Die Stadt: Die besten Nürnberg Sehenswürdigkeiten

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Eigentlich gibt es in Nürnberg kaum einzelne Sehenswürdigkeiten. Im Prinzip ist die gesamte Stadt oder zumindest die Altstadt eine einzige große Sehenswürdigkeit. Neben den bekannten mittelalterlichen Gebäuden, wie zum Beispiel der Kaiserburg, der Lorenzkirche oder den genialen Fachwerkhäusern in der Weißgerbergasse sind es vor allem die kleinen unscheinbaren Gassen und Ecken im Zentrum Nürnbergs an denen dir erst so richtig bewusst wird, wie schön die Stadt wirklich ist!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

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Nürnberg Sehenswürdigkeiten 1: Der Hauptmarkt und der Schöne Brunnen

Der Hauptmarkt unterhalb der Kaiserburg ist der Mittelpunkt der Altstadt. Hier werden zu jeder Jahreszeit viele verschiedene Events veranstaltet. Im Winter findest du hier in der Vorweihnachtszeit den Christkindlesmarkt, der zwar gerade an den Wochenenden richtig überlaufen ist, wo sich aber ein kurzer Halt für eine Tasse Glühwein trotzdem lohnt.

Falls du im Frühling und Sommer in der Stadt unterwegs bist, solltest du auf jeden Fall kurz auf dem Hauptmarkt vorbeischauen. Wenn hier nicht gerade die Verkaufsstände des Wochenmarkts aufgebaut sind, dann wird der Platz entweder zur Konzertbühne, zum Festivalgelände oder zum Museum – feststeht: Hier passiert immer irgendetwas Cooles!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

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Auf der Ostseite des Marktplatzes steht seit Mitte des 14. Jahrhunderts die Frauenkirche. Die Kirche an sich sieht schon sehr beeindruckend aus, aber richtig cool wird es jeden Tag um 12 Uhr mittags. Mit dem ersten Glockenschlag werden die Figuren unterhalb der Turmuhr in Bewegung gebracht. Das sogenannte „Männleinlaufen“ passiert hier schon seit 1509 tagtäglich und auch wenn es nur von kurzer Dauer ist, gehört es bei deinem Aufenthalt in Nürnberg einfach dazu!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten 2: Die Nürnberger Felsengänge

Ein Spaziergang durch die Altstadt in Nürnberg ist wie eine kleine Zeitreise, aber eine Tour unter der Altstadt ist noch um einiges genialer. Wenn es ein Klischee über Bayern gibt, das der Wahrheit entspricht, ist es, dass sich hier vieles ums Bier dreht. Das Bierbrauen gehört hier nicht nur zur Kultur, sondern ist ein fester Bestandteil des Alltags. Immerhin gilt das Bier in Bayern als Grundnahrungsmittel!

Im Mittelalter war das natürlich nicht anders: Damals hat fast jeder sein eigenes Bier gebraut und verkauft – einzige Voraussetzung dafür war, dass jedes Haus, in dem Bier hergestellt wird, einen eigenen Keller hat. Weil das nicht so einfach möglich war, haben sich die Stadtbewohner zusammengetan und ein insgesamt 25.000 Quadratmeter großes Labyrinth an Kellergängen gebaut, das sich sogar über mehrere Stockwerke erstreckt. Die unterirdischen Gewölbe sind unglaublich stabil und haben die Bombenangriffe im Krieg nicht nur unbeschadet überstanden, sondern auch einige Tausend Nürnberger beschützt.

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

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Nürnberg von oben

Egal, in welcher Stadt du unterwegs bist, es ist immer eine gute Idee, sich an Aussichtspunkten erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Aber gerade in einer Stadt wie Nürnberg, die voller Geschichte und alter Gebäude steckt, ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Mein persönlicher Lieblingsplatz für den besten Ausblick über die Stadt ist die Nürnberger Burg.

