24 STUNDEN IN TAIPEH

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Taiwan bietet sich nicht nur für Rundreisen, sondern auch für eine kurze Zwischenstation an. Gerade bei Flügen Richtung Südostasien oder auch Australien und Neuseeland ist die Hauptstadt Taipeh ein cooler Ort für einen Stop-over.

Bei einem längeren Stop-over empfiehlt es sich durchaus, weitere Highlights in der näheren Umgebung zu entdecken. Hier einige Tipps für alle, die 24 Stunden in Taipeh sind.

Vom Internationalen Flughafen Taiwan-Taoyuan gelangen Reisende mit dem Bus innerhalb von 50 Minuten in die Innenstadt von Taipeh. Taxis finden sich in nahezu jeder Straße und bieten (im Vergleich zu Deutschland) günstige Fahrten an.

TAIPEI 101

Der Taipei 101 ist ehemalig höchste Gebäude der Welt. Es ist die erste Adresse für alle, die 24 Stunden in Taipeh sind. Das Wahrzeichen Taipehs ist das Taipei Financial Center, das bis 2007 mit 508 Metern der höchste Wolkenkratzer der Welt war. Aufgrund der Anzahl der Stockwerke – 101 – wird es schlicht »One-O-One« genannt. Der Turm folgt den Gesetzen des Fengshui und ist einer sich nach oben verjüngenden Bambusstange nachempfunden. An den Ecken des Gebäudes sind stilisierte Drachenköpfe zu betrachten. Die runden Elemente an der Fassade erinnern an alte chinesische Münzen.

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Im fünften Stock beherbergt das Taipei 101 ein Einkaufszentrum, im 85. Stock ein empfehlenswertes Restaurant. Die Aussichtsplattform befindet sich auf der 89. Etage. Bei gutem Wetter ist die Oudoor-Aussichtplattform im 91. Stock geöffnet.

CHIANG-KAI-SHEK-GEDÄCHTNISHALLE

Das im Stil der Ming-Dynastie erbaute 70 Meter hohe Ehrentor am Platz der Freiheit schenkt dem Besucher Blick auf die Gedenkstätte des Mannes, der Jahrzehnte lang über das Schicksal Taiwans bestimmte, Chiang Kai-shek. 1980, fünf Jahre nach Chiang Kai-sheks Tod, wurde die aus weißem Marmor und blauen Ziegeln geschaffene Gedächtnishalle eingeweiht.

24 Stunden in Taipeh: Chiang Kai Shek Memorial Hall

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In den unteren Stockwerken findet der Besucher eine Ausstellung, die Szenen seines Lebens darstellt. Das Ensemble komplettieren das im chinesischen Palaststil erbaute Nationale Opernhaus, die Nationale Konzerthalle sowie eine chinesische Gartenanlage mit mehreren Teichen. Besonders sehenswert ist die Wachablösung vor der Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Diese zeugt von akrobatischem Können der Wachen. Der Platz der Freiheit und seine Grünanlagen sind heute ein beliebter Ort der Entspannung. In den Morgenstunden können Besucher Tai-Chi- und Quigong-Sessions beobachten oder selbst daran teilnehmen, nachmittags vergnügen sich dort Skateboarder und Familien.

LONGSHAN-TEMPEL

Im alten Viertel Wanhua liegt der 1738 erbaute Longshan-Tempel. Besucher erleben eine Tempel-Atmosphäre wie im Bilderbuch. In der zentralen Halle wird die Göttin Guanyin verehrt, in der hinteren Halle Mazu und weitere Götter. Beistand bei Prüfungen gewährt hinten rechts Gott Wenchang mit langem Bart und rotem Hut. Der Haupthof ist geprägt von dichten Rauchschwaden aus einem großen Bronzekessel, in den Gläubige Räucherstäbchen stecken und Opfergaben auf Tische niederlegen.

NATIONALES PALASTMUSEUM

Wer 24 Stunden in Taipeh ist, sollte auch das 1965 eröffnete nationale Palastmuseum besuchen. Es zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Welt. Es existiert kaum eine umfangreichere und kostbarere Ausstellung chinesischer Kunstwerke. Die meisten der um die 620.000 Objekte sind Teil der kaiserlichen Sammlung, mit der in der frühen Sung-Zeit vor über 1.000 Jahren begonnen wurde.

24 Stunden in Taipeh: Nationale Palastmuseum

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Themen wie Malerei, Kalligrafie, Keramik, Jadeschnitzerei und Lackarbeiten können neben einem chronologischen Überblick über die Dynastien studiert werden.

NACHTMÄRKTE IN TAIPEH

Um sich nach einem Sightseeing-Programm zu stärken, ist der Besuch eines traditionellen Nachtmarktes in Taipeh empfehlenswert. Die Nachtmärkte öffnen meistens abends gegen 18 Uhr (am Wochenende sogar schon morgens gegen acht Uhr) und schließen um ein Uhr nachts. Neben kulinarischen Spezialitäten können günstige Waren, einfacher Schmuck und Souvenirs erworben werden. Die Speisen sind im Vergleich zu Gerichten in Restaurants meist günstiger.

Für Besucher, die länger als 24 Stunden in Taipeh sind oder die größten Sehenswürdigkeiten der Metropole Taipehs bereits kennen, bieten sich Möglichkeiten für folgende Ausflüge in der näheren Umgebung an.

UMGEBUNG VON TAIPEH: TAMSUI UND PINGXI

Im Fischerhafen von Tamsui, circa dreißig Kilometer nordwestlich von Taipeh entfernt, können Besucher der Hektik der Großstadt entfliehen. Eine Uferpromenade mit Radweg und Restaurants laden zum Entspannen ein. Am besten lässt sich Tamsui mit der Metro Taipeh (MRT) erreichen.

24 Stunden in Taiphe: der Hafen von Tamsui

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In Bayan, das etwa dreißig Kilometer nördlich von Taipeh entfernt ist, haben die heißen Quellen Becken aus dem Gestein gespült, die zum Baden einladen. Vielleicht nicht unwichtig zu wissen: Dort herrscht Bademützenpflicht.

In Pingxi, circa dreißig Kilometer westlich von Taipeh, erwarten Besucher die großen und kleinen Wasserfälle des Keelung-Flusses. Vor allem jedoch die Überreste der Kohlenbergwerke und alte Bahnlinien. Alljährlich zum Chinesischen Laternenfest findet hier das Kong-Ming-Laternen-Festival statt. Interessierte müssen ihren Besuch jedoch nicht nach dem bekannten Festival ausrichten, um ihren Wunsch gen Himmel schicken zu können. Denn täglich lassen Besucher bunte Laternen mit ihren Herzenswünschen steigen.

BIZARRE FELSEN BEI YEHLIU

Auf der spitz zulaufenden Halbinsel sind bei Yehliu durch Erosionen und starkem Wellengang bizzare Formationen aus Kalkstein entstanden. Einheimische gaben ihnen fantasievolle Namen wie »Feenschuh« oder »Königinnenkopf«.

24 Stunden in Taipeh: Felsen von Yehliu

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Bei guter Sicht lässt sich das 50 Kilometer entfernte Nordostkap von Bitou entdecken. Yehliu liegt an Taiwans Nordküste westlich von Keelung. Es ist etwa eine Autostunde von Taipeh entfernt.

Jiufen, ein Bergort nordöstlich von Taipeh, versprüht mit seinen verwinkelten Gassen, Teehäusern und Imbissständen, japanischen Gebäuden und Galerien das Flair des »alten« Taiwans. Die umgebenden Berge sind mit Wanderwegen gut erschlossen. Besuchern bekommen einen tollen Ausblick auf Ortschaften, die Überreste der Bergwerksanlagen und das naheliegende Meer.

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MARRAKESCH

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Was genau machte die Hippie-Generation, die Kinder des Summer of Love, eigentlich so revolutionär? Es waren nicht nur ihre Vorstellungen von der freien Liebe und ihr Kampf gegen die konservativen Vorstellungen der Eltern-Generation, sondern auch ihre Hinwendung zu fremden Kulturen, die Öffnung der westlichen Welt zu dem, was abseits von Europa und den USA lag – das äußerte sich vor allem auch modisch in ethnischen Einflüssen, die Design-Vorreiter wie etwa Thea Porter prägten. In seiner Autobiografie “Life” bezeichnet Keith Richards das Jahr 1967 als “Wendepunkt, das Jahr, in dem alle Nähte platzten” – auch wegen der Reise der Rolling Stones nach Marrakesch. Die Band entdeckte dort neue musikalische und modische Ausdrucksformen und griff ethnische Einflüsse und ein neues, freies Denken in ihrer Arbeit auf, etwa zeitgleich mit ihr kamen Andy Warhol und Yves Saint Laurent, der bereits durch seine Kindheit in Nordafrika ein enges Verhältnis zur orientalischen Kultur pflegte.

