GÜNSTIG ÜBERNACHTEN IN HAVANNA – SO FINDET IHR EINE PRIVATE UNTERKUNFT AUF KUBA

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Eine Reise nach Kuba steht sicherlich bei vielen auf der Wunschliste ganz weit oben. Die einen denken dabei an Varadero, Strände, All Inklusive. Die anderen – an etwas anderes. Ganz ehrlich: wer seinen Urlaub auf Kuba in Varadero verbringt, der kann meiner Meinung nach auch gleich woanders hinfliegen. Varadero hat mit dem „echten“ Kuba so viel zu tun wie die Freiheitsstatue mit Paris. Also schon irgendwie, aber irgendwie halt eben auch nicht.

Kuba Havanna

Einfach mal das ECHTE erleben

Wer mehr von seiner Reise nach Kuba will, wer das „Echte“ erleben will und tief in die Kultur und den Alltag von Kuba eintauchen will, der sollte  um Varadero einen weiten Bogen machen. 2010 war ich das erste Mal auf Kuba und hatte damals ein Hotel am Playas del Este gebucht, 20 Minuten von Havanna entfernt. Für mich war das damals optimal, ich hatte Strand, Havanna war nicht weit und ich bin von dort ein paar Tage rumgereist um mir noch mehr von Kuba anzusehen. Damals habe ich mir selbst versprochen irgendwann wieder nach Kuba zu kommen und dann einfach nur in Havanna zu bleiben, denn diese Stadt hat mich einfach fasziniert. Doch ich wollte nicht einfach ein Hotel buchen in Havanna, ich wollte das GANZ Echte, ich wollte bei Einheimischen wohnen. Lange bevor es „in“ war Apartments im Urlaub zu mieten oder bei Einheimischen zu übernachten, gab es auf Kuba nämlich bereits die Casa Particular (übersetzt: Privatwohnung).

Kuba Havanna

Was sind Casa Particulares?

Seit 1997 dürfen Einheimische auf Kuba Zimmer in ihren Wohnungen oder auch ihre ganze Wohnung an Touristen vermieten, wodurch sich vielen eine ganz neue Einkommensquelle erschlossen hat. Zum einen konnte man diese Casa Particulares auf verschiedenen Internetseiten buchen, kam über Telefonnummern in Reiseführern an Kontakte oder hat sich einfach vor Ort durchgefragt. Es war nicht immer einfach, aber für Individualreisende auf Kuba definitiv die ultimative Übernachtungsmöglichkeit. 2010 fand ich das noch super spannend und aufregend, doch mittlerweile ist es ganz normal geworden im Urlaub Privatunterkünfte zu mieten durch Buchungsplattformen im Internet.

Und das macht sich auch auf Kuba bemerkbar. Wimdu ist einer der ersten Anbieter von Privatunterkünften bei dem man nun auch Zimmer und Wohnungen in Kuba mieten kann. Allein für Havanna bietet Wimdu mittlerweile fast 170 Unterkunftsmöglichkeiten. Vom einfachen Zimmer bis zum luxuriösen Apartment. Bei airbnb werden zwar auch Unterkünfte auf Kuba gelistet, von Deutschland aus buchbar sind sie allerdings (noch) nicht.

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Wir hatten uns dafür entschieden bei Loly und ihrem Ehemann Junior zu wohnen. Warum? Die Bilder ihrer Wohnung sahen einfach so schön nach Havanna-Charme aus und wir wollten keine Wohnung für uns alleine sondern eben auch Einheimische kennenlernen. Loly und Junior vermieten vier Zimmer (ab €24 die Nacht pro Zimmer) in ihrer Altbauwohnung über Wimdu, der Schwager in Deutschland hat die Wohnung dort vor einiger Zeit angemeldet. Mittlerweile ist es ihre Haupteinnahmequelle, neben der Übernachtung bieten sie auch noch Frühstück und/oder Abendessen an.

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Wir haben uns bei Loly und Junior gleich wohlgefühlt, die Wohnung liegt ganz in der Nähe des Malecon und bietet sich perfekt dazu an Havanna zu Fuß zu erkunden. Und die beiden waren einfach herzallerliebst.