Dazu läufst du am Hauptmarkt einfach den Berg hoch, bis zum Vorhof der Kaiserburg. Von der sogenannten Burgfreiung aus hast du einen supertollen Blick über die komplette Stadt! Wenn du schon einmal da bist, solltest du dir außerdem etwas Zeit für einen Spaziergang durch die Burganlage nehmen. Solange du nicht ins Innere der Häuser willst, ist das komplett kostenlos. Falls du dich für eine Führung entscheidest, hast du dabei die Gelegenheit auf den Sinnwellturm der Anlage zu steigen, von wo die Aussicht natürlich noch um einiges cooler ist!

Ein echter Geheimtipp in Sachen Aussicht ist das Parkhaus in der Adlerstraße. Hier kannst du nicht nur mitten in der Altstadt relativ günstig parken, sondern hast vom Freideck aus den besten Blick auf die Kaiserburg und den Rest der Altstadt. Übrigens: Falls du zu Silvester in Nürnberg unterwegs bist, kannst du hier auch ganz ungestört das Feuerwerk beobachten.

Nürnberg Sehenswürigkeiten

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Der Tiergärtnerplatz

Direkt an der Stadtmauer hinter dem Tiergärtnertor findest du einen der Lieblingsplätze der Nürnberger. Das liegt vor allem daran, dass du hier noch in der schönen Altstadt, aber trotzdem eher abseits vom Trubel bist. Rund um den kleinen Platz reihen sich kleine Cafés und Bars, in denen du dir im Sommer zur Abkühlung ein Bier oder ein Glas Wein bestellen kannst. Dazu setzt du dich aber nicht an einen Tisch, sondern nimmst dein Getränk mit und machst es wie die Nürnberger, die sich hier einfach auf das Kopfsteinpflaster setzen.

Ganz besonders beliebt bei den Einheimischen ist die Café Bar Wanderer. Gerade am Abend ist die Atmosphäre in dieser Ecke richtig genial: Überall sitzen kleine oder große Gruppen miteinander auf dem Boden, es wird viel gelacht und jeder gehört irgendwie dazu! Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Nürnberger Altstadt ist der Tiergärtnerplatz der perfekte Ort, um deinen Tag ausklingen zu lassen. Nirgends fühlst du den Puls der Stadt so sehr, wie hier!

Die Wöhrder Wiese und Wöhrder See

Der Park Wöhrder Wiese ist einer meiner Lieblingsplätze in Nürnberg. Obwohl du von hier aus praktisch überall in der Innenstadt hinlaufen kannst, hast du das Gefühl ganz weit weg zu sein. Alles ist grün, es gibt unglaublich viel Platz und die Straßengeräusche kriegst du, wenn überhaupt, nur am Rande mit! Aber das Beste: Hier triffst du immer auf richtig viele coole und interessante Menschen! Es ist ein bisschen so als sei der Park rund um den Wöhrder See ein total neutrales Gebiet – hier ist alles erlaubt!

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass ein Typ mit Anzug und Krawatte in der Wiese liegt und sich mit schwarz gekleideten Jugendlichen unterhält oder ein paar Rentner spontan mit einer Handvoll Kindern Fußball spielen. Es ist der perfekte Ort, um dir ein paar Minuten Ruhe zu gönnen, dich auf eine der vielen Bänke zu setzen und das Leben zu beobachten, das überall um dich herum stattfindet. Aber auch, wenn du Lust auf Begegnungen hast, solltest du dich auf zur Wöhrder Wiese machen: Leg dich ins Gras oder chill ein bisschen am Sandstrand des Wöhrder Sees – alleine bleibst du hier sicherlich nicht lange!

Nürnberg Sehenswürdigkeiten

© Nadja Übach

Insel Schütt

Noch ein Ort, der mitten in Nürnberg liegt und trotzdem total entspannend ist, ist die Insel Schütt. Auf der kleinen Insel in der Pegnitz laufen die Uhren ein bisschen langsamer als im Rest der Stadt. Vor allem im Sommer zieht es die Einheimischen auf die Insel, um an ihren Uferbänken zu chillen oder die Füße im Fluss baumeln zu lassen. Jedes Jahr von Mai bis Juli verwandelt sich ein Großteil der Insel Schütt in den sogenannten Stadtstrand, komplett mit Sand, Strandbars, Liegestühlen und Strandkörben.