Marrakesch beeinflusste wie kaum eine andere Stadt außerhalb der westlichen Hemisphäre die revolutionäre Popkultur der 60er-Jahre, die heute wieder stark fasziniert und von Kreativen aufgegriffen wird. Daher ergeht es Marrakesch heute wie vielen ehemaligen Künstlervierteln in den Metropolen dieser Welt, die nun die teuersten Gegenden der Stadt sind (denken wir da nur an das Marais in Paris oder Soho in London): Früher Zentrum der Hippie-Kultur, heute Treffpunkt des internationalen Jetset – die Faszination für die orientalische Kultur, die verwinkelte Altstadt mit ihren rot gebrannten Lehmhäusern, die luxuriösen Riads der magischen Wüstenstadt besteht auch noch 47 Jahre nachdem die Rolling Stones dort Halt machten.

Über Marrakesch: Manche Metropolen scheinen zwei oder mehr Städte in sich zu vereinen. So verschieden wirken ihre Viertel und Stimmungen. In Marrakesch aber treffen verschiedene Welten aufeinander. Im historischen Teil, der Medina, funktioniert das Leben völlig anders als in den modernen Vierteln. Das verleiht Marrakesch eine Art doppelte Identität und macht es einzigartig – besonders für eine Stadt in einem muslimischen Land.

Ein Marrakesch-Moment: Ganz gleich wann im Jahr, das Licht in Marrakesch ist immer unglaublich schön! Selbst nachts. Man vergisst oft, dass die Stadt auf nahezu 800 Metern Höhe liegt. Deshalb scheint das Mondlicht hier so intensiv. In manchen Nächten kann man sogar ohne künstliche Beleuchtung lesen!

Lieblingsorte: Auf dem Platz Djemaa el-Fna gibt es Stände, an denen man das wohl frischeste Fleisch der Stadt überhaupt bekommt. Wir besuchen immer den Stand Nummer 21, den ich wärmstens empfehlen kann. Wenn ich in einem besonderen und märchenhaften Ambiente speisen möchte, besuche ich das Dar Yacout. Das Restaurant wurde von dem amerikanischen Designer Bill Willis gestaltet, der in den späten Fünfziger-, frühen Sechzigerjahren nach Marrakesch kam und heute eine echte Stilikone ist. Vom obersten Stockwerk hat man einen umwerfenden Blick über die ganze Altstadt. Wenn mir der Sinn nach Shopping steht, stöbere ich in der Medina oder besuche die Boutiquen in Sidi Ghanem. In der Djellabar, eine orientalische Bar mit moderner Musik, lasse ich den Tag ausklingen. Es ist einer der wenigen Orte in Marrakesch, wo sie sehr gute Cocktails mixen.

Für kleine Fluchten: Wenn ich der Hektik Marrakeschs entfliehen möchte, reise ich in das wunderschöne Ourika Tal. Die Menschen dort sind sehr freundlich – und leise, nicht so geschäftig wie in Marrakesch. Man kann dort einfach die Natur genießen und loslassen.

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DIESER BILDERRAHMEN IST EIN WOLKENKRATZER

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Dubai übertrifft sich in Sachen Architektur mal wieder selbst: Diesmal wird die Stadt um ein Gebäude erweitert, dass die ganze Stadt in ein Gemälde verwandelt. „Dubai-Frame“ heißt das Projekt und TRAVELBOOK verrät, warum das Gebäude deutlich mehr kosten könnte als die veranschlagten 160 Millionen US-Dollar.

Ende 2013 hat das staatliche Unternehmen Dubai Municipality mit dem Bau des gigantischen Rahmens begonnen. Schon damals wurde das Gebäude weltweit als „The New Face of Dubai“, also das neue Gesicht von Dubai, gefeiert. Inzwischen ist der Bau fast abgeschlossen und der Dubai Frame soll in nicht allzu ferner Zukunft eröffnen. Nur die letzten Feinarbeiten sind noch im Gange: Momentan wird das Gebäude noch verkleidet, und zwar mit, wie sollte es anders sein: Gold-Edelstahl.

DUBAI WIRD EINGERAHMT

Die beiden 150 Meter hohen Türme werden durch eine 100 Quadratmeter-Brücke verbunden, wodurch im Gesamtbild der Anschein eines Bilderrahmens erweckt. Insgesamt 93 Meter ist das Gebäude breit, das nahe des Star Gate im Zabeel Park steht. Besucher werden auf dem oberen Teil des Rahmens den weiten Ausblick über das neue und das alte Dubai genießen können.

Das Gebäude soll Dubai nicht nur einrahmen, sondern dabei auch das „New Dubai“ mit dem  „Old Dubai“ verbinden. Auf der einen Seite sieht man das traditionelle Dubai mit alten Vierteln wie Al Karama und Deira, und auf der anderen Seite die modernen Wolkenkratzer, die unzähligen Hochhäuser und die Shoppingmalls. Im Erdgeschoss des Dubai Frame soll den Besuchern in einem Museum die Verwandlung Dubais von einem Fischerdorf zu einer der bekanntesten Luxusmetropolen der Welt näher gebracht werden.

GROSSES GEBÄUDE? GROSSER RECHTSSTREI

Wie der US-amerikanische Sender CNN berichtet, gibt es um den Dubai Frame auch einen gewaltigen Rechtsstreit: Architekt Fernando Donis und sein Büro DONIS, der 2009 den ThyssenKrupp Elevator International Award mit einem aufallend ähnlichen Design gewann, unterstellt Dubai Municipality, sein Design gestohlen zu haben. Hätte man den Entwurf tatsächlich bauen wollen, hätte ein Vertrag zwischen den beiden Parteien entstehen müssen, den natürlich auch beide Parteien hätten unterzeichnen müssen. Dies sei aber so nie geschehen.

Zwar wollte Dubai Municipality laut CNN im Jahr 2013 einen entsprechenden Vertrag mit Donis unterzeichnen, der Architekt lehnte jedoch ab, da der Vertrag Klauseln enthielt, mit denen er nicht einverstanden war. „Es war ein sehr unübliche Art der Vereinbarung. Ich bin mir nicht sicher, wer so etwas zustimmen würde, da man im Grunde alles verliert“, äußerte sich Donis gegenüber dem US-Sender.

FAST GLEICHES DESIGN

Trotz abgelehnten Vertrags und damit ohne die Einwilligung Donis’ begann der Bau 2013. Zwar weiche das Design ein wenig von seinem ab, wie Donis zugibt, vor allem die glitzernde Fassade war so von ihm nicht eingeplant gewesen. Aber die Basisstruktur sei fast gleich, die Höhe stimme exakt überein, genauso wie die Location. „Sogar der Name stammt von mir“, sagt der Architekt. Lediglich die Breite wurde etwas minimiert: Von 105 auf 93 Meter. Dubai Municipality hat sich bislang zu der Causa nicht geäußert, aber Donis’ Anwälte sind zuversichtlich, den Fall zu gewinnen.

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HIER TRIFFT SICH DIE INTERNATIONALE SZENE: MIAMI

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Miami galt einst als Drogenzentrum und gefährlichste Stadt des Sunshine State Florida. Diese Zeiten sind vorbei. Geblieben ist der Showbiz-Glamour, die karibische Lage und das wilde Image, auch dank der legendären Serie Miami Vice mit Don Johnson oder dem Film Scarface mit Al Pacino. So ist die in Pastell getauchte Metropole heute eine Fashion-Mekka und Jet-Set Destination, nicht zuletzt wegen dem Erfolg der Art Basel Miami, zu der sich gerade das Who is who der Kunstszene und internationale Stars treffen. Das macht Lust auf einen Trip und wir haben die besten Adressen für Sie. Welcome to Miami!

It’s always cocktail o’clock somewhere: Die Lobby-Bar des Nautilus South Beach mit der restaurierten „Treppe ins Nirgendwo“ sowie Architektur- und Design-Elementen von Morris Lapidus.

