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Reisetipp: Das perfekte Wochenende in Valencia

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Schicke Boutiquen, innovative Restaurants und Santiago Calatravas futuristischer Museumskomplex Ciudad de las Artes y las CienciasValencia ist längst mehr als nur die Geburtsstadt der Paella. In Kombination mit dem hübschen Boutiquehotel Hospes Palau de la Mar ist es ein großartiges Ziel für einen Kurztrip.

Das Programm fürs Wochenende

(Entnommen aus “NYT. 36 Hours.World”, Taschen)

Freitag:

16 Uhr: Los geht’s mit einer Shopping-Tour durch das angesagte Altstadtviertel Barrio del Carmen. Erste Station: der riesige Mercado Central mit seiner Vielfalt an Gemüse und Delikatessenständen. Zweite Station: die hübschen Boutiquen gleich ums Eck. Zwei der Besten: Bugalú (Calle de la Lonja 6) und Madame Bugalú y Su Caniche Asesino (Danzas 3). Hier gibt es Kleidung und Accessoires von internationalen Labels. Lust auf Sightseeing? Ganz in der Nähe liegt die aus dem 15. Jahrhundert stammende Seidenbörse Lonja de la Seda (UNESCO Weltkulturerbe).

18 Uhr: Zeit für eine Pause. In der Horchatería El Siglo (Plaza de Santa Catalina 11) gibt es Horchata. Ein für Valencia typisches Getränk aus Tigernuss, das angeblich in der islamischen Periode der Stadt, zwischen dem 8. und 13 Jahrhundert erfunden wurde.

21 Uhr: Zeit fürs Abendessen. Unser Tipp: Carosel (Taula de Canvis 6, ). Schickes Restaurant, das traditionelle Küche mit modernem Twist serviert.
Anschließend: ein kleiner Nachtspaziergang über die lebhafte Plaza del Tossal und ein Late-Night-Drink in der legeren Bar los Picapiedra (Caballeros 25)

Samstag:

10 Uhr: Valenbisi ist Valencias öffentliches Fahrrad-Verleih-System. Nehmen Sie sich ein Rad in der Nähe des Torres de Serranos, eines der Stadttore, und fahren Sie unter einer Reihe von Brücken durch den palmenbestandenen Jardín del Turia bis zur Ciudad de las Artes y las Ciencias (Avenida Autopista del Saler) – ein architektonisches Wunderwerk mit Planetarium, Wissenschaftsmuseum, dem größten Aquarium Europas, Outdoor-Nachtclub und Oper.

 14 Uhr: Abstecher in das Künstler und Studentenviertel Rusaffa. Die besten Adressen: Slaughterhouse Books (Denia 22, ). Eine Kombination aus Buchladen, Bar, Performance Location und Galerie. Gnomo Designboutique mit originellen Kleidern und Accessoires.
Hunger? Bei Maipi (Maestro José Serrano 1) gibt es leckere Tapas.

 17 Uhr: Geschichtsstunde! Der beste Ort, um etwas über Valencias Vergangenheit zu erfahren, ist das Museum L’Almoina (Plaza de Décimo Junio Bruto). Dort läuft man über Glasböden, unter denen man Ausgrabungen des antiken Valencia bewundern kann.

 21 Uhr: Dinnertime. Im Balansiya (Paseo de las Facultades 3, www.balansiya.com ) gibt es arabisch angehauchte Gerichte aus Valencias maurischer Vergangenheit.

24 Uhr: Party. Nach einem Drink im Café Negrito (Plaza Negrito 1) geht es weiter ins MYA (Avenida del Saler 5), den angesagten Club unter der Ciudad de las Artes y las Ciencias

Sonntag

11 Uhr: Jeden Sonntag versammeln sich Valencias Antiquitäten- und Trödelläden auf der Plaza de Luis Casanova und verkaufen dort ein herrliches Sammelsurium an bunten Dingen. Toll zum hindurch schlendern!