Die Nürnberger lieben ihren eigenen Sandstrand so sehr, dass sich hier im Sommer das komplette Leben abspielt! Tagsüber trifft man sich mit Kunden oder Geschäftspartnern und abends geht’s auf ein Feierabend-Bier und zum Chillen in den Strandkörben mit den Kumpels auf die Insel. Im Rahmen des Sommer in der City gibt es hier auch ein Massagezelt, einen Pool und die Möglichkeit im Sand Beachvolleyball zu spielen. Richtig cool ist übrigens die Headphone-Party, die in den Sommermonaten regelmäßig stattfindet. Im Winter ist die Insel ein ruhiger Ort für einen kurzen Spaziergang und ein paar leckere Tapas in der Bar Celona direkt am Flussufer!

Das Essen: Fränkisches Streetfood

Nürnberg Sehenswürigkeiten

Sobald du einmal die typisch fränkische Küche probiert hast, wirst du immer wieder kommen! Klöße, Schweinebraten und Brotzeit, das gibt es hier in so gut wie jedem Wirtshaus. Du musst allerdings nicht einmal ein Restaurant betreten, um ein paar der typischen Spezialitäten zu kosten, denn die Nürnberger haben das Streetfood schon für sich entdeckt, bevor es ein internationaler Trend war. Zudem gibt es in Nürnberg auch richtig leckere Burger und guten Kaffee!

Streetfood aus dem Mittelalter: Der Bratwurst Point

Die Nürnberger Rostbratwurst ist auf jeden Fall die ultimative Spezialität der Stadt und das schon seit dem Mittelalter! Du kennst sicherlich die großen Bratwürste, die es im Sommer auf fast jeden Grill schaffen. Die Nürnberger Bratwurst ist allerdings nicht nur kleiner, sondern schmeckt auch ganz anders. Wenn du dir einen Bratwurstteller in einem Restaurant, wie zum Beispiel dem Bratwurst Herzle bestellst, bekommst du typischerweise sechs oder zwölf Bratwürste mit Kartoffelsalat, Sauerkraut, Brot und Senf.

Dein perfekter Begleiter für einen Stadtspaziergang ist allerdings das Bratwurstbrötchen. Hier landen drei Rostbratwürste in einem Brötchen, ein bisschen Senf drauf und schon hast du echtes Nürnberger Streetfood in der Hand. Am besten schmecken die Würste zum Mitnehmen am Bratwurst Point in der Pfannenschmiedgasse. Um dich nicht als Reisender zu outen, bestellst du dein Bratwurstbrötchen als „Drei im Weckla“!

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7 DINGE, DIE IHR ÜBER QUITO WISSEN MÜSST

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Wenn ihr eine Reise nach Quito plant, gibt es ein paar Dinge, die ihr im Vorfeld wissen solltet, damit euer Trip nach Quito genau so wird, wie ihr euch das vorstellt. Denn Quito ist für die ein oder andere Überraschung gut.

Quito Altstadt

7 Dinge, die ihr über Quito wissen müsst

  • Quito ist die höchstgelegenste Hauptstadt der Welt. Sie liegt eingebettet in die ecuadorianischen Anden 2850 Meter über dem Meeresspiegel.
  • Da Quito so hoch liegt, kann es sein, dass man in Quito höhenkrank wird. Das ist zwar relativ selten, aber man sollte dennoch darauf vorbereitet sein. Höhenkrank bin ich nicht geworden, aber beim Treppen steigen oder wenn man die ein oder andere Steigung in der Altstadt erklimmt, dann merkt man schon, dass einem schneller die Puste ausgeht.