ÜBERNACHTEN

South Beach ist eine Hochburg für Luxushotels der Extraklasse. Viele davon genießen absoluten Kultstatus wie etwa der Promi-Hot-Spot „Setai“ oder das „The Raleigh“ mit seinem legendären Pool im Art déco Stil. Einige Häuser zehren vom Glanz vergangener Zeiten und sind ein wenig in die Jahre gekommen. Lassen Sie sich nicht von den spektakulären Infinity-Pool-Fotos täuschen, die gibt es dort in fast jedem Hotel. In ganz neuem Glanz erstrahlt das Nautilus South Beach, A sixty hotel, direkt im Herzen Stadt und wenige Schritte vom weißen Sandstrand gelegen. Der Bau stammt aus den 50er-Jahren, designt von Architekt Morris Lapidus, bekannt für neo-barockes Design. Mit der Renovierung in 2015 ist ein cooler Interior-Mix aus Mid-Century, Vintage-Möbeln und Art-Deco eingezogen, ein Mix aus Beach House und modernem City Appartment. Highlight: Das Restaurant „Driftwood Room“ unter der kulinarischen Leitung von Star-Köchin Alex Guarnaschelli, mit Blick auf den beheizten Salzwasser-Pool, gesäumt von Teakholz-Patios und marokkanischen Lichtern. Ocean Drive, Bass Museum und das Miami City Ballet sind in fußläufiger Nähe. Tipp: Reservieren Sie ein Zimmer in den oberen Stockwerken. Der Meerblick ist einmalig.

GENIESSE

Das beste Sandwich
In der Millionenmetropole gibt es nicht nur gediegene Haute Cuisine: Bei „La Sandwicherie“ gibt es, wie der Name schon sagt, seit 1988 (!) die besten Sandwiches der Stadt, die in lockerer Imbiss-Atmosphäre serviert werden. 229 14th St, Miami Beach

Ein spektakulärer Blick
Panoramablick auf die Stadt, ein vertikaler Garten (sehr Instagram-worthy!) und Fusion Cusine mit japanischen, französischen und peruanischen Gerichten. Das Juvia ist ein absolutes Muss während eines Trips nach South Beach. Unbedingt reservieren! 1111 Lincoln Rd, Miami Beach, www.juviamiami.com

DIE NÄCHTE IN MIAMI

Bis heute gilt Miami als Party-Stadt und ist berühmt für wilde Nächte. Die Hot-Spots wechseln, ein Drink in einer schicken Bar ist der ideale Ausgangspunkt für eine lange Nacht. Gerade sehr hip: das Cecconis. 4385 Collins Ave, Miami Beach, cecconismiamibeach.com

UNBEDINGT SEHEN

Art Deco District
Der Art Deco District ist ein historischer Stadtbezirk in South Beach mit vielen denkmalgeschützten Häusern aus den 1920er- und 30er-Jahren. Der Distrikt verläuft vom Süden von Miami Beach, ungefähr von der 6th Street bis zur 23rd Street, vom Osten des Southbeach vom Ocean Drive sechs bis sieben Blocks nach Westen bis zur Meridian Avenue. Einfach durch die Gassen treiben lassen und eine stylishe Zeitreise erleben.

Eine Großstadt in Pastelltönen: Der Art Déco District in Miami

Villa Ganni Versace
In diesem Viertel, direkt auf dem Ocean Drive, liegt noch ein besonderes imposantes Gebäude: 23.000 Quadratmeter, verteilt auf drei Stockwerke, zehn Schlafzimmer und elf Bäder, außerdem ein herrlicher Außenbereich samt Pool, umringt von Fresken, mit viel Gold und Marmor. Dieser Palast ist die ehemalige Villa des 1997 erschossenen Modegenies Gianni Versace. Man kann das Haus einfach nur besichtigen, im integrieren Hotel übernachten oder darin dinieren. artong.com

Wynwood Walls
Das Streetart-Mekka mit Werken von Kultfiguren wie Shepard Fery muss man Schritt für Schritt erobern, denn wo man geht und stehend entdeckt man Street Art – auf den Wänden ebenso wie auf dem Gehweg. Schlendern Sie durch die Straßen, kaufen Sie ein Pflanzen-Skulptur als Souvenir bei „Plant the future“ (2511 NW 2nd Ave, Miami, plantthefuture.com/) und trinken Sie einen Cold Brew bei Mister Block Cafe (2621 NW 2nd Ave, Miami). Sightseeing-Tipps gibt es hier gratis zum Kaffee.

SHOPPING

Von zwielichtigen Sex-Shops über High-Street-Ketten zu edlen Luxusboutiquen gibt es in Miami die ganze Bandbreite an modischem Angebot. Da gilt es Prioritäten zu setzten.

The Alchemist
Wenn die Zeit knapp ist, muss sie trotzdem immer für einen Besuch bei The Alchemist reichen. J.W.Anderson, Vetements, Rick Owens – in der Boutique gibt es eine feine Auswahl an Basics und zeitgeistigen It-Pieces. Um das wirklich außergewöhnliche Shopping-Erlebnis zu erleben muss man allerdings wieder herausgehen und links vom Eingang den Aufzug in den fünften Stock des Parkhauses nehmen. Hier liegt die experimentelle Dependance von Alchemist. Eine gläserne Box, umrahmt von massiven Betonpfeilern und Parklätzen, die von Herzog & the Meuron gestaltet wurde. Selbst versierte Luxusshopper geraten hier ins Staunen. 111 Lincoln Road, Miami Beach, alchemist.miami/

The Webster


In der vielleicht elegantesten Luxus-Boutique in Miami gibt es alles, was das Herz von Modefans höher schlagen lässt – von Hot Labels wie Rossie Assoulin bis zu Klassikern wie Céline. Die Boutique wird oft mit dem berühmten Concept-Store Colette in Paris verglichen. Kein Wunder: Die Geschäftsführerin Laure Heriard Dubreuil ist Französin. 1220 Collins Ave., Miami Beach, www.thewebstermiami.com

GUT ZU WISSEN

  • Parken ist in Miami extrem kostspielig und kann auf den Hauptstraßen oft 40 $ pro Nacht kosten. Informieren Sie sich vorab, denn es gibt günstigere Parkhäuser in den Nebenstraßen. Im Zweifel aber kein Risiko eingehen: Die Abschleppwagen sind gnadenlos und schlagen in der „Tow Away Zone“ schon nach wenigen Minuten zu.
  • Als Europäer reist man in die USA mit dem Bewusstsein: Höheres Trinkgeld ist ein Muss. Mittlerweile nehmen viele Gastronomen den Gästen die Rechenarbeit ab und schlagen den Service-Preis direkt auf die Rechnung.

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Sehenswürdigkeiten Hong Kong

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Der im Süden Chinas liegende „Duftende Hafen“ vereint die Moderne mit alten chinesischen Traditionen. Am Anfang scheint man den Überblick zu verlieren, so vielfältig ist das Landschaftsbild Hong Kongs – hier finden sich mehrspurige Autobahnen direkt neben grünen Hügeln, noch aus der Kolonialzeit vorherrschende britische Einflüsse gepaart mit chinesischen Sehenswürdigkeiten, die Kontraste der Metropole von einer Gasse in die nächste zu spüren. Ob Strand, Kultur oder Shopping – in Hong Kong ist auch für dich etwas dabei!

— Die Skyline Hong Kongs

Hong Kong ist eine Stadt der Wolkenkratzer. Während du tagsüber das Meer der Hochhäuser und Wohnblöcke bestaunen kannst, erlebst du in den Abendstunden ein wahres Spektakel aus Lichtern, Formen und Farben. Den besten Blick auf die Stadt hast du vom Victoria Peak. Der 552m hohe Berg ist DER Aussichtspunkt, da sich dir hier sowohl tagsüber als auch nachts ein Blick über ganz Hong Kong bietet. Die Anfahrt gestaltet sich auch wenig aufwendig – die beliebte Peak Tram fährt dich die 1365m innerhalb von ein paar Minuten hinauf. Auf der Sky Terrace kannst du dann einen 360°-Panoramablick genießen. Ein Vorteil ist: ausführliche Infotafeln lassen vor Ort kaum Fragen offen.

Weitere Möglichkeiten sind:

  • Bank of China Tower
  • Sky 100
  • die diversen Rooftop-Bars der Stadt

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—Nachtleben

Hong Kong lebt gewissermaßen 24 Stunden am Tag. Dort scheint eigentlich nie Ruhe zu herrschen. Ob Restaurants, Nachtmärkte, Live-Musik oder Karaoke-Bars – Hong Kong bietet ein vielfältiges Nachtprogramm.