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DIE BESTEN TIPPS FÜR 3 TAGE IN LISSABON

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Kaum eine andere europäische Metropole fasziniert so wie Lissabon. Lissabon lockt das ganze Jahr über Millionen von Touristen an – kein Wunder bei den zahllosen Sehenswürdigkeiten der Stadt

Eigentlich scheint es zunächst kaum nachzuvollziehbar, wie sich der Fado, dieser oft sehr traurige portugiesische Musikstil, in einer Stadt wie Lissabon überhaupt entwickeln konnte – denn vieles in der Metropole steht für das genaue Gegenteil von Melancholie.

Lissabon kann fröhlich sein, laut, und die Stadt steckt voller erhabener Monumente und spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Und der Fado ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern fester Bestandteil des bunten Nachtlebens.

Einen Citytrip durch Lissabon beginnt man am besten in Baixa, auch Baixa Pombalina genannt, dem wohl kontrastreichsten Viertel der portugiesischen Hauptstadt. Es verbindet wie kaum ein anderes historische Orte mit modernem Leben. Ein guter Ausgangspunkt für eine Erkundungstour ist der Rossio bzw. Praça de Dom Pedro IV, wo sich Sehenswürdigkeiten wie der alte Bahnhof Terminal do Rossio befinden – von hier aus gelangt man auch in das nahe gelegene Sintra. Nicht zuletzt zieht der Platz aber auch wegen seiner zahlreichen Cafés und Bars Besucher an, denn hier bekommt man zu jeder Zeit einen schönen Espresso zu Preisen um die 70 Cent, sowie den für Lissabon typischen Likör Ginjinha, der aus Sauerkirschen hergestellt wird.

Über die schicke Rua Augusta mit ihren Läden und Restaurants gelangt man schließlich schlendernd, aber schnurgerade zum Praça do Comércio, der von einem monumentalen u-förmigen Gebäude eingerahmt ist und direkt auf den Tejo-Fluss hinläuft – an der Promenade ist ein guter Platz für eine erste Verschnaufpause, auch, weil man hier oft Straßenmusikern lauschen oder Künstlern zusehen kann. Wer möchte, schaut sich den Platz von oben an, nämlich vom Triumphbogen Arco da Rua Augusta aus, der seit 1873 über den Platz „wacht“. Skurril: In dem Turm befindet sich wegen des starken Besucherandrangs eine Art Ampelsystem, das den „Verkehr“ von auf- und hinabsteigenden Touristen regelt.

Wem jetzt nach etwas zu Essen isst, der wird in Lissabons berühmter Markthalle Mercado da Ribeira garantiert fündig. Danach hat man dann auch wieder Energie, die Alfama zu erkunden, ein wunderbares Gewirr aus engen kleinen Gassen – und vielleicht Lissabons authentischste Nachbarschaft. Zahlreiche Miradouros, also Aussichtspunkte, laden hier zum Verweilen ein, während man spektakuläre Ausblicke über Lissabon genießt – nicht umsonst befindet sich meist in unmittelbarer Nähe mindestens ein Restaurant. Gekrönt wird die Stadt quasi von der alten Burg, dem Castelo de São Jorge, von wo aus man ebenfalls einen fantastischen Ausblick genießt.

Wer dann langsam genug hat für den ersten Tag, steigt wieder hinab in Richtung Praça do Comércio, um anschließend mit dem nahe gelegenen historischen Fahrstuhl Elevador de Santa Justa ins Bairro Alto zu fahren. Hier tobt an Wochenenden Lissabons Nachtleben. In vielen Bars gibt es Fado live.

Der nächste Tag führt nach Belém, einen etwas abseits gelegenen Stadtteil von Lissabon, der aber dennoch reich an Historie und Sightseeing-Highlights ist. Los geht die Tour am Padrão dos Descobrimentos, einem beeindruckenden Denkmal für die Errungenschaften der portugiesischen Entdecker. Wichtige Figuren wie Vasco da Gama und Heinrich der Seefahrer sind hier auf diesem 52 Meter hohen Turm dargestellt, von dessen Aussichtsterrasse aus man einen weiteren wunderbaren Blick über den Tejo-Fluss und die nahe gelegene Atlantik-Mündung genießt. Aber schauen Sie auch mal nach unten, denn zu Füßen des Turms befindet sich ein gigantisches Mosaik in Form einer Windrose, in deren Mitte eine Weltkarte mit allen portugiesischen Entdeckungen verbaut ist.