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Für mich war diese Option die beste Möglichkeit das „echte“ Havanna kennenzulernen (und das eben auch recht günstig). Und ja, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. In diesen Tagen bei den beiden habe ich viel über den Alltag in Kuba erfahren, die beiden nahmen uns mit in Hinterhofrestaurants in die sich andere Touristen nie verirren würden und kannten immer irgendjemand, der genau der Richtige war für was auch immer wir gerade tun wollten. Sei es die Nachbarin, die zur Maniküre kam oder der Freund von Junior der genau den richtigen Oldtimer hatte um endlich mal die Finca Hemingway zu sehen.

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Ich kann euch das also nur wärmstens ans Herz legen. Sucht euch eine private Unterkunft in Havanna, wenn ihr euch danach fühlt am besten auch nur ein Zimmer in einer Wohnung.

Wer sollte auf gar keinen Fall eine private Unterkunft in Havanna mieten?

Ja, ganz ehrlich, das ist vielleicht nicht für jeden etwas. Wenn ihr auf Luxus steht und 24h garantiert fließend (Warm-)Wasser und Strom haben möchtet dann ist das sicherlich nichts für euch. Aber ganz ehrlich, dann ist auch Kuba nichts für euch. Kuba und im speziellen Havanna ist eine Herausforderung, kein nullachtfuffzehn Reiseziel (es sei denn ihr entscheidet euch doch für Varadero).

Was ihr beachten solltet, wenn ihr eine private Übernachtungsmöglichkeit in Havanna sucht:

Wichtig ist natürlich die Lage. Es nützt euch die schönste Wohnung nichts, wenn ihr jedes mal ein Taxi braucht um irgendwohin zu kommen. Das ist zwar auf Kuba recht günstig, nervig ist es aber trotzdem. Die Wohnung von Loly und Junior fand ich zum Beispiel deswegen auch so gut, weil man ganz easy zu Fuß alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Havanna erreichen konnte. Recherchiert also im Vorfeld etwas, vor allem, wenn ihr euch auf Kuba und in Havanna nicht auskennt.

Ganze Wohnung oder nur ein Zimmer? Gute Frage! Der Vorteil einer ganzen Wohnung für sich ist natürlich, dass man seine Ruhe hat. Der Nachteil? Wenn mal etwas nicht funktioniert (und das passiert auf Kuba schon ab und zu) muss man erstmal den Vermieter erreichen. Zudem muss man entweder immer essen gehen oder sich selbst versorgen (und das ist auch beides nicht so einfach auf Kuba, manchmal gibt es kein Brot oder Butter, geschweige denn bestimmte Leckereien auf die man so Lust hat). Ich fand es extrem hilfreich, dass wir zum einen jeden Morgen unser Frühstück direkt in der Wohnung essen konnten und Loly und Junior uns auch immer Tipps gaben, wo wir essen gehen können bzw uns direkt mitnahmen zu ihren Lieblingsrestaurants. Ich würde also immer zu einem Zimmer tendieren.

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Ein Viertel erfindet sich neu

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Lange war es düster hier. El Raval war Barcelonas finsteres Altstadtviertel. Bis die Stadt beschloss: Kunst soll alles ändern. Heute kommen die Touristen in Scharen.

Ein ziemlich sicheres Anzeichen, dass man sich dem MACBA nähert, dem “Museum für zeitgenössische Kunst von Barcelona”, ist das: Ständig rollen junge Leute auf Skateboards an einem vorbei. Richard Meiers spektakulärer Bau ist dank seiner Rampen und Stufen zu einem Treffpunkt der Szene geworden. Das dumpfe Geräusch der Rollen auf Stein, das Klacken und Kratzen: Das ist der Soundtrack der Plaça dels Àngels, an der das Gebäude aufragt wie eine strahlend weiße Klippe, umspült vom bunten Leben des Viertels Raval.

Denn da sind nicht nur die Skater – da sind die philippinischen, pakistanischen und bengalischen Mütter, die mit ihren Kindern nach der Schule hier eine Pause machen, bevor sie in die engen Gassen verschwinden; die Studenten der Fakultät für Geografie und Geschichte gleich nebenan; die kunstinteressierten Senioren, die auf den Beginn einer Führung warten; die Teenager, die Obdachlosen, die Touristen.

Es gibt nicht viele Orte, an denen die Mischlingsseele der Stadt so deutlich zutage tritt, das Nebeneinander von Schmuddel und Schick, die ausdauernde Übung in freundlicher Toleranz. Der Platz samt Museum ist aber auch exemplarisch für eine Strategie, die Barcelona seit Jahrzehnten anwendet: sich durch Kunst zu erneuern.