1. Lan Kwai Fong

Lan Kwai Fong ist die beliebteste Partymeile Hong Kongs. Das Szeneviertel begeistert Studenten ebenso sehr wie Manager und Besucher. Wo exklusive Restaurants neben lässigen Kneipen stehen und Designer-Boutiquen und angesagte westliche Clubs eine Nachbarschaft bilden, haben Feierlaunige eine riesige Auswahl an leckerem Essen, guter Musik und vielen Biersorten.

Es gibt sogar deutsche Kneipen:

  • BIT Point ist ein bayerisches Lokal mit deutschem Mittagstisch und Bier
  • Schnurrbart ist ein authentisches deutsches Lokal mit Essen und Schnäpsen

2. SoHo (South of Hollywood)

Das Hollywood-Viertel Hong Kongs ist exklusiver aufgebaut als Lan Kwai Fong. Hier kannst du tagsüber die Kunstgalerien, Antiquitätengeschäfte und Boutiquen besuchen, während abends die Szenerestaurants und Bars die Türen für dich öffnen.

Interessante Bars sind beispielsweise:

  • Taco Loco, mit rustikaler, britischer Einrichtung und Live-Musik
  • Empire Bar, dort kriegst du angesagte Long-Drings zu akzeptablen Preisen
  • Mc Sorley´s Ale House, ist eine typische irische Bar, wo es neben Getränken auch Sportübertragungen gibt

3. Temple Street Markt

Eines der Highlights des Nachtlebens ist der beliebte Temple Night Market. Jeden Abend werden ab 20 Uhr die Straßen für den Verkehr gesperrt und die Straßen von Garküchen, Verkaufsständen mit Souvenirs, Elektroartikel und Textilien, Wahrsagern und Straßenmusikanten bevölkert. Der Markt endet gegen Mitternacht, bietet den Besuchern aber bis dahin immer etwas zu sehen, selbst wenn man nichts kauft.

—Hong Kong Island

Das Zentrum von Hong Kong Island ist das Zentrum Hong Kongs in den Bereichen Geschichte, Politik und Ökonomie. Sie ist die zweitgrößte Insel und bietet sich für Familien und Wanderlustige an.

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1.    Ocean Park

Mit seinen Ozeanarien, Tierparks, Shows und Fahrgeschäften bietet der Ocean Park viel Spaß für Familien. Er ist einer der größten Freizeitparks Asiens.

Themenbereiche:

  • Adventures in Australia
  • Shark Mystique
  • Polar Adventure
  • Old Hong Kong
  • Thrill Mountain
  • Regenwald
  • Aqua City
  • Amazing Asian Animals

2. Mid-Level-Escalators

Wenn du Hong Kong Island besuchst, wird dir auch das größte System von überdachten Fahrtreppen im Freien auffallen. Die zusammenhängenden Treppen verbinden das Zentrum und den Western District miteinander und machen die Arbeitswege für die Bewohner einfacher. Das Besondere ist aber, dass die Treppen alle immer nur in eine Richtung fahren. Von morgens 6 bis 10 Uhr fahren sie abwärts und nachmittags und abends aufwärts. Aber keine Sorge: parallel dazu gibt es noch normale Treppen, die d nutzen kannst, wenn du in die andere Richtung möchtest.

3. Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Causeway Bay,

die Einkaufsmeile lädt nahezu zum Shoppen ein.

  • The Peak und die Peak Tram

 


—Die Insel Lantau

In Lautan findet jeder, was das Herz begehrt: Buddhistische Architektur,, Feuerwerk, die „Burg der schlafenden Schönheit“, Sandstrände und Einkaufspromenaden.

Big Buddha

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Die 34m hohe Statue des bronzenen Buddha ist das Wahrzeichen der Insel Lautan. Wenn du die 268 Stufen innerhalb des Po Lin Klosters erklimmst, kannst du dich nicht nur an dem Anblick des mitten auf dem grünen Berg sitzenden Buddha erfreuen, sondern auch an der wunderschönen Aussicht.  Nimm dir doch ein paar Minuten Zeit mehr mit und besuche das „Venedig Hong Kongs“ – das 300 Jahre alte kleine Fischerdorf Tai O.

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Sehenswürdigkeiten Köln – Die beliebteste Attraktionen

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Wer an Köln denkt, denkt unweigerlich wohl zunächst an den Kölner Dom oder den Karneval. Doch die viertgrößte Stadt Deutschlands hat seinen Besuchern aus aller Welt noch weit mehr als das zu bieten. Die Stadt am Rhein blickt auf eine über 2.000 Jahre lange Geschichte zurück und besitzt international eine große wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Was Sie bei einem Urlaub in Köln keinesfalls verpassen sollten, verrät Ihnen unsere Top 10 Liste der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten.

Platz 1 der Köln Sehenswürdigkeiten: Kölner Dom

Der Kölner liebt seinen Dom – und das ist auch gut so. Doch auch weit über die Grenzen der Stadt hinaus ist die Kathedrale bekannt. Und so gehört das Bauwerk zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Im Durchschnitt wird die Kathedrale von rund 20.000 Besuchern täglich(!) besichtigt.

Der Grundstein für die römisch-katholische Kirche der Superlative wurde bereits im 13. Jahrhundert gelegt. Der alte bestehende Dom schien zu diesem Zeitpunkt nicht mehr repräsentativ genug zu sein. Heute ist der Kölner Dom mit seinen beiden Türmen und seinem faszinierenden gotischen Baustil DAS Wahrzeichen der Stadt. Kein anderes Bauwerk prägt das Panorama der Stadt so sehr, wie der Dom. Mit seinen 157 m ist er das zweithöchste Kirchengebäude der Welt (nach dem Ulmer Münster). Seine einmalige Architektur, der Schrein der Heiligen Drei Könige sowie die wunderschönen Glasmalereien trugen sogar dazu bei, dass der Kölner Dom seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Unser Fazit: „Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehöt hä hin“ (Bläck Fööss) – zurecht unser Platz 1 der Top 10 Köln Sehenswürdigkeiten.

Platz 2: Karneval in Köln

Kölle Alaaf! Zwar handelt es sich bei Platz der beliebtesten Köln-Attraktionen nicht um ein Bauwerk oder einen legendären Ort, das jährliche Karnevalsspektakel sollten Sie sich aber nicht entgehen lassen. Jedes Jahr aufs Neue verwandelt sich Köln zu einer Karnevalshochburg der Superlative. Von Weiberfastnacht bis zum Karnevalsdienstag ist die Stadt voll und ganz in Hand der feierwütigen Karnevalsjecken.

Im Zeichen des Karnevals wird gefeiert, gesungen und getanzt, was das Jeckenherz hergibt. Auf den berühmten Karnevalsumzügen durch die Stadt werden allein(!) am Rosenmontag, der als der Höhepunkt des Kölner Karnevals gilt, bis zu 100 Tonnen Süßigkeiten, Blumensträußchen und Bützchers an die begeisterten Besucher am Straßenrand verteilt. Kein Wunder also, dass der Kölner Karneval zu den größten und bekanntesten Karnevalsfesten der Welt zählt – und zu unserem Platz 2 der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten!

Platz 3: Kölner Seilbahn

Köln und seine Sehenswürdigkeiten lassen sich wunderbar zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus entdecken. Wie wäre es aber, Sightseeing von einmal von oben zu erleben – genauer gesagt aus einer Gondel der Kölner Seilbahn? Seit 1957 hat die Kölner Seilbahn in Höhe der Zoobrücke bereits über 20 Millionen Fahrgäste schwebend über den Rhein transportiert und ihnen dabei ein beeindruckendes Stadtpanorama geboten. Mit den 44 Gondeln können pro Stunde bis zu 1.600 Menschen auf der rund 930 m langen Strecke befördert werden. Gerade für Familien mit Kindern ist die Seilbahn ein echtes Erlebnis. Heben Sie ab mit Platz 3 der Köln Sehenswürdigkeiten!