Quito

  • Quito liegt in einem Tal und ist daher an seiner breitesten Seite gerade mal 4 Kilometer breit, in der Länge allerdings dehnt sich Quito immer weiter aus und umfasst derzeit knapp 50 Kilometer. Das heißt, wenn man vom einen Ende der Stadt ans andere Ende möchte, dann dauert das gut und gerne mal eine Stunde – wenn dann noch Verkehr dazu kommt auch gerne mal länger.
  • Quito war die erste Stadt, die UNESCO Weltkulturerbe wurde. Die Altstadt von Quito wurde bereits 1978 in die Liste aufgenommen.
  • Es gibt noch weitere interessante Stadtteile in Quito neben der berühmten Altstadt und dem bekannten Party-Viertel La Mariscal. La Floresta beispielsweise ist bekannt für dessen Street Food Markt, hippe Restaurants und Galerien. Guapulo ist ähnlich wie La Floresta nur etwas schicker UND in Guapulo findet man auch die berühmte Hellseherin von Guapulo, die ich bei meinem nächsten Besuch definitiv kennenlernen möchte!

Quito Street Food

  • Durch die nahe Lage am Äquator herrscht in Quito quasi immer Frühling. Und es kann auch mal sein, dass es im Norden der Stadt stürmt und regnet, während im Süden die Sonne scheint.
  • Die Menschen in Quito sind alle sehr freundlich, aber auch etwas reserviert. Wenn man aber offen und freundlich auf sie zugeht, dann tauen sie recht schnell auf.

Auf i-ref hat Laura noch mehr Wissenswertes und Fakten über Quito für euch gesammelt. Mit diesem gesammelten Wissen seid ihr perfekt vorbereitet für eure Reise nach Quito. Was ihr in der Stadt selbst machen könnt und welche Ausflüge sich lohnen, das verrate ich euch bald!

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Estland Sehenswürdigkeiten: Entdecke das mittelalterliche Tallinn und die einzigartige Natur

Tallinn wird dich wortwörtlich umhauen! Sobald du die Innenstadt betrittst, fühlst du dich wie in eine Zeitmaschine gesteckt und im Mittelalter wieder ausgeworfen: Hier stehst du vor beeindruckenden Wachtürmen und einer massiven, riesigen Stadtmauer. In der Altstadt reiht sich ein Holz-Stand neben den anderen und mittelalterlich gekleidete Verkäufer bieten dir herrlich duftende Leckereien an.

Aber nicht nur mit seinem historischen Flair wird Tallinn dein Herz erobern. Im kreativen Viertel Kalamaja warten zum Beispiel einige, stylische Restaurants in alten Industriegebäuden auf dich. Und um zu entspannen, kannst du ganz bequem mit dem Fahrrad an einen der Strände Tallinns fahren.

Zudem ist Talinn die Technik-Stadt schlechthin. Hier findest du fast überall kostenloses WLAN und nahezu alles wird in Tallinn online geregelt – selbst die Ämter arbeiten online. Kein Wunder also, dass zum Bespiel Skype in Tallinn gegründet wurde! Und dank der 3D App kannst du sogar mit deinem Smartphone auf Entdeckungstour durch das virtuelle Tallinn gehen.

Tallinn ist zudem perfekt, um deine Reise mit einem Stopp in Helsinki zu verbinden. Nur 83 km und zwei Stunden Fahrt mit der Fähre trennen die beiden Städte voneinander.

Welche Abenteuer in Tallinn und der umliegenden Natur auf dich warten, verrate ich dir in den nächsten Zeilen!

Estland Sehenswürdigkeiten: Was Tallinn und seine Umgebung zu bieten haben!

Die Hauptstadt Tallinn

Anreise & Transport

Am einfachsten und bequemsten kommst du nach Tallinn mit dem Flugzeug. Air Baltic fliegt zum Beispiel täglich ab Berlin und Wien direkt nach Tallinn. Flüge gibt es von Berlin Tegel bereits ab 80 € mit Handgepäck.

Air Baltic

Von anderen deutschen Städten kommst du mit Lufthansa, Air Berlin oder Ryanair auf direktem Weg in Estlands Hauptstadt.