Denn das MACBA war, wie auch das direkt daneben in einem ehemaligen Armenhaus untergebrachte CCCB, das “Zentrum für zeitgenössische Kultur”, Teil eines umfangreichen stadtplanerischen Projektes zu den Olympischen Spielen 1992: Das stark heruntergekommene Altstadtviertel Raval, Inbegriff hafenstädtischer Verlottertheit und Faszination, sollte durch die “Kulturachse” eine neue Identität bekommen. Die ganze Stadt schuf damals ein neues Bild von sich, und was im Raval geschah, war ein so zentraler Teil davon wie die Öffnung zum Meer.

Der Plan ging auf. Ganz unabhängig von der Kunst – die Sammlung beginnt in den 1950er Jahren, mit einem Schwerpunkt auf katalanischen und spanischen Künstlern – tat das MACBA für das Raval in etwa das, was die Tate Modern an Londons Southbank zuwege brachte: Es schuf einen beliebten öffentlichen Ort und setzte das Viertel auf die Route der Touristen.

Damit kamen Galerien und Bars, kamen Restaurants, Hotels, originelle Boutiquen – und Skateboard-Shops. Die Gegend wurde auf einmal auch als Wohngebiet für Akademiker und Kreative interessant, die zuvor nie erwogen hätten, in dieses Viertel zu ziehen. Aber es gab nicht nur Verdrängung: Der Aufschwung hat auch einige alteingesessene Lokale vor dem Bankrott gerettet.

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Reisetipp: Das perfekte Wochenende in Valencia

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Schicke Boutiquen, innovative Restaurants und Santiago Calatravas futuristischer Museumskomplex Ciudad de las Artes y las CienciasValencia ist längst mehr als nur die Geburtsstadt der Paella. In Kombination mit dem hübschen Boutiquehotel Hospes Palau de la Mar ist es ein großartiges Ziel für einen Kurztrip.

Das Programm fürs Wochenende

(Entnommen aus “NYT. 36 Hours.World”, Taschen)

Freitag:

16 Uhr: Los geht’s mit einer Shopping-Tour durch das angesagte Altstadtviertel Barrio del Carmen. Erste Station: der riesige Mercado Central mit seiner Vielfalt an Gemüse und Delikatessenständen. Zweite Station: die hübschen Boutiquen gleich ums Eck. Zwei der Besten: Bugalú (Calle de la Lonja 6) und Madame Bugalú y Su Caniche Asesino (Danzas 3). Hier gibt es Kleidung und Accessoires von internationalen Labels. Lust auf Sightseeing? Ganz in der Nähe liegt die aus dem 15. Jahrhundert stammende Seidenbörse Lonja de la Seda (UNESCO Weltkulturerbe).

18 Uhr: Zeit für eine Pause. In der Horchatería El Siglo (Plaza de Santa Catalina 11) gibt es Horchata. Ein für Valencia typisches Getränk aus Tigernuss, das angeblich in der islamischen Periode der Stadt, zwischen dem 8. und 13 Jahrhundert erfunden wurde.

21 Uhr: Zeit fürs Abendessen. Unser Tipp: Carosel (Taula de Canvis 6, ). Schickes Restaurant, das traditionelle Küche mit modernem Twist serviert.
Anschließend: ein kleiner Nachtspaziergang über die lebhafte Plaza del Tossal und ein Late-Night-Drink in der legeren Bar los Picapiedra (Caballeros 25)

Samstag:

10 Uhr: Valenbisi ist Valencias öffentliches Fahrrad-Verleih-System. Nehmen Sie sich ein Rad in der Nähe des Torres de Serranos, eines der Stadttore, und fahren Sie unter einer Reihe von Brücken durch den palmenbestandenen Jardín del Turia bis zur Ciudad de las Artes y las Ciencias (Avenida Autopista del Saler) – ein architektonisches Wunderwerk mit Planetarium, Wissenschaftsmuseum, dem größten Aquarium Europas, Outdoor-Nachtclub und Oper.

 14 Uhr: Abstecher in das Künstler und Studentenviertel Rusaffa. Die besten Adressen: Slaughterhouse Books (Denia 22, ). Eine Kombination aus Buchladen, Bar, Performance Location und Galerie. Gnomo Designboutique mit originellen Kleidern und Accessoires.
Hunger? Bei Maipi (Maestro José Serrano 1) gibt es leckere Tapas.