Preise (2015):

Erwachsene: 4,50 Euro (Hin- und Rückfahrt 6,50 Euro)
Kinder: 2,50 Euro (Hin- und Rückfahrt 3,70 Euro)
Öffnungszeiten:
Vom 20. März bis 01. November: täglich von 10 bis 18 Uhr

 

Platz 4 der Köln Sehenswürdigkeiten: Liebesschlösser an der Hohenzollernbrücke

Love is in the air – wer sich in Köln ewige Liebe schwören möchte, tut dies mit Sicherheit hier: an der Hohenzollernbrücke. Die Rheinbrücke wird mittlerweile von tausenden individuell gestalteten, kleinen Vorhängeschlössern geziert, die verliebte Paare als Symbol ihrer Liebe an der Brücke anbringen. Der dazugehörige Schlüssel wird dem Brauch nach in den Rhein geworfen.

Die Hohenzollernbrücke und der benachbarte Hauptbahnhof sind darüber hinaus auch einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte im deutschen Eisenbahnetz. Rund 1.500 Züge überqueren die Brücke täglich. Das Besondere an der Hohenzollernbrücke: Es handelt sich um die einzige Brücke in Köln, die während des 2. Weltkriegs nicht durch Bomben zerstört wurde, sondern erst später durch die Wehrmacht gesprengt wurde, um das Vordringen der Alliierten zu verlangsamen.

Heute führen insgesamt sechs Gleise der Bahn sowie ein Rad- und Fußweg auf jeder Seite über die historische Brücke – Dompanorama inklusive. Platz 5 unserer Top 10-Liste der beliebtesten Köln Sehenswürdigkeiten und ein echtes Muss in Ihrem Köln-Urlaub!

 

Platz 5: Schokoladenmuseum Köln

Alles, was Sie jemals über Schokolade wissen wollten, erfahren Sie im Imhoff-Schokoladenmuseum. Mit jährlich über 650.000 Besuchern ist das Schokoladenmuseum Köln das meistbesuchte Museums Deutschlands. Genau deshalb sollte es auch auf Ihrer Sightseeingtour nicht fehlen. Ein Highlight des Museums: Man kann auch selbst Schokolade verköstigen! In der gläsernen Kuppel des Hauses steht ein großer, großer Schokoladenbrunnen. Aus dem Brunnen sprudelt feinste Schokolade, die mit kleinen Waffeln probiert werden darf.

Neben dem Naschen informiert das Schokoladenmuseum seine Gäste rund um das Thema Schokolade und Kakao. Angefangen beim Anbau der Pflanzen über die Ernte und Produktion bis hin zur Verpackung ist der Herstellungsprozess genau erklärt. Hier erleben Sie auf 4.000 m² eine beeindruckende Reise durch die Kulturgeschichte der Schokolade. Diese leckere Sehenswürdigkeit in Köln sollten Sie keinesfalls verpassen!

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Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Madrid ist wunderbar: Neben leckeren Tapas gibt es tolle Architektur, lässige Bars, Hotels und Shops. Unsere Lieblingsadressen in Madrid.

Statt in Madrid das komplette Programm von Rembrandt im “Museo Nacional del Prado” bis zum Spritzgebäck “churros” in der bekannten “Chocolatería San Ginés” abzuhaken, lassen wir uns einfach treiben. Diese Handvoll Anregungen ist für Entdeckerinnen gedacht, die hier und da ein paar Eindrücke sammeln, dort mal um die Ecke schauen, zwischendurch himmlische Tapas essen und dann weiter ziehen. Am Ende sind es ein paar mehr Tipps geworden als geplant. Madrid ist einfach zu verlockend …

Fürstlich oder günstig übernachten?

"Hotel Praktik Metropol"

“Hotel Praktik Metropol”

Das “Meliá Innside Génova” liegt super zentral an der Plaza Alonso Martinez und ist ein neoklassizistisches Gebäude mit modernem Design und eigener Cocktailbar (DZ/F ab 160 Euro, www.melia.com). Unweit der Gran Via, der gewundenen Flaniermeile Madrids, befindet sich das “Hotel Praktik Metropol” (DZ/F ab 73 Euro, Calle Montera 47, www.praktikmetropol.com) für alle, die es cool und lebhaft mögen. Weiter weg und dafür günstig ist das einfache Gasthaus “La Posada de El Chaflán” (DZ/F ab 85 Euro, Avd. Pio XII 34, www.laposadadeelchaflan).

Bienvenido! – Herzlich Willkommen

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Gerade im Hotel eingecheckt und jetzt diese fantastische Stadt vor Augen? Um ein Gefühl für die spanische Metropole zu bekommen, ist die traditionelle Markthalle “Mercado de San Miguel” (Plaza de San Miguel, www.mercadodesanmiguel.es) ein wunderbarer Einstieg. Ein denkmalgeschützter Food-Tempel aus Eisen und Glas voller Gemüse, Fisch, Trockenfrüchten und Accessoires. Früher war hier einfach ein Marktplatz, 1916 wurde die Markthalle gebaut. Heute schlendert man von Stand zu Stand (insgesamt sind es 33), kostet frisches Obst, den köstlichen “Jamón Ibérico” (Schinken) und Oliven. Diverse Tapas-Bars findet man im hinteren Teil der Markthalle, dazu eine Ecke mit Kochbüchern und ein Design-Shop.

Alle auf einmal

Die weitläufige “Plaza Mayor”, Madrids von Arkaden gesäumter, zentraler Platz, liegt in unmittelbarer Nähe der Puerta de Sol und ist ein begehrter Treffpunkt. Hingehen und über die 237 Balkone der geschlossenen Bebauung staunen, die alle auf den Platz hinaus gehen. Während sich Touristen und Einheimische unten über das Pflaster schieben, sitzen dort entspannte Madrileños auf Klappstühlen und prosten mit einem kühlen Sherry dem Nachbarn zu. Das Reiterstandbild in der Mitte zeigt übrigens König Philip III, auf dessen Befehl der Platz gebaut ab 1620 gebaut wurde.

Highlight im siebten Stock

Wenn es langsam dämmert, wird es Zeit für einen Ortswechsel. Den besten Blick auf Madrid zur blauen Stunde hat man vom “Círculo de Bellas Artes” – einer kulturellen Institution von 1880 für Ausstellungen und Konzerte. Der Fahrstuhl bringt die Gäste in den siebten Stock und dann sind es nur noch ein paar Stufen auf die Dachterrasse und zur Bar (www.azoteadelcirculo.com), die nachts farbig illuminiert wird. Den Übergang vom Tag zur Nacht kann man hier fantastisch in entspannter Lounge-Atmosphäre genießen. Das ist Madrid. Bis zum Horizont!

Get the feeling

Wie klingt Madrid? Enervierend wie die Hupe eines der zahlreichen Busse, die im Stau feststecken? Oder laut wie das Lachen und die Schreie der Kinder, wenn um 16.30 Uhr endlich die Schule aus ist? Vielleicht aber auch eher leise und verraucht wie die Stimme des Sängers Zenet, der aus Málaga stammt, aber in der spanischen Hauptstadt lebt? Er hat es eine Weile als Schauspieler versucht, jetzt ist er mit seiner Band erfolgreich. “Madrid ist mein Zuhause”, wird er in der Tageszeitig “El Pais” zitiert.

Kurze Nächte in der Madrid

Unter “Feiern” versteht jeder etwas anderes. Und vor 23.30 Uhr geht in Madrid kaum jemand los. Gute Anlauf-Adressen für Nachtschwärmer sind die Plaza de Santa Ana und der Stadtteil Chueca mit vielen Bars, Cafés und Clubs. Uns gefällt das “Cafe Central” für Jazz-, Tango- und Soul-Fans (Plaza del Angel 10, www.cafecentralmadrid.com). Wer Flamenco sehen möchte, reserviert rechtzeitig im “Cardamomo” (Calle Echegaray 15, www.cardamomo.es). Eher schick ist die neue “Charly’s Bar” über einem ebenfalls neuen Restaurant in der Calle Jorge Juan 22.

Grüne Träume mitten in der Stadt

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Madrid hat so schöne, kleine Parks zu bieten. Der “Real Jardin Botanico” (Plaza Murillo, www.rjb.csic.es) ist nicht ganz so überlaufen wie der große Retiro Park auf dem Foto. Viele alte Bäume. Ideal zum Entspannen.