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Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur – Diese solltest du nicht verpassen!

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Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur – Kuala Lumpur ist eine wunderbare Metropole, welche eine enorme Vielfalt und etliche Sehnenswürdigkeiten zu bieten hat. Während des letzten Trips von Thailand nach Kuala Lumpur in Malaysia wurde die Stadt einmal ausführlich erkundet. Welche die besten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur sind und was du auf keinen Fall verpassen darfst, erfährst du hier.

1. Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur, Malaysia

Obwohl die Stadt Kuala Lumpur etliche tolle Sehenswürdigkeiten und auch viele super authentische Ecken zu bieten hat, so stelle ich dir hier nur die beliebtesten und sehenswertesten Sights genauer vor. Alles Sehenswürdigkeiten können locker innerhalb von 2-3 Tagen erkundet werden und sind somit für jeden Kurzzeit-Touristen die ideale Freizeitbeschäftigung.

– Jalan Alor – Food Street – Bukit Bintang

Die Jalan Alor Food Street kann wohl am ehesten mit der Khao San Road oder Rambuttri Alley in Bangkok verglichen werden und ist ein Hotspot für jeden Touristen. Entlang des Straßenrandes finden sich etliche Restaurants und Streetfood-Stände, welche Köstlichkeiten aus ganz Asien wie Thailand, Kambodscha, China, Malaysia und vielen weiteren Ländern zu bieten haben.

Obwohl die Preise hier ein wenig höher sind, so ist das Essen dort immer noch sehr preiswert und es befinden sich tatsächlich super leckere Restaurants dort. Besonders die Atmosphäre und der Trubel dort ist unschlagbar. Jeder der einmal nach Kuala Lumpur reist, der sollte die Food Street / Jalan Alor mindestens einmal besuchen!

Jeder der einmal nach Kuala Lumpur reist, der sollte die Food Street / Jalan Alor mindestens einmal besuchen!

– Changkat Bukit Bintang – Bars, Restaurants

die Changkat Bukit Bintang Area ist eine kleine Straße direkt bei der Jalan Alor Food Street, in der sich etliche Bars und Restaurants befinden. Die Gegend gilt als Ausgehviertel und so finden sich dort hochwertige Bars, wie eine Whiskey Bar, edle Restaurants und chillier Lounges. Die Straße erwacht besonders an den Wochenenden zum Leben und eignet sich super um etwas Party zu machen. Generell ist das Ambiente dort aber gehobener und so solltest du dich einigermaßen angemessen kleiden um nicht negativ aufzufallen.

– Berjaya Times Square – Food + Shopping

Berjaya Times Square ist eine der größten Shopping Malls in Kuala Lumpur und liegt mitten im Herzen Bukit Bintangs. Die Mall bietet viele Geschäfte im normalen Preisbereich, ist also keine reine Edel-Mall. Generell ist ein Besuch im Times Square definitiv ein Erlebnis, da dich die Mall schlichtweg mit ihrer Größe erschlagen wird. Ein Paradies für Shopping-Freunde, da es neben Markenkleidung auch etliche Kopien und günstige Angebote aus Taiwan und Korea gibt. Zudem finden sich auch etliche Restaurants im Berjaya Times Square.

– Pavilion Kuala Lumpur – Bukit Bintang

Das Pavilion ist das luxuriösere Pendant zum Times Square und liegt in einer noblen Shopping-Area. Auch diese Mall sollte definitiv einmal aufgesucht werden, zudem befinden sich dort etliche Edelmarken und Luxushotels. Wer also einmal so richtig viel Geld ausgeben möchte, der ist im Pavilion Kuala Lumpur an der richtigen Adresse. Auch die gesamte Umgebung macht ordentlich was her und so ist ein Spaziergang durch dieses Luxusviertel durchaus ein Erlebnis!