 17 Uhr: Geschichtsstunde! Der beste Ort, um etwas über Valencias Vergangenheit zu erfahren, ist das Museum L’Almoina (Plaza de Décimo Junio Bruto). Dort läuft man über Glasböden, unter denen man Ausgrabungen des antiken Valencia bewundern kann.

 21 Uhr: Dinnertime. Im Balansiya (Paseo de las Facultades 3, www.balansiya.com ) gibt es arabisch angehauchte Gerichte aus Valencias maurischer Vergangenheit.

24 Uhr: Party. Nach einem Drink im Café Negrito (Plaza Negrito 1) geht es weiter ins MYA (Avenida del Saler 5), den angesagten Club unter der Ciudad de las Artes y las Ciencias

Sonntag

11 Uhr: Jeden Sonntag versammeln sich Valencias Antiquitäten- und Trödelläden auf der Plaza de Luis Casanova und verkaufen dort ein herrliches Sammelsurium an bunten Dingen. Toll zum hindurch schlendern!

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DIE BESTEN TIPPS FÜR 3 TAGE IN LISSABON

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Kaum eine andere europäische Metropole fasziniert so wie Lissabon. Lissabon lockt das ganze Jahr über Millionen von Touristen an – kein Wunder bei den zahllosen Sehenswürdigkeiten der Stadt

Eigentlich scheint es zunächst kaum nachzuvollziehbar, wie sich der Fado, dieser oft sehr traurige portugiesische Musikstil, in einer Stadt wie Lissabon überhaupt entwickeln konnte – denn vieles in der Metropole steht für das genaue Gegenteil von Melancholie.

Lissabon kann fröhlich sein, laut, und die Stadt steckt voller erhabener Monumente und spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Und der Fado ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern fester Bestandteil des bunten Nachtlebens.

Einen Citytrip durch Lissabon beginnt man am besten in Baixa, auch Baixa Pombalina genannt, dem wohl kontrastreichsten Viertel der portugiesischen Hauptstadt. Es verbindet wie kaum ein anderes historische Orte mit modernem Leben. Ein guter Ausgangspunkt für eine Erkundungstour ist der Rossio bzw. Praça de Dom Pedro IV, wo sich Sehenswürdigkeiten wie der alte Bahnhof Terminal do Rossio befinden – von hier aus gelangt man auch in das nahe gelegene Sintra. Nicht zuletzt zieht der Platz aber auch wegen seiner zahlreichen Cafés und Bars Besucher an, denn hier bekommt man zu jeder Zeit einen schönen Espresso zu Preisen um die 70 Cent, sowie den für Lissabon typischen Likör Ginjinha, der aus Sauerkirschen hergestellt wird.

Über die schicke Rua Augusta mit ihren Läden und Restaurants gelangt man schließlich schlendernd, aber schnurgerade zum Praça do Comércio, der von einem monumentalen u-förmigen Gebäude eingerahmt ist und direkt auf den Tejo-Fluss hinläuft – an der Promenade ist ein guter Platz für eine erste Verschnaufpause, auch, weil man hier oft Straßenmusikern lauschen oder Künstlern zusehen kann. Wer möchte, schaut sich den Platz von oben an, nämlich vom Triumphbogen Arco da Rua Augusta aus, der seit 1873 über den Platz „wacht“. Skurril: In dem Turm befindet sich wegen des starken Besucherandrangs eine Art Ampelsystem, das den „Verkehr“ von auf- und hinabsteigenden Touristen regelt.

Wem jetzt nach etwas zu Essen isst, der wird in Lissabons berühmter Markthalle Mercado da Ribeira garantiert fündig. Danach hat man dann auch wieder Energie, die Alfama zu erkunden, ein wunderbares Gewirr aus engen kleinen Gassen – und vielleicht Lissabons authentischste Nachbarschaft. Zahlreiche Miradouros, also Aussichtspunkte, laden hier zum Verweilen ein, während man spektakuläre Ausblicke über Lissabon genießt – nicht umsonst befindet sich meist in unmittelbarer Nähe mindestens ein Restaurant. Gekrönt wird die Stadt quasi von der alten Burg, dem Castelo de São Jorge, von wo aus man ebenfalls einen fantastischen Ausblick genießt.

Wer dann langsam genug hat für den ersten Tag, steigt wieder hinab in Richtung Praça do Comércio, um anschließend mit dem nahe gelegenen historischen Fahrstuhl Elevador de Santa Justa ins Bairro Alto zu fahren. Hier tobt an Wochenenden Lissabons Nachtleben. In vielen Bars gibt es Fado live.