Street Love

Eine einzige Straße und so viele Bars und Läden, in die man gern zurückkehrt: Die Calle de las Huertas ist eine bezaubernde Gasse zwischen der Plaza del Ángel und der Plaza de la Platería. Nicht nur wegen des historischen Blumenladens am Anfang und der vegetarischen Köstlichkeiten im kleinen Marktladen “Huertas” (www.vivalavida.com), sondern wegen des bunten Treibens auf dem Straßenpflaster. Unbedingt das Eis bei “Guiseppe Ricci” probieren (Nr. 9, www.heladeriaricci.com). Auch laktosefreie Sorten.

Hat Madrid ein Geheimnis?

“Las Vistillas” bedeutet so viel wie “kleine Ausblicke”. So heißt ein Park nahe der Calle de Segovia. Wer Glück hat, trifft in den abgelegenen Winkeln der “Jardines de Las Vistillas” auf Bewohner des Stadtteils, die dort picknicken, singen und tanzen. Man kann bis zum Flussbett des Manzanares-Flusses schauen, wo eine kilometerlange Grünanlage mit Fahrradwegen, Spielplätzen und Cafés entstanden ist.

Design, Leder und Fashion – entspannt shoppen

Statt durch die ganze Stadt zu laufen, kann man im Concepstore “Do” auf 200 Quadratmetern Fashion, Accessories, Schönes für die Küche und Design-Magazine shoppen (Calle de Fernando VI 13, www.dodesign.es). Eine Auswahl handgefertigter Leder-Taschen und Schuhe gibt es bei “Taller Puntera” (Planza del Conde de Barajas 4, www.puntera.com). Eine der besten Schokoladen-Manufakturen Spaniens ist “Cacao Sampaka” (Calle de Orellana 4, www.cacaosampaka.com).

Wer mehr Zeit hat, findet in der Calle Fuencarral sicher etwas – eine schmale Einbahnstraße, in der sich zwischen teuren Boutiquen und Bars eine Menge eher schräger, kleinerer Läden verstecken.

Restaurants, Bars und Cafés

Madrid! Die Adressen für ein tolles Wochenende

Das kleine “Café ?da Luz” mit Vintage-Möbeln und exzellenter Kuchen-Auswahl ist das Café, das man in der eigenen Straße gern an der Ecke hätte (Calle Puebla 8). Inzwischen kein Geheimtipp mehr und ein Mekka für alle Vegetarier: das “El Estragon” an der kleinen Plaza de la Paja (www.elestragonvegetariano.com). Die “Pinchos”, kleine Köstlichkeiten, türmen sich auf den Glasvitrinen dieses Ladens in Augenhöhe. Unwiderstehlich! (Calle de la Cruz 11 und Calle Cava Baja 26, www.tabernatxakolinamadrid.com). “Guia Metropoli”, ein Magazin für Madrid, hat das Restaurant “La Musa” (Calle Manuela Malasaña, 18, www.grupolamusa.com) gerade wieder besonders gelobt. Etwas teurer ist das “Ginger” an der Plaza del Ángel (www.restauranteginger.com)

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FÜNF GRÜNDE, WARUM DU NACH BOLOGNA REISEN SOLLTEST

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Bologna liegt nur selten auf der Route von Italienreisenden (es sei denn, man ist zufällig Erasmus-Student oder Reiseblogger). Dabei ist Bologna angeblich ein bisschen wie Florenz – nur ohne die Touristen. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, da ich noch nie in Florenz war. Was ich aber sagen kann ist, dass Bologna eine echt coole Stadt ist, die man ruhig mal ansteuern sollte. Hier fünf Gründe warum.

Die Überdachte

Die Altstadt von Bologna mit ihren Gassen, versteckten Kirchen und Palazzi ist ziemlich groß und es macht total Spaß, durch die Sträßchen zu streifen. Das Besondere daran ist aber, dass große Teile davon überdacht sind: In Bologna gibt es insgesamt 40 km Arkaden, also überdachte Säulengänge („portici“). Ursprünglich wurden sie im Mittelalter gebaut, um die Häuser darüber größer ausbauen zu können. In den Säulengängen spielt sich das Leben ab: Da gibt es Geschäfte, Marktstände, halten Leute ein Schwätzchen, sitzen im Café oder sprühen Graffiti an die Wand. Manche sind klein und niedrig, andere ausladend und mit Deckengemälden verziert. Und wenn die Sonne brennt oder es regnet, kann man im Schutz der Arkaden trotzdem weiter auf Erkundungstour gehen.

Die Coole

Ich finde, Bologna hat irgendwie einen coolen „Vibe“. Das könnte daran liegen, dass Bologna mit der ältesten Universität Europas und ca. 80.000 Studenten aus aller Welt eine Studentenstadt par excellence ist. Hier sammeln sich definitiv viele junge Leute, Hipster, Alternative, Künstler. Am Wochenende traf ich in Berlin Modedesignerin Nina, die in Bologna studierte und mir bestätigte: “So viel alternatives Flair in Verbindung mit so einer großen alten Stadt gibt es sonst nirgends in Italien, das ist nicht üblich.“

Folglich gibt es in Bologna auch jede Menge Bars, Cafés, kleine Shops, Gallerien, Konzerte, Vintage-Läden, Streetart und Graffiti, verschiedene Szenen sind vertreten und treffen aufeinander (irgendwie musste ich bei den Leuten und der ganzen Atmosphäre teilweise an Barcelona denken). Abends ab 18 Uhr trifft sich alles zum „Aperitivo“ (übrigens eine der besten Erfindungen ever) in einer der zahlreichen kleinen Straßenkneipen zum Bier, Wein oder Aperol Spritz, zu dem kleine Snacks gereicht werden (teilweise auch ganze Buffets!). Oder man setzt sich einfach gleich auf die Piazza, und zwar direkt auf den Boden, wie jeden Abend auf der Piazza Giuseppe Verdi in der Altstadt:

Die Geschichtsträchtige

In der Altstadt Bolognas lauert Geschichtsträchtiges an jeder Ecke. Das Wahrzeichen sind die beiden mittelalterlichen „Geschlechtertürme“ Torre Garisenda und Torre degli Asinelli. Auf letzteren kann man sogar hochsteigen und hat von oben einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt. Ich wünschte, ich könnte sehen, wie es im Mittelalter ausgesehen haben muss mit 180 dieser Türme. Mittelalter-Manhattan!?

 

Im Palazzo dell’Archiginnasio war früher der Sitz der alten Universität, heute noch ein echt beeindruckendes Gebäude mit zahllosen Wappenfresken von Studenten und Professoren und einem historischen Anatomiesaal. Um die Ecke auf der Piazza Maggiore steht unübersehbar die Basilica San Petronio. Bescheiden geplant als größte christliche Kirche der Welt, wurde sie bis heute nicht vollendet. Außen wundert man sich vielleicht über die Militärpräsenz, innen dann der Grund: Ein meterhohes berüchtigtes Fresko, auf dem das Jüngste Gericht nach Dantes „Göttlicher Komödie“ dargestellt ist und auf dem der Prophet Mohammed abgebildet ist, wie er in der Hölle von Dämonen gequält wird.

Die Fette

Im Italienischen wird Bologna auch „La Grassa“ genannt – die Fette. Das liegt daran, dass der essenstechnische Dolce-Vita-Faktor hier extrem hoch ist: Tagliatelle al ragù (bei uns oft als „Bolognese“ betitelt), Tortellini und Tortelloni, Parma-Schinken, den ‘echten’ Parmesan, Mortadella und frittiertes Brot (Prädikat: leider geil!), diverse gute Weine, Gourmet-Balsamico-Essig undsoweiterundsofort kommen aus Bologna bzw. der Region Emilia-Romagna. Außerdem ja die praktische Erfindung des „Aperitivo“ (s.o.). An verschiedenen Orten in der Stadt und außerhalb auf dem Land kann man Kochkurse belegen und in der „Gelato University“ lernen, wie man echtes Gelato herstellt. Muss ich da noch mehr sagen??

Die Skurrile

In Bologna gibt es nicht nur ein System versteckter Kanäle, sondern auch weitere skurrile Dinge, u.a. nicht nur einen schiefen Turm, sondern zwei (die beiden letzten verbleibenden Geschlechtertürme aus dem Mittelalter von oben, wobei der Torre Garisenda wirklich schon ziemliche Schlagseite hat). Außerdem befinden sich auf der Piazza Maggiore ein extrem skandalöser Neptunbrunnen und eine “Flüsterecke” in einem Säulengang (wenn man mit dem Gesicht zur Wand in eine Ecke spricht, hört man das ein paar Meter gegenüber an der Wand stehend klar und deutlich). Bestimmt gibt es noch viele andere skurrile Dinge in Bologna zu entdecken. Deshalb muss ich ja auch dringend nochmal hin! 😉

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Vietnam – In Hanois Labyrinth

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In kaum einer Stadt kann man sich so gut verirren wie in Hanoi. Anstatt zu verzweifeln, sollte man sich einfach treiben lassen und über das kreative Chaos staunen.