Der Flughafen befindet sich nur 15 km von der Innenstadt entfernt, sodass du dir sogar ein Taxi für rund 12 € gönnen kannst. Noch günstiger kommst du mit dem Bus Nr. 2 in die Stadt rein. Ein Ticket kostet 1,60 € und du kannst es direkt beim Fahrer kaufen.

Wenn du ein paar Tage in der Stadt bist, lohnt sich die Tallinn Card. Mit dieser Karte kannst du 24, 48 oder 72 Stunden so oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, wie du willst und hast freien Zutritt zu den verschiedensten Museen und Attraktionen. Sogar eine kostenlose City Tour ist inklusive!

Hier findest du alle Infos zu den Kosten, Verkaufspunkten und Leistungen der Tallinn Card.

Die mittelalterliche Altstadt

Die Altstadt ist das Zentrum Tallinns und eine der klassischen Estland Sehenswürdigkeiten. Lass dich hier einfach treiben, dann entdeckst du die schönsten Ecken ganz von allein. Zum zentralen Rathausplatz führen viele Wege, wobei dieser schon etwas touristisch ist. Wenn du vom Süden in die Stadt kommst, wirst du von den runden Türmen des Viru Stadttors empfangen, weitere dieser Türme zieren den Platz der Türme. Auch der Kiek in de Kök, ein Wachturm von dem aus die Tunnel unter den Domberg abgehen, ist sehr sehenswert.

Altstadt Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Aussichtspunkte

Um die Altstadt herum wie zum Beispiel auf dem Domberg gibt es diverse Aussichtsplattformen, die dir einen tollen Blick auf die Dächer der mittelalterlichen Altstadt und ihre engen Gassen bieten. Aber auch den neuen, modernen Teil Tallinn kannst du von hier oben sehen. Eine dieser Aussichtsplattformen ist Kohtuotsa, etwas versteckter liegt Piiskopi aed und von Patkuli kannst du auch Kalamaja von oben betrachten.

Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Außerdem befindet sich auf dem Domberg das beeindruckende Toompea Schloss, in dem nun das Parlament zuhause ist sowie die orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale mit ihren vier Zwiebeltürmen.

Altstadt Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

St. Olav’s Kirche

Diese Kirche war zu Zeiten des Mittelalters mit nur 159 Metern das höchste Gebäude der Welt. Aufgrund dieser beachtlichen Rolle ist die Kirche immer noch ein wichtiges Symbol der Stadt, das du dir auf jeden Fall mal von Nahem anschauen solltest.

Heute ist das höchste Gebäude Tallinns übrigens der TV Turm, in dem du die neuesten technischen Innovationen Estlands bestaunen kannst.

Wandern auf der Stadtmauer

Im Hellemann-Turm, der aus dem 14. Jahrhundert stammt und als Gefängnis und Waffenlager diente, geht es hoch hinaus auf die alte Stadtmauer. 200 Meter kannst du hier auf und ab gehen, in die Gassen und Fenster der Bewohner schauen und die Aussicht auf den Domberg genießen. Heute befindet sich in dem Turm ein Museum, im Eppinger Turm sind dagegen mittelalterliche Waffen und Rüstungen ausgestellt.

Biketour

Am meisten Spaß macht es jedoch, Tallinns versteckte Ecken mit dem Fahrrad zu erkunden! Egal ob im Sommer oder bei Schnee, die Tour startet jeden Tag um 11 Uhr. In circa 2,5 Stunden entdeckst du die Viertel außerhalb der Altstadt, fährst zum Beispiel zum Präsidentenpalast, den Ort, an dem das bekannte Song Festival stattfindet und zum Strand. Du erfährst, warum sich die älteren Esten die Sowjetzeit zurückwünschen und weswegen die Finnen gerne für ein paar Stunden nach Tallinn kommen, um am gleichen Tag wieder zurückzufahren. Um 15.00 Uhr bringt dich dein Guide nach Kalamaja, wo du interessante Fakten über das Viertel, seine Bewohner und seine Geschichte erfährst. Hier kannst du eine Tour buchen!