Der nächste Tag führt nach Belém, einen etwas abseits gelegenen Stadtteil von Lissabon, der aber dennoch reich an Historie und Sightseeing-Highlights ist. Los geht die Tour am Padrão dos Descobrimentos, einem beeindruckenden Denkmal für die Errungenschaften der portugiesischen Entdecker. Wichtige Figuren wie Vasco da Gama und Heinrich der Seefahrer sind hier auf diesem 52 Meter hohen Turm dargestellt, von dessen Aussichtsterrasse aus man einen weiteren wunderbaren Blick über den Tejo-Fluss und die nahe gelegene Atlantik-Mündung genießt. Aber schauen Sie auch mal nach unten, denn zu Füßen des Turms befindet sich ein gigantisches Mosaik in Form einer Windrose, in deren Mitte eine Weltkarte mit allen portugiesischen Entdeckungen verbaut ist.

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Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur – Diese solltest du nicht verpassen!

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Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur – Kuala Lumpur ist eine wunderbare Metropole, welche eine enorme Vielfalt und etliche Sehnenswürdigkeiten zu bieten hat. Während des letzten Trips von Thailand nach Kuala Lumpur in Malaysia wurde die Stadt einmal ausführlich erkundet. Welche die besten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur sind und was du auf keinen Fall verpassen darfst, erfährst du hier.

1. Sehenswürdigkeiten Kuala Lumpur, Malaysia

Obwohl die Stadt Kuala Lumpur etliche tolle Sehenswürdigkeiten und auch viele super authentische Ecken zu bieten hat, so stelle ich dir hier nur die beliebtesten und sehenswertesten Sights genauer vor. Alles Sehenswürdigkeiten können locker innerhalb von 2-3 Tagen erkundet werden und sind somit für jeden Kurzzeit-Touristen die ideale Freizeitbeschäftigung.

– Jalan Alor – Food Street – Bukit Bintang

Die Jalan Alor Food Street kann wohl am ehesten mit der Khao San Road oder Rambuttri Alley in Bangkok verglichen werden und ist ein Hotspot für jeden Touristen. Entlang des Straßenrandes finden sich etliche Restaurants und Streetfood-Stände, welche Köstlichkeiten aus ganz Asien wie Thailand, Kambodscha, China, Malaysia und vielen weiteren Ländern zu bieten haben.

Obwohl die Preise hier ein wenig höher sind, so ist das Essen dort immer noch sehr preiswert und es befinden sich tatsächlich super leckere Restaurants dort. Besonders die Atmosphäre und der Trubel dort ist unschlagbar. Jeder der einmal nach Kuala Lumpur reist, der sollte die Food Street / Jalan Alor mindestens einmal besuchen!

Jeder der einmal nach Kuala Lumpur reist, der sollte die Food Street / Jalan Alor mindestens einmal besuchen!

– Changkat Bukit Bintang – Bars, Restaurants

die Changkat Bukit Bintang Area ist eine kleine Straße direkt bei der Jalan Alor Food Street, in der sich etliche Bars und Restaurants befinden. Die Gegend gilt als Ausgehviertel und so finden sich dort hochwertige Bars, wie eine Whiskey Bar, edle Restaurants und chillier Lounges. Die Straße erwacht besonders an den Wochenenden zum Leben und eignet sich super um etwas Party zu machen. Generell ist das Ambiente dort aber gehobener und so solltest du dich einigermaßen angemessen kleiden um nicht negativ aufzufallen.

– Berjaya Times Square – Food + Shopping

Berjaya Times Square ist eine der größten Shopping Malls in Kuala Lumpur und liegt mitten im Herzen Bukit Bintangs. Die Mall bietet viele Geschäfte im normalen Preisbereich, ist also keine reine Edel-Mall. Generell ist ein Besuch im Times Square definitiv ein Erlebnis, da dich die Mall schlichtweg mit ihrer Größe erschlagen wird. Ein Paradies für Shopping-Freunde, da es neben Markenkleidung auch etliche Kopien und günstige Angebote aus Taiwan und Korea gibt. Zudem finden sich auch etliche Restaurants im Berjaya Times Square.