Vietnam: In der Kim Do Gallery malt Doan alles ab, was Kunden wünschen, auch ein Stillleben mit Kerze, Massageöl und Handtüchern.
In der Kim Do Gallery malt Doan alles ab, was Kunden wünschen, auch ein Stillleben mit Kerze, Massageöl und Handtüchern. © Gregor Lengler für MERIAN

Der Künstler klatscht in die Hände, ihm ist gerade etwas eingefallen. “Wenn ein Foto diese Stadt repräsentiert”, sagt er, “dann dieses.” Er zeigt auf ein Bild, 40 mal 60 Zentimeter groß, darauf ein Baum, getaucht ins gelbliche Licht der Nacht. Hunderte Telefondrähte und Stromkabel durchkreuzen seine weitverzweigten Äste. “Sehen Sie das?”, fragt er. “Das ist die Essenz. Das ist Hanoi!” Er holt tief Luft. “Ein Durcheinander von Natur und Technik, über Jahrzehnte zusammengewachsen. Alt und Neu miteinander verflochten.”

Nguyen The Son, 38, rundes Gesicht, steht in seinem Atelier, ein kleiner Raum, links Skulpturen, rechts Stapel von Fotos, Collagen, Gemälden. Draußen vorm Fenster liegt Hanoi, der Hai-Ba-Trung-Distrikt, ein Viertel im Süden, hohe Häuser, grauer Putz. Er sagt: “Ich habe 200 solcher Fotos gemacht. Um die Stadt zu zeigen, wie sie ist.” Chaotisch, aber liebenswert.

Von unten dringt, wie von Ferne, das ewige Hupen der Mopeds und Autos herauf. Hektisch reißt er sein Handy aus der Hosentasche. “Hier, sehen Sie selbst!” Er scrollt durch eine Reihe Fotos, Straßenszenen und Hausfassaden, die er zu Reliefs verarbeitet hat. Hunderte Fotos, Schicht für Schicht übereinandergeklebt. Geschnitten, geklebt, geschnitten, geklebt, in einem fort. “Nur so kommt Tiefe ins Spiel”, sagt er, “nicht nur optisch.” Kunst, vor allem seine, soll mehr sein als nur Fassade. “Ich will da wirklich rein.”

Früher hätten die Straßenzüge trist wie in der DDR ausgesehen. “Jetzt leuchtet Hanoi wie eine Litfaßsäule.” Überall Plakate, Werbung, Hinweisschilder. Alles brüllt nach Aufmerksamkeit. Er ruckelt seine Brille zurecht. “Für mich ist das manchmal erstaunlich”, sagt er. “Weil es wie Kapitalismus aussieht, obwohl Vietnam doch nach wie vor kommunistisch ist.”Bei diesen Veränderungen spüre jeder: Die Stadt ist im Aufbruch. “I’m happy!”, ruft er. Vor allem, weil Hanoi, acht Millionen Einwohner, vier Millionen Mopeds, dabei auf Kunst setzt. Sich vielleicht sogar zu einem Zentrum zeitgenössischer Kunst wandelt. Es gibt kein Viertel ohne Galerien, keine Straße ohne Cafés mit Ausstellungen. Zum Beispiel die Trang-Tien-Straße im Zentrum Hanois: elf Galerien auf 300 Metern und mittendrin das L’Espace, das französische Kulturzentrum, in dem gerade seine Reliefs hängen. “Was”, fragt er, “gibt es Schöneres für einen Künstler?”

Und was ist mit den Kopisten? The Son runzelt die Stirn. “Mit wem?” Na, den Künstlern, die Werke von Picasso nachmalen, von Monet, von wem auch immer. Dafür war Vietnam doch berühmt. Gibt’s die noch? “Ja, klar!”, die säßen doch überall in der Altstadt. Diese Tradition wird das Land nie aufgeben. “Wir sind schließlich das Land des Fake! Besser als die Chinesen.”

“Oh God, oh God, that’s amazing!”

Tagesanbruch am Hoan-Kiem-See in Hanois Altstadt © JAYJAY/Getty Images

Früher, sagt Uyen, hatten wir den “Sozialistischen Realismus”, Bauern auf dem Feld, Arbeiter in der Fabrik, Panzer und Soldaten. Nun ist die Welt offen, halbwegs wenigstens. Dank Doi Moi, Glasnost auf Vietnamesisch, 1986 ins Leben gerufen, der Startschuss für ein bisschen Freiheit.

Vor ihr hängen Fotos von Chinh Le, der Dichterin und Malerin, schmale Gemälde, metaphysische Melancholie. An der Wand gegenüber goldene Masken. Eine Amerikanerin blättert durch einen Ausstellungskatalog. Bei jeder Seite, die sie aufschlägt, ruft sie: “Oh God, oh God, that’s amazing!”

Ausländer lieben das Abstrakte mit diesem Hauch asiatischer Exotik. Uyen sagt, viele Vietnamesen interessieren sich eher nicht dafür. Vielleicht, weil Vietnamesen im Schnitt bloß 160 Euro im Monat verdienen. Und Kunst in einer hippen Galerie locker das Zehnfache kostet. Wenn nicht mehr. Unaufhörlich prasselt jetzt Regen gegen die Scheiben. Letztlich, sagt sie, wollen alle jungen Künstler sein wie die “Gang of Five”. Wie bitte? Uyen lächelt. Sie sagt: “Die besten Maler ihrer Generation.” Damals vor 25, 30 Jahren. Ha Tri Hieu, Tran Luong, Viet Dung, Dang Xuan Hoa, Pham Quang Vinh. Fünf, die zum ersten Mal überhaupt Tradition und Moderne mischten. “Absolut aufregend.”

Viel habe sich geändert, die Wahrnehmung der Menschen, das Interesse für Kunst. “Wir spüren den Aufbruch, ganz klar.” Wie zur Bestätigung haut Uyen mit der Hand auf ihren Schenkel. Dann nickt sie. Hanoi lechze danach. Nach Bewegung. Nach Ausdruck. Vor allem die Jugend.

Die Touristen suchen oft noch anderes. Als die Sonne verschwunden ist, der Himmel wieder klar, und der Mond wie ein gebogener Strich am Himmel hängt, fahren noch immer die Reisebusse vor. Seit Mittag geht das so, ohne Pause. Vor Hanois Wasserpuppentheater parken fünf Luxusliner. Menschen drängen heraus und ins Theater hinein, Baseballkappen auf dem Kopf, Gürteltaschen um den Bauch. Vorn auf der Bühne leuchtet ein roter Bambustempel, dann tanzen kunstvoll geschnitzte Figuren durchs Wasser. Ein Drache speit Feuer, ein König schwingt tapfer sein Schwert. Frauen singen mit hohen Stimmen. Es ist eine Geschichte von Liebe und Heldentaten.

Im Dunkeln mühen sich die Schauspieler in wasserfesten Latzhosen, das Ballett der Holzpuppen so elegant wie möglich aussehen zu lassen. Gar nicht einfach, denn eine Puppe wiegt immerhin bis zu 15 Kilogramm. Geschmeidig tanzen sie durch den Teich vor der Bühne, nur von Seilen und Stangen gezogen oder geschoben.

Es ist Schwerstarbeit im Akkord. Eine Vorstellung dauert 60 Minuten. Pro Tag sind es mehrere, vier im Winter, sechs im Sommer. Dann schweigt die Musik, die 16 Schauspieler treten aus ihren nassen Katakomben und verneigen sich. Das Publikum klatscht so brav, als ginge hier ein Parteitag der Kommunistischen Partei zu Ende.

Draußen flaniert halb Hanoi wie bei einem Volksfest um den Hoan-Kiem-See. Am Ufer warten Porträtmaler, und eine Band mischt harte Gitarrenriffs mit süßlichem Singsang. Im Takt leuchten Lampen auf und tunken die Bäume dahinter mal in blaues, mal in rotes Licht. Im glatten Wasser spiegeln sich schwach die Neonschriften der Cafés und Restaurants. Drumherum rasen die Mopeds. An einer Ecke steht ein Trupp schwarz gekleideter Leute: Sie bewegen sich im Stakkato-Schritt, tanzen, vollführen Pantomime. Experimentelles Theater unter freiem Himmel, mittendrin im kreativen Chaos der Stadt.