Festival Musik Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

KGB Museum

Im obersten Stockwerk des historischen Viru Hotels kommst du in die Welt der sowjetischen Besatzung und Unterdrückung. Hier hatte damals der KGB, der russische Geheimdienst, sein Büro und beschlagnahmte das Hotel für seine Bespitzelung. Alle wurden von hier aus bis 1991 ausgespäht, die Gäste mit Mikros unter Brottellern oder Aschenbechern. Mitarbeiter wurden mit versteckten Geldbeuteln gelockt, aus denen eine Farbbombe explodierte, wenn sie geöffnet wurden.

Ein Raum des obersten Stockwerks wurde genauso gelassen, wie er vom KGB verlassen wurde – mit Gasmasken, Abhörtelefonen und anderen gruseligen Geräten. Hier solltest du auf jeden Fall eine Tour buchen und mehr über diesen Teil der Geschichte Estlands erfahren! Außerdem hast du von der Terrasse einen super Blick über die Stadt.

KGB Museum Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Museen

Wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, geh einfach in eines der vielen Museen Tallinn! Einige sind nämlich richtig interessant und informieren dich unter anderem über die Geschichte der Stadt. Im Tallinner Stadtmuseum, das in einem Kaufmannshaus aus dem 14. Jahrhundert untergebracht ist, wird die Geschichte der Stadt bis zur Unabhängigkeit 1991 dargestellt. Im Haus des Estnischen Designs präsentieren estnische Designer ihre Kreationen und im Okkupationsmuseum erfährst du noch mehr über das Leben der Esten in Zeiten der deutschen und russischen Besatzung.

Kalev Marzipanzimmer

Wenn du Marzipan magst, wird dir hier das Wasser im Mund zusammenlaufen. In einem historischen Geschäft, wie zu Omas Zeiten, werden die verschiedensten Figuren aus Marzipanmasse kreiert und bemalt. Du kannst der Dame mit den geschickten Händen sogar live bei ihren Arbeiten zuschauen! Früher war Marzipan übrigens ein Heilmittel, das in Apotheken verkauft wurde.

Marzipanzimmer Tallinn

Das kreative Kalamaja

Der Stadtteil Kalamaja ist einer der ältesten Tallinns und du solltest ihn für deinen Besuch auf jeden Fall auf deiner Liste stehen haben! Früher lebten in diesem Stadtteil die Fischer, da hier der größte Hafen Estlands lag, und in den 20er und 30er Jahren wurden hier die für Kalamaja so typischen Holzhäuser gebaut. In den 40ern ging es für Kalamaja wieder etwas bergab, dafür aber Anfang des 21. Jahrhunderts steil bergauf. Heutzutage ist es ein Ort der Kunst und Kreativität, die sich vor allem in der Telliskivi Creative City zeigt.

Telliskivi Tallinn / Estland Sehenswürdigkeiten

Tallinn Häuser

Die bereits erwähnten, typischen Häuser werden „Tallinn Häuser“ genannt, sind aus Holz und besitzen zwei bis drei Stockwerke. Die schönsten ihrer Art findest du in der Salme, Kungla, Valgevase oder Kalevi Straße.

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Gemütliche Cafés für einen Stop am Nachmittag

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Café Mademoiselle

Nettes Café, wenn du einen Ort zum Aufwärmen brauchst. Es ist modern eingerichtet und ein bisschen hipster. Zum Kaffee oder Tee werden süße Teilchen und belegte Brötchen angeboten. Perfekt, wenn du deinen Füßen ein paar Minuten Erholung geben willst!

Cafe Tallinn

Adresse: Pikk 29 (Meriton Old Town Garden Hotel), Altstadt

Chocolaterie Pierre

Du hast Gelüste nach Schokolade? Dann geh in das Café der Chocolaterie Pierre. Es liegt in der Altstadt und ist ganz gemütlich im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtet. Der feine Kaffee und Schokoladenduft werden dir hier direkt beim Öffnen der Tür in die Nase steigen. Im Sommer kannst du auf der Terrasse draußen sitzen. Probier unbedingt die hausgemachten Trüffel – sie zergehen auf der Zunge!

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