– Pavilion Kuala Lumpur – Bukit Bintang

Das Pavilion ist das luxuriösere Pendant zum Times Square und liegt in einer noblen Shopping-Area. Auch diese Mall sollte definitiv einmal aufgesucht werden, zudem befinden sich dort etliche Edelmarken und Luxushotels. Wer also einmal so richtig viel Geld ausgeben möchte, der ist im Pavilion Kuala Lumpur an der richtigen Adresse. Auch die gesamte Umgebung macht ordentlich was her und so ist ein Spaziergang durch dieses Luxusviertel durchaus ein Erlebnis!

– Central Market – City Centre

Der Central Market in der Nähe der Petaling Street ist ein Indoor-Touristenmarkt, in dem es vor allem Shirts und Souvenirs gibt. Am ehesten erinnert der Central Market im City Centre von Kuala Lumpur an die MBK Shopping Mall in Bangkok. Direkt neben dem Central Market findet sich der Heritage Walk, wo es leckeres Streetfood und einige weitere Shopping-Stände gibt.

– Kasturi Walk / Malaysia Heritage Walk – City Centre

Der Heritage Walk ist eine überdachte Gasse direkt parallel zum Central Market wo etliche Shopping-Stände und Streetfood-Geschäfte zu finden sind. Links und rechts der Gasse finden sich alte Häuserzeilen. Eine tolle Atmosphäre!

– Petaling Street – China Town

Die Petaling Street im City Centre von Kuala Lumpur kann auch als Chinatown bezeichnet werden. Rund um die Straße finden sich etliche Stände, welche Shirts, Kleidung und Essen anbieten. Im Gewusel kommt richtiges Chinatown Feeling auf und so ist die Gasse allemal einen Besuch wert und für alle ein tolles Erlebnis, die in eine andere Welt mitten in Kuala Lumpur eintauchen möchten.

– Sri Mahamariamman Temple – City Centre

Der Sri Mahamariamman Temple ist der schönste Hindu-Tempel in Kuala Lumpur und gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Kuala Lumpur.

– Chan See Shu Yuen Temple – City Centre

Dieser Tempel biet etwas abseits der Petaling Street in Chinatown und bietet an sich nichts besonderes, ein Spaziergang zu dem Tempel durch das Viertel ist aber trotzdem lohnenswert.

– Chow Kit Market

Der Chow Kit Market im gleichnamigen Stadtteil ist ein Fisch, Fleisch und Gemüsemarkt für Einheimische. Im Gebiet rund um den Markt finden sich zudem etliche Stände mit Kleidung und weiteren Dingen, die man im täglichen Leben so braucht. Auf den Chow Kit Markt verirren sich nur wenige Touristen und so ist der Markt sehr authentisch.

In der Lorong Haji Taub findet sich zudem noch ein weitere Markt mit Schuhen, Taschen und T-Shirts. Beides sehr zu empfehlen!

– Petronas Twin Towers

Die Petronas Twin Towers sind das Wahrzeichen schlechthin und so gehören diese definitiv zum Pflichtprogramm in Kuala Lumpur. Für einen Besuch bzw. eine Besichtigung ergeben ich mehrere Möglichkeiten.

1. Blick vom KLCC Park auf die Towers – Vom Park aus hast du einen guten Blick auf die Zwillingstürme.

2. Blick vom Platz vor den Towers – Besonders bei Nacht stimmungsvoll, da die Türme von dort aus wunderbar angeleuchtet werden und auch einige Wasserspiele auf dem Gelände zu finden sind.

3. Besichtigung des Besucherdecks – Obwohl die Fahrt nach oben auf die Brücke zwischen den beiden Türmen recht teuer ist (ca. 20 Euro) so ist der Ausblick doch sehr sehenswert.

– Suria KLCC Mall

Die Suria KLCC Mall befindet sich direkt angeschlossen an die Petronas Towers und ist eine der größten Shopping-Malls in Kuala Lumpur. Dort findest du viele Edelmarken und ein kleiner Spaziergang durch die Mall ist in Verbindung mit einem Besuch der Twin Towers empfehlenswert.

– KLCC Park

Wie bereits erwähnt bietet der KLCC Park nicht nur einen guten Blick auf die Türme, sondern auch eine wunderschöne Landschaft mit Seen und auch einem Schwimmbad. Der Park ist sehr gepflegt und lädt zum Entspannen und Relaxen ein und das vor atemberaubender Kulisse der Twin Towers.