– Central Market – City Centre

Der Central Market in der Nähe der Petaling Street ist ein Indoor-Touristenmarkt, in dem es vor allem Shirts und Souvenirs gibt. Am ehesten erinnert der Central Market im City Centre von Kuala Lumpur an die MBK Shopping Mall in Bangkok. Direkt neben dem Central Market findet sich der Heritage Walk, wo es leckeres Streetfood und einige weitere Shopping-Stände gibt.

– Kasturi Walk / Malaysia Heritage Walk – City Centre

Der Heritage Walk ist eine überdachte Gasse direkt parallel zum Central Market wo etliche Shopping-Stände und Streetfood-Geschäfte zu finden sind. Links und rechts der Gasse finden sich alte Häuserzeilen. Eine tolle Atmosphäre!

– Petaling Street – China Town

Die Petaling Street im City Centre von Kuala Lumpur kann auch als Chinatown bezeichnet werden. Rund um die Straße finden sich etliche Stände, welche Shirts, Kleidung und Essen anbieten. Im Gewusel kommt richtiges Chinatown Feeling auf und so ist die Gasse allemal einen Besuch wert und für alle ein tolles Erlebnis, die in eine andere Welt mitten in Kuala Lumpur eintauchen möchten.

– Sri Mahamariamman Temple – City Centre

Der Sri Mahamariamman Temple ist der schönste Hindu-Tempel in Kuala Lumpur und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur.

– Chan See Shu Yuen Temple – City Centre

Dieser Tempel biet etwas abseits der Petaling Street in Chinatown und bietet an sich nichts besonderes, ein Spaziergang zu dem Tempel durch das Viertel ist aber trotzdem lohnenswert.

– Chow Kit Market

Der Chow Kit Market im gleichnamigen Stadtteil ist ein Fisch, Fleisch und Gemüsemarkt für Einheimische. Im Gebiet rund um den Markt finden sich zudem etliche Stände mit Kleidung und weiteren Dingen, die man im täglichen Leben so braucht. Auf den Chow Kit Markt verirren sich nur wenige Touristen und so ist der Markt sehr authentisch.

In der Lorong Haji Taub findet sich zudem noch ein weitere Markt mit Schuhen, Taschen und T-Shirts. Beides sehr zu empfehlen!

– Petronas Twin Towers

Die Petronas Twin Towers sind das Wahrzeichen schlechthin und so gehören diese definitiv zum Pflichtprogramm in Kuala Lumpur. Für einen Besuch bzw. eine Besichtigung ergeben ich mehrere Möglichkeiten.

1. Blick vom KLCC Park auf die Towers – Vom Park aus hast du einen guten Blick auf die Zwillingstürme.

2. Blick vom Platz vor den Towers – Besonders bei Nacht stimmungsvoll, da die Türme von dort aus wunderbar angeleuchtet werden und auch einige Wasserspiele auf dem Gelände zu finden sind.

3. Besichtigung des Besucherdecks – Obwohl die Fahrt nach oben auf die Brücke zwischen den beiden Türmen recht teuer ist (ca. 20 Euro) so ist der Ausblick doch sehr sehenswert.

– Suria KLCC Mall

Die Suria KLCC Mall befindet sich direkt angeschlossen an die Petronas Towers und ist eine der größten Shopping-Malls in Kuala Lumpur. Dort findest du viele Edelmarken und ein kleiner Spaziergang durch die Mall ist in Verbindung mit einem Besuch der Twin Towers empfehlenswert.

– KLCC Park

Wie bereits erwähnt bietet der KLCC Park nicht nur einen guten Blick auf die Türme, sondern auch eine wunderschöne Landschaft mit Seen und auch einem Schwimmbad. Der Park ist sehr gepflegt und lädt zum Entspannen und Relaxen ein und das vor atemberaubender Kulisse der Twin Towers.

– Menara Tower

Der Menara Tower ist die höchste Aussichtsplattform in Kuala Lumpur. Auf dem Fernsehturm gibt es einen Restaurant- und einen Aussichtsbereich. Auch hier kostet die Fahrt nach oben ca. 20 Euro. Kein Schnäppchen, dafür aber garantiert der höchste Punkt um Kuala Lumpur von oben zu sehen. Bei Nacht wird der Turm bunt angeleuchtet und ist somit von überall aus der Stadt zu sehen.