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ROM-Der schönste Blick und was man sich sparen kann

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Eine kleine Stadt innerhalb der großen, dazu die schönsten Ausblicke – und Sehenswürdigkeiten, die man sich in Rom sparen kann.

Welches Viertel sollte man unbedingt besuchen?

Überraschend unhektisch, wenig touristisch, aber sehr lebendig sind Teile des Viertels Monti. Wie ein dreieckiger Keil erstreckt sich Monti über die Hügel Esquilin, Viminal und Quirinal, mit der Spitze touchiert es den Platz der Lateranskirche. Weil auch Sehenswürdigkeiten wie Santa Maria Maggiore, die Trajansforen, der Quirinalspalast und wichtige Straßen wie Via Nazionale und Via Cavour zu Monti gehören, kommt man fast automatisch dorthin.

Zum Bummeln, Ausgehen und für Ausblicke auf die Kaiserforen ist die Gegend der Via dei Serpenti am schönsten, ebenso die umliegenden Gassen Via Baccina, Via Leonina, Via Madonna dei Monti oder Salita del Grillo. Dort ist es fast wie in einer eigenen kleinen Stadt für sich, mit malerischen Sträßchen, ausgefallenen kleinen Boutiquen, Alternativ-Läden und kleinen Lokalen. Geht man vom Kolosseum auf der Seite der Domus Aurea hinauf nach Monti, keinesfalls die Kirche San Pietro in Vincoli versäumen – allein Michelangelos Moses mit den rätselhaften Hörnchen verdient einen Besuch.

Den schönsten Blick hat man:

Das ist kein Geheimnis: vom Gianicolo-Hügel. Nur den Vatikan sieht man nicht von allen Stellen. Besonders schmeichelt den Kuppeln und Palästen der Stadt das schräge Licht am Morgen oder vor Sonnenuntergang. Ein Stück weiter an der Via Garibaldi rauscht zum Panorama mächtig die barocke Fontana Paola, Teil einer von Papst Paul V. gebauten Wasserleitung. Wer nicht unter Höhenangst leidet und gut Treppen steigen kann, wird natürlich auf der Kuppel des Petersdoms mit größtmöglichem Weitblick belohnt, höher ist kein Gebäude in der Stadt. Nicht ganz so hoch, aber dafür mit Nahblick aufs antike Zentrum ist das Dach des Monumento Vittorio Emanuele II., jenes “Schreibmaschine” genannten weißen Protzbaus an der Piazza Venezia. Den kostenlosen Besuch des Inneren kann man auslassen, aber das Ticket für den Lift aufs Dach mit den immensen Quadrigafiguren ist nicht schlecht angelegt. Römer spotten, dieser Ausblick sei der Beste, weil nur von hier aus die “Schreibmaschine” nicht zu sehen ist. ..

 Das können Sie sich in Rom sparen:

Bocca della verità: So entzückend Audrey Hepburn und Gregory Peck in “Ein Herz und eine Krone” ihre Hände auch in den Mund des mit einem Gesichtsrelief geschmückten antiken Kanaldeckels halten – das Erlebnis, es ihnen nachzutun, lohnt nicht das Anstehen in der Warteschlange. Beim Circus Maximus reicht es eigentlich, ihn auf dem Stadtplan zu sehen. Auch die berühmte Via Vittorio Veneto kann man sich schenken, sofern man nicht in einem der Luxushotels dort logiert. Vom aufregenden Flair, das Fellini und andere Regisseure als Kulisse benutzt haben, ist längst nichts mehr übrig. Zeitverschwendung ist auch der Bummel auf der bekannteste Einkaufsstraße des Zentrums, der Via del Corso – zu viele Kettenläden, die es auch zu Hause überall gibt.

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Nachtleben Bangkok Sukhumvit Soi11

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Nachtleben Sukhumvit Soi 11 Bangkok: Die Soi 11 ist ein Hotspot für das Nachtleben in Bangkok. Die Nebenstrasse der Sukhumvit Road ist vor allem Anlaufstelle für Bangkoker Expats und Touristen, welche qualitativ höherwertiges Nachtleben suchen. Welche Clubs und Bars du auf der Sukhumvit Soi 11 findest und wie du dorthin gelangst, erfährst du hier…

Clubs u. Bars Sukhumvit Soi 11

Die Soi 11 in Bangkok ist vor allem für hochwertige Bars, Skybars und Clubs bekannt. Zudem finden sich im Gebiet etliche Spitzenrestaurants, viele gute Hotels und beliebte Szene Treffpunkte für Expaten.

Zur späten Stunde sind ebenfalls einige kleine Garküchen und Straßenrestaurants entlang der Soi 11 zu finden. Aufgrund dieser Tatsachen ist die Soi 11 vor allem unter Expaten und Langzeittouristen für Nachtleben auf westlichem Niveau bekannt. Wer also High-Class Nachtleben sucht, wie es auch in London, Paris, Berlin oder sonst wo in Europa zu finden ist, sollte der Soi 11 definitiv einen Besuch abstatten.

Die besten Lokale auf der Soi 11 stelle ich dir hier genauer vor…

Bangkok-Tuk-Tuk-Nacht-Taxi-Bangkok-Thailand

1. Levels

Das Levels befindet sich im Herzen der Soi 11 im 6. Stockwerk des aLoft Hotel-Gebäudes und vereint eine schöne Terrasse, eine Lounge und einen Club miteinander. Im Levels soll sich eines der besten Soundsysteme der Stadt befinden.

Normalerweise ist der Eintritt frei. Nur wenn besondere Events stattfinden oder internationale Top-DJs auflegen, ist eine Gebühr fällig.

2. QUP Bangkok ehemals QBar

Qup ist einer der Top-Clubs was House Music in Bangkok angeht. Zum QUP gehört neben einer Opake Air Terrasse auch eine kleine Tanzfläche, welche aber immer brechend voll ist.

Ein Besuch im QUP lohnt 7 Tage die Woche. An Wochenenden finden aber oft besondere Events mit Top-DJs statt. Der Laden füllt sich meist gegen Mitternacht erst so richtig.

3. Above Eleven

Die Above Eleven Rooftop Bar ermöglicht einen wunderbaren Ausblick auf Bangkok und kann durch angenehme und vor allem ruhige Atmosphäre überzeugen. Die Preise sind wie in eigentlich jeder Rooftop Bar in Bangkok eher gehoben.

4. Nest Rooftop

Die Nest Rooftop Bar und Lounge / Restaurant befindet sich auf dem Dach des LeFenix Hotels. Die super chillige Atmosphäre und die 360 Aussicht auf die Lower-Sukhumvit-Skyline machen einen Besuch in der Nest Rooftop Bar zu einem besonderen Erlebnis.

5. Bash

Der Bash Nightclub bietet alles, was das Clubber-Herz begehrt. Tolles Ambiente, ein bunt gemischtes Partypublikum und coole House und Techno Beats. Der Bash Club hat keine offizielle Schließzeit und ist somit einer der schwer auszumachenden After-Hour Clubs. Hier treffen sich neben Expaten und Einheimischen auch etliche Bargirls und Freelancer Damen auf der Suche nach Bekanntschaft.

6. Cheap Charlies

Das Cheap Charles ist eine Institution auf der Soi11 und vor allem unter westlichen Besuchern beliebt. Die kleine Bar erfreut sich jeden Abend großem Zuspruch und so wird auch der Außenbereich vor der Bar zu einem gut gefülltem Platz und Treffpunkt. Von jung bis alt über Backpacker und Luxusreisende ist hier jede Zielgruppe anzutreffen.

Auch Expaten und Büroangestellte aus den umliegenden Firmen kommen hier zum abendlichen Socialising her. Das Besondere am Cheap Charlies ist neben der tollen Lage und urigen Atmosphäre auch die Pinnwand mit abertausenden Visitenkarten von Besuchern aus aller Welt.

Die Cheap Charlies Bar überzeugt durch angenehme und ausgelassene Atmosphäre, ein bunt gemischtes Publikum und einen Flair, wie man ihn wohl sonst nur auf der Khao San Road erleben würde. Eine willkommene und tolle Abwechslung zu den restlichen Clubs und Bars in der Gegend!

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