– Menara Tower

Der Menara Tower ist die höchste Aussichtsplattform in Kuala Lumpur. Auf dem Fernsehturm gibt es einen Restaurant- und einen Aussichtsbereich. Auch hier kostet die Fahrt nach oben ca. 20 Euro. Kein Schnäppchen, dafür aber garantiert der höchste Punkt um Kuala Lumpur von oben zu sehen. Bei Nacht wird der Turm bunt angeleuchtet und ist somit von überall aus der Stadt zu sehen.

– Skybar Heli Lounge Bar

Die Heli Lounge galt lange Zeit als Geheimtipp, diese Zeiten sind aber definitiv vorbei. Die Bar, welche sich auf dem Hubschrauberlandeplatz eines Hochhauses befindet liegt mitten in der Innenstadt und so hast du beste Sicht auf den Menara Tower und die Twin Towers.

Leider ist die Bar ziemlich bekannt und für meinen Geschmack ein wenig zu voll. Dresscode herrscht bis 21 Uhr keiner, danach ist Casual Smart angesagt. Generell ist ein Besuch dennoch empfehlenswert, auch wenn es edlere und entspanntere Sky-Bars in Kuala Lumpur gibt.

– Batu Caves

Auch die Batu Caves sind eines der Wahrzeichen und liegen nur gut 30 Minuten mit dem Zug von der Innenstadt entfernt. Am besten reist du von der Sentral Station in der Stadtmitte an, es fährt ein Zug direkt zu den Höhlen. Die Baut Caves selber bieten eine wunderbare Statue am Fuße der Treppen. Die Höhlen selber liegen weit oben und können nur über etliche Stufen erreicht werden. Leider war während meines Besuchs die gesamte Anlage strak verschmutzt und mit Müll übersät. Aufräumen wäre angesagt. Trotzdem sind die Baut Caves ein absolutes Pflichtziel!

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City Guide: Die besten Reisetipps für Zürich

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1. Der beste Kaffee der Stadt

Die Café- und Cocktailbar in der Zürcher Innenstadt ist um jede Tageszeit ein Besuch wert. Ob früh morgens auf einen aufweckenden Cappuccino mit Sojamilch oder zur späten Stunde auf einen Afterwork Cocktail – “Bovelli” ist der perfekte Ort dazu. Auch lohnenswert ist ein Besuch im Café “Grande” am Limmatquai oder in der Cocktailbar “Dante“ im hippen Kreis 4, welche denselben Besitzern gehören. Im Oktober wird das vierte Lokal direkt am Schanzengraben, Bleicherweg 8, eröffnet. Wir sind gespannt.
Bovelli, Sihlstrasse 20, 8001 Zürich
Dante, Zwinglistrasse 22, 8004 Zürich
Grande, Limmatquai 118, 8001 Zürich

2. Shopping der feinen Art

enSoie (fr. aus Seide) ist ein Schweizer Familienunternehmen und hat den schönsten Standort in ganz Zürich. Mitten in der Altstadt, in einem kleinen süßen Häuschen, findet man den hübschen Shop. Ihr Motto: #loverulesforever. Zu kaufen gibt’s schönste Seide, einzigartiges Porzellan, individueller Schmuck und coole Accessoires.
enSoie, Strehlgasse 26, 8001 Zürich
 

3. Mittagessen bei Andy + Vintage Shopping bei Ananas

Nichts stärkt mehr als ein Mittagessen bei “Chez Andy“. Denn Andy macht alles selbst: Kuchen, Kekse und Suppen. Zugegeben, es schmeckt fast so gut wie bei Mama zuhause. Andys Häuschen ist “es süesses Plätzli” in Zürich Hottingen. Gleich um die Ecke kommen Secondhand Liebhaber auf ihre Kosten: “Ananas” heisst der Vintage Store, bei dem Céline, Lanvin, Balenciaga und vieles mehr zu finden ist.
Café Chez Andy, Hofstrasse 19, 8032 Zürich
Ananans, Gemeindestrasse 65, 8032 Zürich

4. Schönster Spaziergang

Der Rieterpark ist mit 70 000 Quadratmeter der grösste und eindrücklichste Park Zürichs und liegt im Quartier Enge. Die Parkanlage und die dazugehörige Villa versetzen die Besucher in eine andere Zeit. An einem goldenen Herbsttag gibt es nichts schöneres als einen gemütlichen Spaziergang durch den Park. Und wenn man Glück hat, sind sogar die Glarner Alpen zu sehen – eine atemberaubende Aussicht, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Rieterpark, 8002 Zürich

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