– Skybar Heli Lounge Bar

Die Heli Lounge galt lange Zeit als Geheimtipp, diese Zeiten sind aber definitiv vorbei. Die Bar, welche sich auf dem Hubschrauberlandeplatz eines Hochhauses befindet liegt mitten in der Innenstadt und so hast du beste Sicht auf den Menara Tower und die Twin Towers.

Leider ist die Bar ziemlich bekannt und für meinen Geschmack ein wenig zu voll. Dresscode herrscht bis 21 Uhr keiner, danach ist Casual Smart angesagt. Generell ist ein Besuch dennoch empfehlenswert, auch wenn es edlere und entspanntere Sky-Bars in Kuala Lumpur gibt.

– Batu Caves

Auch die Batu Caves sind eines der Wahrzeichen und liegen nur gut 30 Minuten mit dem Zug von der Innenstadt entfernt. Am besten reist du von der Sentral Station in der Stadtmitte an, es fährt ein Zug direkt zu den Höhlen. Die Baut Caves selber bieten eine wunderbare Statue am Fuße der Treppen. Die Höhlen selber liegen weit oben und können nur über etliche Stufen erreicht werden. Leider war während meines Besuchs die gesamte Anlage strak verschmutzt und mit Müll übersät. Aufräumen wäre angesagt. Trotzdem sind die Baut Caves ein absolutes Pflichtziel!

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City Guide: Die besten Reisetipps für Zürich

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1. Der beste Kaffee der Stadt

Die Café- und Cocktailbar in der Zürcher Innenstadt ist um jede Tageszeit ein Besuch wert. Ob früh morgens auf einen aufweckenden Cappuccino mit Sojamilch oder zur späten Stunde auf einen Afterwork Cocktail – “Bovelli” ist der perfekte Ort dazu. Auch lohnenswert ist ein Besuch im Café “Grande” am Limmatquai oder in der Cocktailbar “Dante“ im hippen Kreis 4, welche denselben Besitzern gehören. Im Oktober wird das vierte Lokal direkt am Schanzengraben, Bleicherweg 8, eröffnet. Wir sind gespannt.
Bovelli, Sihlstrasse 20, 8001 Zürich
Dante, Zwinglistrasse 22, 8004 Zürich
Grande, Limmatquai 118, 8001 Zürich

2. Shopping der feinen Art

enSoie (fr. aus Seide) ist ein Schweizer Familienunternehmen und hat den schönsten Standort in ganz Zürich. Mitten in der Altstadt, in einem kleinen süßen Häuschen, findet man den hübschen Shop. Ihr Motto: #loverulesforever. Zu kaufen gibt’s schönste Seide, einzigartiges Porzellan, individueller Schmuck und coole Accessoires.
enSoie, Strehlgasse 26, 8001 Zürich
 

3. Mittagessen bei Andy + Vintage Shopping bei Ananas

Nichts stärkt mehr als ein Mittagessen bei “Chez Andy“. Denn Andy macht alles selbst: Kuchen, Kekse und Suppen. Zugegeben, es schmeckt fast so gut wie bei Mama zuhause. Andys Häuschen ist “es süesses Plätzli” in Zürich Hottingen. Gleich um die Ecke kommen Secondhand Liebhaber auf ihre Kosten: “Ananas” heisst der Vintage Store, bei dem Céline, Lanvin, Balenciaga und vieles mehr zu finden ist.
Café Chez Andy, Hofstrasse 19, 8032 Zürich
Ananans, Gemeindestrasse 65, 8032 Zürich

4. Schönster Spaziergang

Der Rieterpark ist mit 70 000 Quadratmeter der grösste und eindrücklichste Park Zürichs und liegt im Quartier Enge. Die Parkanlage und die dazugehörige Villa versetzen die Besucher in eine andere Zeit. An einem goldenen Herbsttag gibt es nichts schöneres als einen gemütlichen Spaziergang durch den Park. Und wenn man Glück hat, sind sogar die Glarner Alpen zu sehen – eine atemberaubende Aussicht, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Rieterpark, 8002 Zürich

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